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ᐅ Kann man IKEA Metod Kombinationsmöglichkeiten jederzeit nachträglich ändern?

Erstellt am: 26.09.16 10:17
L
lennonge
L
lennonge
26.09.16 10:17
Hallo zusammen,

ich plane gerade meine Küchenplanung mit dem IKEA Metod-System und habe folgende Frage: Ist es grundsätzlich möglich, die Kombinationsmöglichkeiten von IKEA Metod nachträglich jederzeit zu ändern, also wenn die Küche schon aufgebaut ist oder teilweise genutzt wird? Ich meine damit beispielsweise das Hinzufügen oder Verschieben von Schränken, das Ändern von Auszügen oder Fronten, ohne gleich die ganze Küchenstruktur auseinandernehmen zu müssen.

Ich habe gelesen, dass das System modular aufgebaut ist, bin mir aber unsicher, ob die Möglichkeiten zur Änderung wirklich flexibel sind oder man eher bei der Erstplanung sehr genau sein muss. Wie sieht das in der Praxis aus, gerade im Hinblick auf Stabilität, Montagemöglichkeiten und auch das Nachbestellen von Teilen?

Vielleicht haben ja hier schon einige Erfahrungen mit nachträglichen Änderungen gemacht oder können einschätzen, wie einfach oder aufwändig das ist. Ich freue mich auf eure Tipps und Einschätzungen!
D
draleo
26.09.16 11:03
Grundsätzlich ist das IKEA Metod-System modular und gedacht, um Flexibilität in der Küchenplanung zu ermöglichen. Das heißt im Prinzip, dass man einzelne Elemente wie Schränke, Auszüge und Fronten auch später noch austauschen oder ergänzen kann.

Allerdings gibt es physische Grenzen und praktische Einschränkungen:
- Sobald die Küche aufgebaut ist, erschwert der Zusammenbau das Hinzufügen oder Umbauen, weil einzelne Elemente oft miteinander verschraubt und mit Verbinder versehen sind.
- Die Stabilität kann beeinflusst werden, wenn man beispielsweise eine Schrankkombination erweitert, die ursprünglich nicht auf das Gesamtgewicht oder die Breite ausgelegt war.
- Man benötigt ggf. spezielles Werkzeug, und es kann ohne Demontage einzelner Teile schwierig werden.

Nachbestellungen sind normalerweise kein Problem, da IKEA gängige Komponenten separat anbietet. Wichtig ist, in der Planung die verwendeten Maße und Systeme genau zu kennen, um kompatible Teile zu erhalten.

In Summe heißt das: Ja, Änderungen sind möglich, aber je nach Umfang ist mit Aufwand und möglichem Abbau zu rechnen.
T
TUELBA
26.09.16 12:28
Ich kann das aus meiner Erfahrung sehr ausführlich bestätigen. Das Metod-System ist einer der modularsten Küchenbausätze, die derzeit verfügbar sind, aber es steckt viel Technik dahinter, die man beachten sollte, wenn man nachträglich Kombinationsmöglichkeiten ändern möchte.

Wichtig ist:
- Die Schränke werden über ein spezielles Verbindungssystem montiert, meist mit Metallverbindern. Diese sind zwar für Wiederverwendung ausgelegt, aber durch das Hin- und Her-Schrauben verliert man mit der Zeit an Stabilität.
- Die Fronten sind ebenfalls flexibel austauschbar, denn sie sind für standardisierte Modulbreiten entworfen. Wenn du beispielsweise einen 60er Unterschrank durch einen 80er ersetzen willst, muss das natürlich im Gesamtmaß passen.
- Die Auszüge und Inneneinrichtung gelten als Plug-and-Play, können also recht einfach umorganisiert werden, solange die Schrankmaße identisch bleiben.

Ein großer Stolperstein ist die Verkleidung und die Arbeitsplatte. Wenn diese einmal angepasst oder zugeschnitten sind, lassen sie sich weniger flexibel verändern. Hier müsste man eventuell maßnahmen ergreifen.

