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ᐅ Ikea PLATSA DIY: Wie baue ich eine Ecke?

Erstellt am: 03.04.20 09:17
K
Kumete
K
Kumete
03.04.20 09:17
Hallo zusammen,

ich plane gerade, mein Ikea PLATSA System in einer Ecke meines Wohnzimmers aufzubauen, habe aber einige Schwierigkeiten bei der Planung und dem tatsächlichen Zusammenbau der Eckverbindung. Konkret geht es mir darum, wie ich zwei Module so miteinander verbinde, dass sie stabil in einer 90-Grad-Ecke stehen, ohne dass es zu Problemen mit unterschiedlichen Wandmaßen oder mit der Befestigung kommt. Außerdem interessieren mich Tipps zur optimalen Anpassung, falls die Wände nicht exakt rechtwinklig sind, und wie man am besten Kabel oder Steckdosen integriert, die in dieser Ecke verlaufen.

Hat hier jemand schon Erfahrungen oder sogar eine DIY-Anleitung für das Eckmodul oder eine kreative Lösung, wie man eine Ecke mit PLATSA-System blickdicht und gleichzeitig funktionell gestalten kann? Eine kurze Beschreibung der notwendigen Materialien und eventuell benötigtes Werkzeug wäre auch sehr hilfreich. Vielen Dank vorab!
C
cecile65
03.04.20 09:45
Für die Ecke solltest du zwei PLATSA-Module jeweils an den Seitenplatten miteinander verbinden, dafür gibt es spezielle Verbinder von Ikea. Stell sicher, dass die Rückwände bündig sitzen und nutze Winkelverbinder für zusätzliche Stabilität. Wenn die Wände nicht perfekt rechtwinklig sind, kannst du flexible Dichtungen oder kleine Unterlegscheiben nutzen. Kabel kann man über Kabelkanäle entlang der vertikalen Rahmen verlegen.
F
FAZAR
03.04.20 10:32
Die Ecklösung bei PLATSA ist nicht komplett vorkonfiguriert, deshalb empfiehlt es sich, beim Bau etwas individuell anzupassen. Zuerst: Messe deine Ecke genau aus, besonders Winkel und Maße der Wände, idealerweise mit einem Winkelmesser oder einer digitalen Wasserwaage.

Schritt 1: Wähle zwei Module, deren Tiefe und Höhe zu deinem Raum passt. Beachte, dass die Rückwand bei Ikea immer flexibel ist, sodass man sie schneiden kann, wenn nötig.

Schritt 2: Nutze die dafür vorgesehenen Eckverbinder und Schrauben, die im PLATSA-Sortiment enthalten sind oder separat erhältlich.

Schritt 3: Für kleinere Ungenauigkeiten der Wandwinkel, solltest du die Rückwände und eventuelle Leisten individuell anpassen, indem du sie zuschneidest oder schleifst. Gerade bei Elektroinstallationen in der Ecke kannst du kleine Kabelführungskanäle oder -clips integrieren.

Schritt 4: Damit die Ecke nicht instabil wird, befestige die Module zusätzlich an der Wand mit passenden Dübeln und Winkeln.

Falls du die Module blickdicht gestalten willst, nimm die Türen oder Schubladen aus dem Sortiment.

Welche Maße hat deine Ecke genau? So könnten wir die Tipps noch zielgenauer ausrichten.
D
Donar34
03.04.20 11:16
Grundsätzlich sind die Eckmodule von PLATSA modular aufgebaut und erlauben durch die Verwendung von Eckverbindern eine stabile Konstruktion in 90 Grad-Winkeln. Um eine Ecke zu bauen, ist es wichtig, dass:

- Die Module exakt an die Wandmaße angepasst werden, ggf. mit Zuschnitten an den Rückwänden.
- Eckverbinder von Ikea verwendet und korrekt verschraubt werden.
- Die Stabilität durch Wandbefestigung unterstützt wird.

Für nicht ganz rechtwinklige Räume empfiehlt sich die Anpassung der Rückwände durch Kürzen oder Nutzung von Füllleisten. Die Kabelverlegung sollte koordinierend erfolgen, indem Kabelkanäle oder Bohrungen an Rückwänden berücksichtigt werden.

Bitte bei der Planung auch auf die genaue Tiefe der Module achten, um so spätere Probleme beim Zusammenbau zu vermeiden.
K
Kumete
03.04.20 12:04
FAZAR schrieb:
Welche Maße hat deine Ecke genau? So könnten wir die Tipps noch zielgenauer ausrichten.
Danke für die ausführliche Antwort! Meine Ecke misst ungefähr 135 cm an der einen Wandseite und 143 cm an der anderen, die Wände sind nicht ganz exakt im rechten Winkel, eher etwa 87 Grad. Die Raumhöhe liegt bei 240 cm. Ich möchte zwei PLATSA-Module von 60 cm Breite und 40 cm Tiefe dort einbauen, am liebsten möchte ich, dass die Rückwände bündig aneinanderstoßen. Gibt es dabei Besonderheiten zu beachten, etwa wegen des geringfügig schräge Winkels?
cecile65 schrieb:
Wenn die Wände nicht perfekt rechtwinklig sind, kannst du flexible Dichtungen oder kleine Unterlegscheiben nutzen.
Könntest du dazu vielleicht noch konkretisieren, wie das am besten gemacht wird? Gibt es dabei eine bevorzugte Reihenfolge oder das spezielle Material? Dann noch: Ist die Montage der Türen an einem solchen Eckmodul problematisch oder aufwändiger als bei geraden Modulen?
L
Landontau
03.04.20 13:22
Hallo Kumete,

um mit deinem Winkel von etwa 87 Grad klarzukommen, empfehle ich folgendes Vorgehen:

- Miss zuerst mit einem Winkelmesser oder Gehrungswinkel die exakte Abweichung an beiden Seiten.
- Schneide die Rückwände der Module entsprechend an den Kanten schräg zu, sodass sie im Innenwinkel bündig aneinanderstoßen.

Das Zuschneiden erfolgt meist mit einer Stichsäge oder mit einem feinen Handsägeblatt, je nach Material. Bei Plattenwerkstoffen ist auch bei Ikea die Rückwand mit leichter Schnittfähigkeit versehen.

- Die Verbindung zwischen den Rückwänden kannst du zusätzlich mit Montagewinkeln verbinden, was der Stabilität zugutekommt.

- Flexible Dichtungen, wie sie cecile65 erwähnt, eignen sich besonders, um kleine Spalte an der Wand abzudichten und Unebenheiten auszugleichen. Dazu werden selbstklebende Moosgummistreifen oder Kantenschutzprofile verwendet, die flexibel sind und die Schräge ausgleichen.

Zur Montage der Türen: Wenn du die Module exakt einstellst, gibt es beim Öffnen und Schließen keine Probleme. Achte aber darauf, dass die Türen sich auf der Seite mit ausreichend Raum öffnen können, und justiere die Scharniere nach Anleitung genau, besonders bei der Eckanordnung.

Falls Türen direkt auf der Eckfläche montiert werden sollen, kann das Scharnier bei leicht schrägen Wänden minimal angepasst werden, was aber Ikea-Scharniere gut mitmachen.

Gerne unterstütze ich dich mit weiteren Details, wenn du magst.
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