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ᐅ Kontrollierte-Wohnraumlüftung ja - Wärmerückgewinnung nein - Begründung im Text!


Erstellt am: 15.07.15 00:00

Saruss04.01.16 23:17
merlin83 schrieb:
D.h. die Klima muss nicht gegen die Kontrollierte-Wohnraumlüftung ankämpfen?
Im Gegenteil, die Kontrollierte-Wohnraumlüftung kühlt die einströmende Luft mit dem Wärmetauscher ab (falls es innen kühler als draußen ist), man lüftet sich also nicht die warme Außenluft ins Haus. . Daher sollte man den Kondensatablauf der Kontrollierte-Wohnraumlüftung unbedingt anschließen; wichtig ist auch, dass der Bypass den manche Kontrollierte-Wohnraumlüftungen haben, dann deaktiviert ist (Bypass= Luft geht neben Wärmetauscher her).
jaeger04.01.16 23:47
Grym schrieb:
Wir werden die Kontrollierte-Wohnraumlüftung wohl mit einbauen.

Nachrüsten geht ja nicht und eine kontrollierte Lüftung sollte schon sein. Im Worst Case kann man die Kontrollierte-Wohnraumlüftung zu einer Abluftanlage umbauen, aber ich hoffe einfach mal, dass alles so funktioniert wie versprochen. Eine reine manuelle Lüftung würde ich bei einem neuen Haus nie machen. Für mich war es eher die Frage nach zentraler Abluftanlage mit dezentraler Zuluft oder zentrale Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung.

Danke für deine Antwort. Ich werde mich aber wohl dagegen entscheiden. nicht wegen einem zentralen Punkt, sondern wegen mehreren Dingen. Da ich mit Ziegel und mineralischem Putz innen sowie außen bauen möchte, sollte es allein wegen der Feuchtigkeit keine Probleme ohne Lüftungsanlage geben. Bei diffusionsgeschlossenen Systemen wie Kalksandstein+Styropor oder luftdichten Fertighäusern sieht das natürlich anders aus.
Saruss04.01.16 23:57
Deine Ziegel und Putz sind für Feuchtigkeit im Prinzip genauso eine Barriere für Wasser wie andere Baustoffe. Versuch mal durch Ziegel zu pusten. Das geht selbst dann nicht, wenn du mit dem Mund ganz nah ran gehst. Sie sind genauso Luftdicht wie andere Baustoffe ( zum Glück, denn das ist ja Vorschrift). Der Diffusionswiderstand ist um Größenordnungen zu hoch, um Feuchtigkeit aus dem Haus zu transportieren. Sonst würde es bei Regen auch ganz schön feucht (das geht ja in beide Richtungen!)
Das Wände atmen ist eher ein Märchen. Wenn, dann durch Lücken oder Löcher.
Die Wahrheit liegt dazwischen, aber nicht an der von dir angedeuteten Stelle.
Grym05.01.16 00:06
Ziegel und Kalkputz helfen dir da gar nichts bei heutigen Neubauten. Und die bringen zudem auch keine 30-40 m3 pro Person pro Stunde an Frischluft nach drinnen, welche jede Person braucht. Ein Ziegelhaus ist genauso luftdicht wie ein Holzfertighaus.

Ein Altbau hat eine natürliche Luftwechselrate von über 1, da gibt es keine Probleme (Fugen, Fenster, uws.). Solche Altbauten kommen bei Blower-Door-Test wie ich mal gelesen habe auf Werte von über 10. Heutige Neubauten haben, je nach Wind, tlw. einen natürlichen Luftwechsel von unter 0,1 (Blower-Door-Test meistens unter 1,0).

Wenn du ohne irgend eine Art von Lüftung baust, dann stelle dich darauf ein, dass du mindestens 5x am Tag stoß-/Querlüften musst und dass das gerade so reicht um Schimmel zu vermeiden, aber gute Luft ist eine Stunde nach der letzten Lüftung auch keine mehr da.

