ᐅ Hauskauf - zu teuer oder können wir es uns leisten?
Erstellt am: 29.11.2018 11:11
Caspar2020 30.11.2018 08:02
Fluffie schrieb:
Das Gehalt ist netto.Also abzüglich noch PKV? Oder ist 2000 bzw 2300 schon frei verfügbar?
Fluffie schrieb:
Ach, unsere monatlichen Ausgaben sind vielleicht noch interessant: wenn ich nichts vergessen habe geben wir pro Person ca. 720€ im Monat aus. Mit essen, Versicherungen, Internet etc. Die aktuelle Miete beträgt 600€ kalt, warm mit so Sachen Versicherungen bzw. alles was irgendwie mit der Wohnung zu tun hat 920.Wie viel legt ihr denn zurzeit so zurück im Monat? Mehr oder weniger 1000€
Fluffie schrieb:
Wollen monatlich ca. 1200€ zurückzahlen, vermutlich auf 30 Jahre ausgelegt.+ 350 Nebenkosten + 210 Instandhaltungsrücklage = 1760 für das Eigenheim; jeden Monat...Könnt ihr euch das vorstellen?
Fluffie schrieb:
Es ist Baujahr 1980, wurde von den jetzigen Besitzern jedoch saniert/renoviert.Was heißt den saniert? Also, Heizung, Fenster, Dämmung, Dach neue vor kurzem? Oder innen alles nur mal schön gemacht Fluffie 30.11.2018 08:17
Die PKV war in den 720 Euro drinnen.
Ich lege aktuell immer so 500€ beiseite, muss jedoch gestehen das die eigentlich nicht für das Haus gedacht waren, hab jedoch kein Problem damit die dafür zu verwenden. Mein Freund könnte ähnlich viel beiseite legen. Man käme schon auf 1000 Euro.
Die Nebenkosten hatten wir sogar ein bisschen höher angesetzt. Strom 100€, Gas 110, Grundsteuer 100, Wasser 20, Müll 30, Schornsteinfeger 12.50, Gebäudeversicherung 50 und 11€ Hausrat.
Weiß nicht ob sowas wie Schornsteinfeger bei dir unter Instandhaltung fällt.
Wir hatten für die nächsten 2 Jahre geplant 100€ beiseite zu legen, mit der Gehaltserhöhung in 2 Jahren sind 200 dann gar kein Problem.
Es wurde die Elektrik gemacht, neue 3-fach verglaste Fenster eingesetzt (nicht die "billigen" sondern schon die etwas hochwertigeren), Dach wurde nicht gemacht, ist jedoch nicht so tragisch, haben dachdecker in der Familie und das Dach ist an sich noch gut in Schuss.
Innen wurde es komplett hübsch gemacht. Überall neue Böden verlegt, auch ein bisschen hochwertiger, Bäder auch neu gemacht. Man müsste ggf. ein neues Treppengeländer einbauen, das jetzige ist nicht mein Fall, aber das ist was optisches. Sowas kann man auch in ein paar Jahren machen wenn mehr Geld da ist.
Ach ja, es wurden noch elektrische Rollläden angebracht. Auf dem Grundstück steht eine Garage und auf dem Grundstück befinden sich noch 2 Stellplätze.
Es ist eine Einbauküche drinne, auch relativ neu.
Ich lege aktuell immer so 500€ beiseite, muss jedoch gestehen das die eigentlich nicht für das Haus gedacht waren, hab jedoch kein Problem damit die dafür zu verwenden. Mein Freund könnte ähnlich viel beiseite legen. Man käme schon auf 1000 Euro.
Die Nebenkosten hatten wir sogar ein bisschen höher angesetzt. Strom 100€, Gas 110, Grundsteuer 100, Wasser 20, Müll 30, Schornsteinfeger 12.50, Gebäudeversicherung 50 und 11€ Hausrat.
Weiß nicht ob sowas wie Schornsteinfeger bei dir unter Instandhaltung fällt.
Wir hatten für die nächsten 2 Jahre geplant 100€ beiseite zu legen, mit der Gehaltserhöhung in 2 Jahren sind 200 dann gar kein Problem.
