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ᐅ Kein Baugrund wegen neuem EU Einheimischenmodell?


Erstellt am: 11.11.2017 21:49

Hanneshickel 11.11.2017 21:49
Hallo zusammen,

wir sind eine zweiköpfige Familie welche seit Jahren einen Baugrund östlich (50-70km) von München an der kommenden A94 sucht.
Dabei haben wir uns schon mehrfach in Gemeinde in unserer Nähe für einen Baugrund im Einheimischenmodell beworben, doch jedes Mal fallen wir wegen zu wenig Punkten oder zu hohem Eigenkapital oder Gehalt raus. Punkte haben wir zu wenige weil wir keine Kinder haben. Da wir schon lange suchen haben wir schon ca 130t€ angespart und können jedes Jahr ca 15t€ weiter sparen. Hier bei uns darf man aber nicht mehr haben als das Grundstück kosten würde (meiste ca 150-200€/qm also ca. 120t€). Außerdem darf man nicht mehr als der Gemeindeschnitt verdienen, was bei als Paar Brutto ca 80t€ sind. Wir verdienen aber fast das doppelte Brutto also haben wir zu zweit Netto um die 6500€ im Monat (beide verdienen ungefähr gleich viel).

Also bleibt uns nur die Möglichkeit einen Baugrund von privat zu kaufen. Doch die Preise hier sind extrem hoch im Gegensatz zu dem Gemeindegründen. Wir sprechen hier von 500-700€/qm also schnell mal 300.000€ fürs Grundstück. Dann rechne ich mit Hausbaukosten von ca 400-500t€ (160qm, Keller, Doppelgarage, einfacher Baukörper). Das bedeutet dann ca 700-800t€ für alles.

Wir trauen uns jedoch nicht zu diese Summe zu finanzieren, da wir dann im Monat locker über 2000€ für die nächsten 30 Jahre zahlen. Wenn dann einer von uns wegen Nachwuchs einige Jahre ausfällt, dann bleibt viel zu wenig zum leben. Oder ist das mittlerweile normal, dass man so viel für ein Haus finanziert? Meine Schmerzgrenze liegt aktuell bei 1800€/Monat für die Finanzierung.

Wie denkt Ihr darüber?
Welche Möglichkeiten haben wir sonst an günstigen Baugrund heranzukommen?
oder sollten wir das Bauen vergessen und nur noch nach gebrauchten Häusern schauen?

Vielen Dank und Gruß Hannes

Alex85 11.11.2017 22:11
Naja, was soll man dir dazu groß empfehlen?
Ihr verdient deutlich überdurchschnittlich Geld. Damit fallt ihr aus den Maßnahmen, die Menschen in Eigentum bringen sollen auch wenn sie nicht überdurchschnittlicher verdienen, raus. Du bewegst dich also im System von Angebot und Nachfrage.

Ich würde dir raten, bei 6.500€ netto mal etwas mehr Sparrate anzusetzen, als 15T€ p.a. . Verdoppeln sollte möglich sein. Dann klappt das in 2-3 Jahren.
1800€ angepeilte Rate bei 6.500€ netto ist doch auch eher bequem.
Checkt mal eure Ausgaben.

Müllerin 11.11.2017 23:02
Günstigen Baugrund gibt es da, wo die Nachfrage gering ist.

Und wenn man schon mehrere Jahre sucht und spart, und die Preise im gewünschten Gebiet kennt... bei so nem Gehalt würde ich auch mehr zu Seite legen.

Hanneshickel 11.11.2017 23:31
Der Grund wieso wir noch nicht mehr Eigenkapital haben ist, dass wir für dieses Gehalt auch sehr lange in Ausbildung waren und dafür auch viel Geld gezahlt haben.
In meinem Bekanntenkreis hatte keiner mehr als 30t€ für seine Finanzierung des Hauses gespart. Wir dachten eh schon, dass wir viel gespart haben.

und ja 1800€ wäre sehr bequem wenn 2x volles Gehalt da ist. Wenn jedoch wegen Nachwuchs eines längere Zeit wegfällt und dann nur noch die Hälfte übrig bleibt, dann sieht die Sache schon ganz anders aus.

OK also wir werden dann wohl noch ein paar Jahre sparen, damit wir uns in unserer Gegend ein Haus leisten können. Oder wir haben Glück und finden ein schönes Gebrauchtes.

Ich finde es halt merkwürdig, dass Familien mit wenig Geld und wenig Gehalt sozusagen zum Bauen gelockt werden, obwohl das Risiko hier schon sehr hoch ist, wenn der Zins steigt...

Und Leute die es sich ohne Risiko leisten könnten, müssen zusammen mit den ganzen Neureichen und den Erben auf dem freien Markt um die wenigen Grundstücke kämpfen.

Man wird sozusagen bestraft weil man gespart hat und weil man einen guten Job hat nachdem man sehr lange zur Schule und Uni gegangen ist...


Vielleicht kann mir ja doch jemand noch Tipps geben wo man nach Baugrund suchen kann oder mit wem man reden sollte.

NeuDLi 11.11.2017 23:32
Hanneshickel schrieb:
wir sind eine zweiköpfige Familie

Nö, seid ihr nicht. Siehe Definition Familie: "Eltern und ihr(e) Kind(er)"
Hanneshickel schrieb:
Welche Möglichkeiten haben wir sonst an günstigen Baugrund heranzukommen?
Hanneshickel schrieb:
Punkte haben wir zu wenige weil wir keine Kinder haben.

Hm... fällt da sonst noch jemand was auf?

Eine radikale Idee: vielleicht könnte man auch wohin ziehen, wo sich "normale" Menschen (und sorry, aber bei dem Gehalt rechne ich euch da eher nicht mehr drunter) ein Haus leisten können. Ist doch inzwischen nur noch krank, was in der Gegend um München läuft.

toxicmolotof 11.11.2017 23:35
Kinder bekommen. Mindestens 1, besser 2. Das reduziert Euer Einkommen (zumindest temporär) und steigert wohl Eure Punkte.

Ansonsten stimme ich den Vorrednern zu. Diese Punkte-Systeme sind relativ ausgewogen und fair. Das merken wir hier bei den Kita-Plätzen.
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