Nimm wenigstens eine zentrale Abluftanlage mit Außenluftdurchlässen. Aber von dort ist es auch nicht mehr weit zur Kontrollierte-Wohnraumlüftung.
jaeger05.01.16 00:13
Saruss schrieb:
Deine Ziegel und Putz sind für Feuchtigkeit im Prinzip genauso eine Barriere für Wasser wie andere Baustoffe. Versuch mal durch Ziegel zu pusten. Das geht selbst dann nicht, wenn du mit dem Mund ganz nah ran gehst. Sie sind genauso Luftdicht wie andere Baustoffe ( zum Glück, denn das ist ja Vorschrift). Der Diffusionswiderstand ist um Größenordnungen zu hoch, um Feuchtigkeit aus dem Haus zu transportieren. Sonst würde es bei Regen auch ganz schön feucht (das geht ja in beide Richtungen!)
Das Wände atmen ist eher ein Märchen. Wenn, dann durch Lücken oder Löcher.
Die Wahrheit liegt dazwischen, aber nicht an der von dir angedeuteten Stelle.

Natürlich reicht das nicht allein aus, aber zusammen mit ordentlichem Querlüften sollte dan Feuchtetechnisch überhaupt keine Probleme auftreten. Außerdem bauen hier schätzungsweise 80% so (ja ich weiß das muss nichts heißen )

Eventuell ergänze ich aber auch noch mit einem dezentralen System wie BluMartin.
Grym schrieb:
Ziegel und Kalkputz helfen dir da gar nichts bei heutigen Neubauten. Und die bringen zudem auch keine 30-40 m3 pro Person pro Stunde an Frischluft nach drinnen, welche jede Person braucht. Ein Ziegelhaus ist genauso luftdicht wie ein Holzfertighaus.

Ein Altbau hat eine natürliche Luftwechselrate von über 1, da gibt es keine Probleme (Fugen, Fenster, uws.). Solche Altbauten kommen bei Blower-Door-Test wie ich mal gelesen habe auf Werte von über 10. Heutige Neubauten haben, je nach Wind, tlw. einen natürlichen Luftwechsel von unter 0,1 (Blower-Door-Test meistens unter 1,0).

Wenn du ohne irgend eine Art von Lüftung baust, dann stelle dich darauf ein, dass du mindestens 5x am Tag stoß-/Querlüften musst und dass das gerade so reicht um Schimmel zu vermeiden, aber gute Luft ist eine Stunde nach der letzten Lüftung auch keine mehr da.

Nimm wenigstens eine zentrale Abluftanlage mit Außenluftdurchlässen. Aber von dort ist es auch nicht mehr weit zur Kontrollierte-Wohnraumlüftung.

Ich bin ja noch nicht einmal in der Planungsphase, sondern lese mich nur ein. Vermutlich ändere ich meine Meinung auch noch, wir werden sehen. Meine Ausführung bezog sich allein auf die Feuchtigkeit. Dass die empfohlene Luftwechselrate kaum mit eigenem Lüften erreicht werden kann ist mir klar. Allerdings reichen dort meiner Meinung nach auch 0,3 locker aus. Diesen Wert erreichen Kontrollierte-Wohnraumlüftungen in etwa auch wenn sie auf Stufe 1 betrieben werden, was sehr viele Nutzer auch machen.
Bauexperte05.01.16 00:18
Guten Abend,
jaeger schrieb:

..., aber zusammen mit ordentlichem Querlüften sollte dan Feuchtetechnisch überhaupt keine Probleme auftreten.
3 bis in der Spitze 5 mal pro Tag - jeden Tag - die ersten beiden Jahre?
jaeger schrieb:

Außerdem bauen hier schätzungsweise 80% so (ja ich weiß das muss nichts heißen )
Weil viele Bauherren am falschen Ende sparen; manchmal fällt es allerdings nicht so ins Gewicht, weil ein Partner in Elternzeit ist und notgedrungen mehrmals täglich durchs Haus flitzt
jaeger schrieb:

Eventuell ergänze ich aber auch noch mit einem dezentralen System wie BluMartin.
Gute Wahl; auch, wenn ich es eher als Zwitter, denn als dezentrales System bezeichnen würde.

Frohes neues Jahr!
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