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ᐅ Heizlastberechnung 10,3kw, Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 9,5kw ausreichend?


Erstellt am: 05.03.20 22:09

hippjoha05.03.20 22:09
Hallo zusammen,

ich hatte vorhin ein kurzes Telefonat mit unserem Heizungsbauer. Die Berechnung der Heizlast hat einen Wert von 10,3kw ergeben. Er würde eine 9,5kw Luftwasser Wärmepumpe empfehlen (alles andere geht nicht, da Bohrungen etc nicht erlaubt sind) u.a., da diese durch die Bafa gefördert wird.

Die Frage, die ich mir jetzt stelle ist, ob diese Luft-Wasser-Wärmepumpe groß genug dimensioniert ist? Im offenen Wohnzimmer haben wir zusätzlich noch einen Kaminofen.

Ich hoffe, dass mich hier jemand aufklären kann.

Vielen Dank!

Gruß Hannes
Daniel-Sp05.03.20 22:34
Moin,
10,3 kW Heizlast wofür? Neubau? Wie berechnet?
Generell wird die Heizlast bei Normaußentemperatur berechnet. Wie häufig sind diese niedrigen Temperaturen die letzten Jahre tatsächlich erreicht worden?
Auf die Schnelle ohne nähere Information gilt das die meiste Zeit eine geringere Heizlast reicht da die Außentemperaturen höher sind als die NAT sowie meist innere und solare Gewinne nicht berücksichtigt werden..
Prüfe welche Temperaturen im Mittel im Winter minimal vorkommen und welche Leistung die Wärmepumpe bei dieser Temperatur abgibt und welche Heizleistung das Haus bei dieser Temperatur braucht.
Auch solltest Du auf eine modulierende Wärmepumpe bestehen. Baue keine Wassertasche in den Holzofen ein, das schafft nur hydraulische Probleme. Von der Wärmepumpe solltest Du direkt in die Fußbodenheizung gehen, kein Puffer oder Mischspeicher, keine ergänzende Solarthermie.
Vermeiden solltest Du eine zu groß dimensionierte Wärmepumpe.
Gruß Daniel
hippjoha05.03.20 22:52
Hi Daniel,

die genauen Daten habe ich noch nicht bekommen. Es handelt sich um einen Neubau. Wenn ich es richtig verstanden habe, gilt dieser Wert bei -14 Grad?!
Der Kaminofen wird nicht wasserführend sein/nicht an die Heizung angeschlossen.
Luft-Wasser-Wärmepumpe wäre eine Viessmann Monoblock (Splitgerät).

Wenn du sagst, dass sie nicht zu groß sein sollte, dann eher etwas kleiner? Verstehe ich die Rechnung richtig, dass wir bei -14 Grad die 10,3kw bräuchten und die Anlage dann zu klein wäre (vorausgesetzt es wird wirklich in jedem Raum die Heizung voll aufgedreht?)?

Gruß und danke
Hannes

PS: Mittelwert Normaußentemperatur liegt bei -11,5 Grad
Daniel-Sp05.03.20 23:20
Bei einer Wärmepumpe MUSS jeder Raum immer geheizt werden um genug Volumenstrom zu bekommen. Ansonsten bekommt die Wärmepumpe die Wärme nicht weg und geht auf Störung. Oder ein großer Teil der Wärme strömt über ein Überströmventil an der Fußbodenheizung vorbei direkt in den Rücklauf und die Wärmepumpe schaltet frühzeitig ab, taktet. Du solltest dich ein bisschen in das Thema Wärmepumpe einlesen, vor allem wie sie effizient und materialschonend betrieben wird.
Man sollte die Wärmepumpe nicht an der NAT oder mittleren Minimal Temperatur auswählen. Sie sollte die meiste Zeit die erforderliche Wärme allein über den Verdichter bereitstellen können. Die wenigen Tage an dem es nicht reicht und der Heizstab zuschaltet sollten dann nicht ins Gewicht fallen. Deswegen die Frage, wie kalt es im Mittel tatsächlich wird.
Wir haben eine NAT von - 12 (inzwischen angehoben auf - 10) und ich kann die Tage an einer Hand abzählen, an denen es die letzten Jahre unter - 5°C war.
Es ist also wichtig einen guten Bivalenzpunkt zu finden, der Punkt ab dem der Heizstab mithelfen muss. Der liegt höher als die NAT und variiert von Modell zu Modell.
Ist die angebotene Wärmepumpe modulierend? Das ist auch sehr wichtig, auf eine Fixspeed Wärmepumpe sollte man sich nicht einlassen.
Ja, 10,3 kW Heizlast bei NAT.
Klingt aber viel für ein Neubau. Wie groß ist das Haus, nur Energieeinsparverordnung-Standard?
hippjoha05.03.20 23:46
Danke für deine Antwort. Okay, da werde ich mich nochmals genauer damit beschäftigen bzw. warte mal noch die Dokumente vom Heizungsbauer ab.

Wir haben insgesamt ca. 220qm Wohnfläche (170qm + 50qm Einliegerwohnung). Gebaut wird nach Energieeinsparverordnung. Primärenergiebedarf landen wir laut Energiepass zwischen Kfw40 und Kfw55 (36,5kWh/m2a).
hippjoha06.03.20 00:19
ach und ja, die müsste modulierend sein (Viessmann Vitocal 200-A). Was bedeutet dies denn genau?
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