ᐅ Kein Baugrund wegen neuem EU Einheimischenmodell?
Erstellt am: 11.11.2017 21:49
Grym 14.11.2017 10:39
Tego12 schrieb:
du hast wie immer absolut recht.Ja, weiß ich doch. ypg 14.11.2017 10:40
ruppsn schrieb:
...Das Angenehme an ihr ist, dass sie zumindest versucht, die andere Meinung nachzuvollziehen, etwas was nicht vielen hier im Forum immer gelingt, umso mehr etwas was ich an ihr schätze.
...Jeder hat das Recht, so zu leben wie er mag. Meine Meinung.
Aber ein Forum ist eben auch mal dazu da, jemanden aufzuwecken, gerade zu rücken, die Realität mal vor Augen zu halten, wenn man mitbekommt, dass sich jemand falsch sieht.
Damit muss man als Forumsmitglied leben: ich sowie andere.
Wenn hier jemand 6500€ an Gehalt für 2 Personen angibt, ist das mehr, als wenn hier ein Pärchen 4000€ angibt. Wenn die Sparrate beim letzteren 1500 ist, könnte sie beim ersteren 4000 sein. Andere Faktoren außen vor gelassen.
Wenn jemand bauwillig ist, schlägt man ihm die 4000 vor. Was er daraus macht und machen kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber man hat in ihm hoffentlich einen Gedankenprozess losgelöst.
Ich hab mal bei IS24 (München Umkreis 30km) geschaut: ist ja tatsächlich eine kleine Katastrophe, der Mangel an reellen Bauplätzen.
Da scheint aber eine Politik hinter zu stehen, denn es gibt ja anscheinend genügend Wohnraum zu kaufen. Es ist bekannt, dass ich Freund von Gebrauchthäusern bin. Irgendwann (beim 2ten Kind) kann man diese wieder veräußern und sich verändern. Das ist natürlich einfacher, wenn der Immobilien-Preis grundsätzlich niedriger (wegen den Kaufnebenkosten) ist.
4000... für einen die Sparrate, für andere das Gesamtgehalt - diese Zahl als solches sollte einfach jemanden zeigen, was für ihn machbar sein könnte.
Je mehr Eigenkapital gespart wird, desto einfacher ist es später, desto mehr Wahl hat man.
Ich habe in diesem Thread 2Mal von Neid und Mainstream gelesen.
Ich habe nicht das Gefühl, dass hier welche sind, die den TE neiden oder der TE dem Mainstream verfallen ist.
Ich persönlich finde diese Situation gewiss nicht prall: qualifiziert und gutes Gehalt, aber man muss damit in der Wirtschaft ordentlich „rudern“, um das durchzusetzen, was man möchte.
Das Leben ist manchmal tatsächlich einfacher, wenn man im Dorf für weniger arbeitet - es ist ja kein unschöneres Leben, und man ist dadurch auch kein schlechterer oder unwissenderer Mensch
Tego12 14.11.2017 10:51
Grym schrieb:
Ja ich bin ein TrollStimmt
Farilo 14.11.2017 11:20
HilfeHilfe schrieb:
in solchen Verdiener Kreisen ist es halt "uncool" nicht in Eigentum zu sein. Auf der anderen Seite jammert man das alles überteuert ist. Warum ist es überteuert ? Weil "Mainstream" alles aufkauft und die Preise treibtIn solchen Verdiener Kreisen kann das sein, ja.Wer richtig viel verdient, der macht sich über "haben müssen" oder "Eigentum" gar keine Gedanken... der lacht darüber.
Wenn ich "richtig viel" Geld hätte, dann würde ich nur noch mieten. Mieten was ich will, wann ich will, wo ich will. Ohne mich um irgendetwas kümmern zu müssen.
Sprich, alle Vorzüge des mietens genießen und die Nachteile des Eigentums vermeiden.
Farilo 14.11.2017 11:23
kaho674 schrieb:
Verdienerkreis mit 6500 netto zu zweit in München? Echt jetzt?Wenn mit "solchen Verdienerkreis" ein "reicher Kreis" gemeint ist, dann verstehe ich das auch überhaupt nicht...6500 zu Zweit ist doch... gängig...
Maria16 14.11.2017 11:30
Soweit ich es mitbekomme, bemühen sich Politik und Gemeinden durchaus, Wohnraum zu schaffen. Aber da hängt halt mehr dran als ein paar neue Straßen und ein bisschen Flächenversiegelung.
Von einer Gemeinde hab ich mal gesagt bekommen, dass sie eine Bedarfsabfrage für Kita und Co machen - aber ein Drittel der Kinder dann zwischendurch durch Zuzug gewinnen. Verrückt.
Ebenso verrückt mutet es an, wenn in einer 5.000 Einwohnergemeinde, die aus insgesamt einem Dutzend Ortsteilen besteht (entsprechend gering sind die Zahlen in den einzelnen OT) Neubaugebiete für mehrere hundert Personen entstehen sollen. Klar, dass solche Gemeinden eher langsamer wachsen möchten, damit die dörfliche Struktur überhaupt eine Möglichkeit hat, mitzukommen.
zurück zum eigentlichen Thema:
in den Neubaugebieten mit Einheimischenmodell gibt es meines Wissens i. d. R. einen Bauzwang. Wenn ein Bauwerber nicht rechtzeitig beginnt, gilt dann meist ein Rückkaufsrecht der Gemeinde, um Grundstücksspekulationen zu verhindern. Ob es Sinn macht, Baulücken in Einheimischenmodellen abzuklappern, ist also fraglich.
Von einer Gemeinde hab ich mal gesagt bekommen, dass sie eine Bedarfsabfrage für Kita und Co machen - aber ein Drittel der Kinder dann zwischendurch durch Zuzug gewinnen. Verrückt.
Ebenso verrückt mutet es an, wenn in einer 5.000 Einwohnergemeinde, die aus insgesamt einem Dutzend Ortsteilen besteht (entsprechend gering sind die Zahlen in den einzelnen OT) Neubaugebiete für mehrere hundert Personen entstehen sollen. Klar, dass solche Gemeinden eher langsamer wachsen möchten, damit die dörfliche Struktur überhaupt eine Möglichkeit hat, mitzukommen.
zurück zum eigentlichen Thema:
in den Neubaugebieten mit Einheimischenmodell gibt es meines Wissens i. d. R. einen Bauzwang. Wenn ein Bauwerber nicht rechtzeitig beginnt, gilt dann meist ein Rückkaufsrecht der Gemeinde, um Grundstücksspekulationen zu verhindern. Ob es Sinn macht, Baulücken in Einheimischenmodellen abzuklappern, ist also fraglich.
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