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ᐅ Gesund Bauen - was ist wichtig?


Erstellt am: 06.09.2021 17:45

haydee 10.09.2021 12:55
Wie soll durch ein diffusionsoffenes Haus, dass den Blower Door Test besteht, die Luft ohne lüften ausgetauscht werden?

nordanney 10.09.2021 13:02
haydee schrieb:

Wie soll durch ein diffusionsoffenes Haus, dass den Blower Door Test besteht, die Luft ohne lüften ausgetauscht werden?
Magie? (Warum muss man 30 Zeichen und fünf Wörter schreiben?)

Gudeen. 10.09.2021 13:25
Bevor das Thema hier ganz ins lächerliche gezogen wird:
ökologische und diffusionsoffene Baustoffe haben durchaus ihren Platz.

Der Kalk- oder Lehmputz ist ein guter "Feuchtigkeitspuffer" im Innenraum, der Feuchtigkeit temporär aufnehmen und wieder abgeben kann.
Diffusionsoffene Dämmung ausserhalb der luftdichten Ebene verhindert anhaltende Feuchtigkeit in den Wänden und ökologische bzw. allgemein emissionsarme Materialien im inneren des Hauses sind auch gut und wichtig.

Man sollte da nur immer auf die Physik bzw. nachweisbare Kriterien achten und nicht in die Esoterik und "atmende Wände" abdriften.

hampshire 10.09.2021 13:26
Ich glaube, dass der Begriff Diffusion oft nicht verstanden wird. Ich versuch mal eine Erklärung:

Bei der Diffusion geht es um einen physikalischen Ausgleich von Konzentrationsunterschieden zwischen Flüssigkeiten und Gasen. Diffusionsoffene Stoffe können absolut luftdicht sein. In der Praxis bedeutet dass, dass sich in einem Abgeschlossenen Raum (da kann man nicht durchpusten, also besteht dieser auch den Blower-Door-Test, ein Konzentrationsaustausch stattfinden kann, wenn die wände diffusionsoffen (nicht verwechseln mit luftdicht) sind. Materialeien können für spezifische Gase oder Flüssigkeiten diffusionsoffen sein und für andere nicht.
Aus diesem Verständnis wird klar, dass ein Raum mit für CO2 diffusionsoffenen Wänden zu einem Konzentrationsaustausch beitragen kann ohne dass das Luftvolumen im Haus mit dem außerhalb des Hauses in Kontakt tritt. Bei einer Stoßlüftung wird die Austauschrate durch den Luftwechseleffekt deutlich überlagert. Ein Haus mit diffusionsoffenen Wänden einfach nicht zu lüften wäre ein Fehler. Hier geht es nicht um "entweder" - "oder".

Bezogen auf eine Luftbewegung, die beim Ein- oder Ausatmen aus Mund und Nase kommt ist der Vergleich natürlich daneben und die kindliche Vorstellung, dass Wände "pusten" ist in der Tat lächerlich

Und GLEICHZEITIG:
Eine Lunge wäre ohne Diffusion nicht funkionsfähig. Beim Atmen erfolgt ein Gasaustausch zwischen Lungenbläschen und Blut. Dabei kann man nicht - oh Wunder - direkt durch die Lunge in die Blutbahn pusten (um mal den Blower-Door-Test in diesem Zusammenhang ins Bild zu packen).

Bezogen auf die Funktionsweise der Atmung in Form von Sauerstofftransport in die Blutbahn und dem CO2 Transport an die auszuatmende Luft ist der Vergleich ziemlich gut, denn hier geht es um den Konzentrationsausgleich.

Man kann also festhalten, dass eine diffusionsoffene Bauweise zum Konzentrationsaustausch von Gasen hilfreich ist, wenn dieser Konzentrationsausgleich einen signifikanten Einfluss auf die Zusammensetzung der Raumluft hat. Das ist messbar belegt der Fall bezogen auf CO2 und Luftfeuchtigkeit.

haydee 10.09.2021 14:12
diffusionsoffene Wände lassen Wasserdampf entweichen, ähnlich einer guten Sportjacke.
Und genau das ist ihre Funktion nicht mehr oder weniger.

Bertram100 10.09.2021 14:46
haydee schrieb:

ähnlich einer guten Sportjacke.
ehrlich gesagt, die sogenannten atmungsaktiven Sportjacken atmen irgendwie wohl doch nicht so. Ich schwitze darin auf jeden Fall wirklich immer. Der Vergleich mit der Sportjacke würde mich eher misstrauisch werden lassen. 😀
blower-door-testdiffusionsoffenwändelüftenfeuchtigkeitluftdicht