Hast du schon eine fertige Aufstellung oder konkrete Maße, was du später verändern möchtest? Das würde helfen, genauere Empfehlungen zu geben.
L
lennonge
26.09.16 13:45
TUELBA schrieb:
Hast du schon eine fertige Aufstellung oder konkrete Maße, was du später verändern möchtest? Das würde helfen, genauere Empfehlungen zu geben.

Danke für deine Ausführungen! Ich habe derzeit einen Entwurf, bei dem ich 3 Unterschränke von 60 cm Breite nebeneinander vorgesehen habe, mit Fronten in mattweiß, und plane später evtl. einen weiteren Schrank anzufügen oder einen der Auszüge durch einen größeren mit Innenausstattung zu ersetzen. Die Arbeitsplatte ist noch nicht zugeschnitten.

Mir ist wichtig, dass ich nicht gleich alles auseinanderreißen muss, um die Änderung umzusetzen. Vielleicht reicht ja ein einfaches Abbauen von Seiten- oder Zwischenwänden, um Platz für ein zusätzliches Modul zu schaffen? Wie sieht es mit der Rückwand aus, kann die auch einfach ausgetauscht bzw. erweitert werden? Oder sind da Grenzen gesetzt?

Gibt es sonst noch technische Details, die man beim Planen mitdenken sollte, wenn man später noch Änderungen vorhat? Besonders bindend oder irreversibel?
D
draleo
26.09.16 14:21
lennonge schrieb:
Vielleicht reicht ja ein einfaches Abbauen von Seiten- oder Zwischenwänden, um Platz für ein zusätzliches Modul zu schaffen?

Dies ist im Prinzip machbar: Die Seitenwände der Schränke sind meistens mit Schraubverbindern fixiert, die man lösen kann, um die Module zu erweitern. Allerdings solltest du sicherstellen, dass die gesamte Konstruktion nach dem Umbau wieder stabil ausgerichtet und verschraubt wird.
lennonge schrieb:
Wie sieht es mit der Rückwand aus, kann die auch einfach ausgetauscht bzw. erweitert werden?

Die Rückwände bestehen meist aus dünner MDF-Platte oder Hartfaser, die leicht anzupassen oder zu ergänzen ist. Beim Hinzufügen eines weiteren Schranks sollte man entsprechend neue Rückwandstücke einsetzen oder die vorhandene Rückwand abschneiden, damit die neuen Elemente passen.

Wichtig ist, dass die Rückwand für die Stabilität der Schrankzeile mitverantwortlich ist, also bei Veränderungen unbedingt sorgsam verarbeitet werden sollte.

Du kannst insgesamt beim Metod-System mit solchen nachträglichen Änderungen relativ flexibel umgehen, solange du die Montagebeschreibung beachtest und alle Elemente richtig verbindet sowie fixes Niveau beibehältst.
P
Pome60
26.09.16 16:07
Super Frage hier, ich hatte das gleiche Thema vor 2 Jahren! Kann nur sagen: Ja, das Metod-System ist echt der Hammer, wenn es ums Nachrüsten oder Umbauen geht! ✌️

Ich habe meine Küche damals selbst geplant, aber später noch einige Module umgestaltet und zusätzliche Schränke eingefügt. Es geht tatsächlich ohne großes Auseinandernehmen, ich musste nur vorsichtig die Verriegelungen lösen und konnte dann neue Kästen einfach anschrauben.

Kleine Tipps aus meiner Praxis:
- Nimm dir Zeit beim Umbau, die Verbindungsstücke sind robust, aber nicht unverwüstlich.
- Pass auf, dass die Arbeitsplatte stabil bleibt, die richtig sitzt, sonst gibt’s Ärger.
- Die Fronten und Griffleisten kannst du auch jederzeit tauschen, das sieht so aus, als ob du eine neue Küche hast!

Letztlich macht das System Spaß beim Umbauen, gerade wenn du etwas flexibel bleiben willst, ist das optimal!
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