Es wurde die Elektrik gemacht, neue 3-fach verglaste Fenster eingesetzt (nicht die "billigen" sondern schon die etwas hochwertigeren), Dach wurde nicht gemacht, ist jedoch nicht so tragisch, haben dachdecker in der Familie und das Dach ist an sich noch gut in Schuss.
Innen wurde es komplett hübsch gemacht. Überall neue Böden verlegt, auch ein bisschen hochwertiger, Bäder auch neu gemacht. Man müsste ggf. ein neues Treppengeländer einbauen, das jetzige ist nicht mein Fall, aber das ist was optisches. Sowas kann man auch in ein paar Jahren machen wenn mehr Geld da ist.
Ach ja, es wurden noch elektrische Rollläden angebracht. Auf dem Grundstück steht eine Garage und auf dem Grundstück befinden sich noch 2 Stellplätze.
Es ist eine Einbauküche drinne, auch relativ neu.
ypg 30.11.2018 08:55
aero2016 schrieb:
In diesem Forum tummeln sich lauter Menschen, die gerne ungefragt mehr oder (in den meisten Fällen) weniger kluger Lebensberatung abgeben. Da sollte keiner darauf hören.Wieso sollte keiner? Es gab schon einige, die hat man damit zum Bedenken angeregt, sodass sie ehrlicherweise zu sich selbst dann doch davon Abstand genommen haben, sich mit 23 schon zum Sklaven des Gartens zu machen
Und zum Kleinwagen/Schlitten als Steilvorlage kommt weiter unten noch ein Vermerk von mir, der fast immer von Jedem, nicht nur von „jungen Leuten“ außer Acht gelassen wird.
Fluffie schrieb:
Es wurde die Elektrik gemacht, neue 3-fach verglaste Fenster eingesetzt (nicht die "billigen" sondern schon die etwas hochwertigeren), Dach wurde nicht gemacht, ist jedoch nicht so tragisch, haben dachdecker in der Familie und das Dach ist an sich noch gut in Schuss.
Innen wurde es komplett hübsch gemacht. Überall neue Böden verlegt, auch ein bisschen hochwertiger, Bäder auch neu gemacht. Man müsste ggf. ein neues Treppengeländer einbauen, das jetzige ist nicht mein Fall, aber das ist was optisches. Sowas kann man auch in ein paar Jahren machen wenn mehr Geld da ist.
Ach ja, es wurden noch elektrische Rollläden angebracht. Auf dem Grundstück steht eine Garage und auf dem Grundstück befinden sich noch 2 Stellplätze.
Es ist eine Einbauküche drinne, auch relativ neu.Das liest sich doch gut. Die Heizung ist also noch die alte? Das sollte man dann noch ggf einplanen. Kommt ganz darauf an, wie alt sie ist.
Thema Pkw/Kosten:
Ein Auto kalkuliert man mit 500€ monatlich ein. Wenn man wegen des Jobs darauf angewiesen ist, muss ein Ersatz bei Neuanschaffung erspart werden. Wenn man least oder finanziert, müssen Raten bezahlt werden.
Wenn man meint, das ist Quatsch.. nein.
Wenn man meint,man hat kein Bedürfnis auf zb „neuen Schlitten“ (Achtung, der Begriff steht für einiges mehr), dann muss auch das angestrebte Haus in Frage gestellt werden.
Am Haus bzw am Interesse an einen Hauskauf sieht man, dass Bedürfnisse sich im Laufe der Zeit ändern oder höherwertiger werden.
Man verändert sich in jungen Jahren schneller als in älteren. Das sieht man meist auch an den Gedanken zum Thema „aufs Land oder in die Stadt“ und die „Kinderfrage“.
Aber das habt ihr ja inpetto und stellt Euch diese Frage.
Ansonsten finde ich die Zahlen solide.
Fluffie 30.11.2018 09:08
Heizung ist noch ok, müsste man aber austauschen. Nicht sofort aber in den nächsten Jahren.
Zu den Autos.
Ich zahle monatlich 90 Versicherung, plane aber mit mehr falls ich in ein paar Jahren wieder einen Neuwagen kaufen sollte, der wird dann wieder Vollkasko versichert. Meiner ist jetzt Teilkasko versichert.
