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ᐅ Kosten realistisch für Doppelhaushälfte / Kfw70 in BaWü?


Erstellt am: 26.08.14 14:42

Wastl27.08.14 10:41
Wir haben für eine Mittelmaßküche ca 7000 für die Küche und nochmals 4000 für Elektrogeräte gezahlt.
Garage: Eine Blechgarage inkl. Fundament ist mit 7000 machbar. Eine Fertiggarage mit 3x6 Meter mit Fundament ist schon bei ca 10k € (bei uns waren das die Angebotspreise). Eine gemauerte Garage mit Zusatzanbau ist bei 15 - 20k €.
Du siehst: Je nach Qualität und Größe gibt es Von / Bis Preise.
Ich würde auch bei der Äußeren Erschließung mir vertraglich zusichern lassen, dass Mehrkosten durch den Bauträger zu zahlen sind,... Wir sind von angegebenen 70 € pro qm schon auf 90 € pro qm Erschließungskosten und es ist immer noch nicht abgeschlossen,...
goblin27.08.14 11:07
Hi Bauexperte,

danke für die ausführliche Antwort.
Bauexperte schrieb:

Erschließungskosten: TEUR 11.4 (wer hat diese Zahl benannt?)

Die Zahl hat uns zuerst der Architekt/Bauleiter genannt. Da ich wissen möchte, ob die Zahlen des Architekten realistisch sind, habe ich bei der Stadt nach den Erschließungskosten gefragt. Hier habe ich exakt die gleiche Auskunft erhalten. Das hat mich schon mal positiv gestimmt.
Bauexperte schrieb:

Baunebenkosten: TEUR 35

Was ist darin denn enthalten, das nicht schon oben aufgeführt ist?
Bauexperte schrieb:

Hier gebe ich "nordanney" uneingeschränkt Recht! Es tauchen jüngst immer häufiger Modelle am Markt auf, wo mit "Ausschreibung der Gewerke" via GU/GÜ/BT" eine Kostenersparnis suggeriert wird, welche der Markt absolut nicht hergeben kann. Aber gut; jeder, wie er mag.

Was wir als einen großen Vorteil beim Architektenvertrag sehen, ist der, dass die Erwerbsnebenkosten nur ca. 6.000,- € statt ca. 24.500,- € betragen. Das sind eben mal 18.000,- € Unterschied für die man im Endeffekt nichts bekommt. Das ist eigentlich so das Hauptargument für uns. Die vom Architekten genannten und eingeplanten Kosten sollten aber natürlich realistisch sein.

Gruß Goblin
backbone2327.08.14 11:13
In diesem Forum ist ganz oben auf der Liste ein Thema "Baunebenkosten" angepinnt ...
Naddl27.08.14 11:19
Wir haben Siemens Geräte und eine Wellmann Küche (Alno gehört zu Wellmann die Qualität ist also die gleiche. Der Unterschied liegt nur an der Auswahl der Schrankhöhen und Tiefen) und all in nur 6500 Euro bezahlt. Die Geräte wurden separat gekauft aber vom Küchenbauer mit eingebaut. Wenn man etwas schaut kommt man da also hin (vor allem habt ihr ja schon ein paar Geräte!)
goblin27.08.14 11:46
Hallo,
backbone23 schrieb:
In diesem Forum ist ganz oben auf der Liste ein Thema "Baunebenkosten" angepinnt ...

danke für den Hinweis aber diesen Beitrag kenne ich. Allerdings sind hier unter anderem auch

- 5% Grunderwerbsteuer - kommunal unterschiedlich
- ca. 2% Notarkosten, gerechnet vom Grundstückspreis
- ca. € 2.800-€ 3.200,00 Vermessungsleistung (qualifizierte Lagepläne / Höhenvermessung /
Absteckung / Vermessung des Gebäudes)

aufgeführt, was bei meiner Aufstellung ja bereits berücksichtigt wurde. Daher habe ich nochmals nachgefragt.

Bei unserer Aufstellung ist bei den Ingenieurleistungen ja zum Beispiel die Vermessung schon mit dabei und dieser Preis für die Ingenieurleistungen wäre auch fix. Wie bewertet ihr denn eigentlich diesen einen Block? Haltet ihr die Ingenieurleistungen für 38.500,- € inklusive Vermessung, Statik, Architektur und Bauleitung für angemessen oder für zu teuer?

Vielen Dank
Gruß Goblin
Bauexperte27.08.14 12:18
Hallo,
goblin schrieb:

Was ist darin denn enthalten, das nicht schon oben aufgeführt ist?
All die hübschen Kleinigkeiten, welche in Summe eine häßliche Zahl ergeben und gerne bei der Finanzierung vergessen werden.
goblin schrieb:

Was wir als einen großen Vorteil beim Architektenvertrag sehen, ist der, dass die Erwerbsnebenkosten nur ca. 6.000,- € statt ca. 24.500,- € betragen. Das sind eben mal 18.000,- € Unterschied für die man im Endeffekt nichts bekommt. Das ist eigentlich so das Hauptargument für uns.
Sei bitte nicht blauäugig !

Ein Architektenvertrag besagt nichts anders, als das Du einerseits einen Architekten hast, welcher Dir alle ingenieurmäßig erforderlichen Leistungen erbringt und Du dafür eine Rechnung bekommst. Andererseits die Ausschreibung vornimmt, die eingehenden Angebote prüft und gemeinsam mit Dir die Handwerker nach VOB beauftragt. Wenn Du bei ihm alle Leistungsphasen buchst, übernimmt er auch die Bauleitung nebst Dokumentation; natürlich kostet das auch Geld.

ABER - Du sparst doch nicht real TEUR 24.5 an Nebenkosten ein?!? Diese Kosten => bspw. Kanal, Gas, Wasser, Strom, innere Erschließung, evtl. Gründungsmehrkosten bishin zu kleineren Rechnungen für den Schornsteinfeger oder die Beantragung einer Hausnummer <= entstehen doch trotzdem UND Du bezahlst sie!

Im Übrigen möchte ich hier mal wieder die Begrifflichkeiten den exakten Erklärungen zuführen. Würdest Du tatsächlich einen echten Bauträgervertrag schließen, müsstest Du diese Kosten zwar auch alle übernehmen (sie sind im Gesamtpreis berücksichtigt); Du hättest aber nichts mit Ausschreibung zu tun, noch hättest Du eine Wahl, auch nur über die Herausnahme eines Gewerkes nachzudenken! Es gäbe Max. 7 Zahlungsschritte, wobei der 1. in etwa 30% betrüge, da der Grundstücksanteil mit bezahlt werden muß.

Das Beispiel, welches Du beschreibst, ist nicht "Fisch noch Fleisch" - es liegt irgendwo dazwischen und "kann" gutgehen, "muß" es aber nicht. Mir wäre auch das Risiko zu groß.

Grüße, Bauexperte
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