Sprit: tanke aller 6-8 Wochen, immer den guten Sprit, sind ca. 60€.
Zur Seite lege ich 200€ fürs Auto. Wenn er dann in 4 Jahren oder so kaputt geht wäre genug für ein neues/Reparatur da.
Dann natürlich noch die 2,x€ kfz Steuer im Monat.
Komme nicht mal auf die 500€.
Da das Haus recht zentral liegt käme man auch mit einem Auto aus, sind keine 5 km zur Arbeit.
Ich lease keine Autos, das ist für mich nichts was Sinn macht.
Vom Landleben war ich noch nie begeistert. Bin aufm Dorf aufgewachsen und das bringt für mich fast nur Nachteile. Ich bin zwar kein Fan von Lärm und Stau aber das Haus liegt in einer ruhigen Ecke.
Für mich hat die Stadt fast nur Vorteile.
Ein gutes Beispiel ist hier meine Mutter. Ist vor 4 Jahren umgezogen, hat sich ein Haus auf dem Land gekauft und umgebaut. Sie sagt sich das sie in dem Haus keine 20 Jahre mehr wohnen wird und wenn sie dann in ein Alter kommt wo sie ihren gigantischen!! Garten nicht mehr bewältigen kann wird sie ihr Haus verkaufen und in eine ebenerdige Wohnung in der Stadt oder je nach dem in ein Seniorenheim ziehen.
Ich würde gerne in meinem Haus alt werden und auch mit Bussen einkaufen fahren können ohne 3 Stunden unterwegs zu sein
Caspar2020 30.11.2018 09:37
Fluffie schrieb:
Ich lege aktuell immer so 500€ beiseite, muss jedoch gestehen das die eigentlich nicht für das Haus gedacht waren, hab jedoch kein Problem damit die dafür zu verwenden. Mein Freund könnte ähnlich viel beiseite legen. Man käme schon auf 1000 Euro.Und das solltet ihr euch bewusst sein. ~1760; jeden Monat, die nächsten Jahrzehnte. Die sind weg. Vom Rest muss man Leben, und in auch in den Urlaub fahren...
Fluffie schrieb:
Strom 100€, Gas 110, Grundsteuer 100, Wasser 20, Müll 30, Schornsteinfeger 12.50, Gebäudeversicherung 50 und 11€ Hausrat.Sind da aktuelle Werte des jetzigen Eigentümers?
Vergessen sollte man auch nicht jährliche Heizungwartung.
Kleinreparaturen gehören da auch hinzu.
ypg schrieb:
Die Heizung ist also noch die alte? Das sollte man dann noch ggf einplanen. Kommt ganz darauf an, wie alt sie ist.Fluffie schrieb:
Heizung ist noch ok, müsste man aber austauschen. Nicht sofort aber in den nächsten Jahren.Mit meinen 210€ Rücklage sind z.b. 15T für ne neue Heizung erst in 6 Jahren angespart.
Sollte man direkt mit reinfinanzieren.
Wir haben selber nur ne große ETW vor 2 Jahren gekauft; ich führe recht genau Haushaltsbuch. Ich hätte nie gedacht was soviel klein/klein hier und da anfällt.
(neue Lampen, Toilettensitz, mal nen Wasserhahn, ein Holzdachfenster schleifen und streichen, etwas im UP Spülkasen ersetzen, Werkzeug/Verbrauchsmittel für den Garten, 2 neue Kunststoffrollladen, 2 Rollladenmotoren Motor, ....), Wartungsfugen ersetzen/erneuern
Das ist noch alles was nicht unter Nebenkosten, oder Instandhaltungsrücklage fällt.
Anoxio 30.11.2018 09:39
Fluffie schrieb:
Heizung ist noch ok, müsste man aber austauschen. Nicht sofort aber in den nächsten Jahren.Welche Heizung habt ihr? Eine alte Ölheizung? Dann kann ein "einfacher" Austausch ggf. schwierig werden, dann kann es sein dass ihr auch noch gescheit dämmen müsst - das zieht hohe Kosten nach sich.
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