ᐅ Grundstück für Haus kaufen bitte um Rat !
Erstellt am: 07.08.13 21:27
Bauexperte08.08.13 22:36
Hallo,
Grüße, Bauexperte
kaho674 schrieb:Die Energieeinsparverordnung "braucht" man nicht, die Energieeinsparverordnung ist zwingender Standard; sie stellt in erster Linie die Anforderungen an den Primärenergiebedarf und hat dazu einen Maßstab - KfW Effizienzhaus 100 - entworfen. Ein KfW 70-Effizienzhaus ist auch an die Energieeinsparverordnung gebunden, darf aber zusätzlich nur 70% der Energie verbrauchen, ein KFW 55-Effizienzhaus nur 55% usw. bis hinunter zum echten Passivhaus.
Komme gerade nicht ganz mit. Was ist denn ein Energieeinsparverordnung-Haus? Energieeinsparverordnung brauch ich bei jedem Haus, ob KFW oder nicht, meines Wissens.
kaho674 schrieb:Das sind pauschale Werbeaussagen. Deshalb steht ja auch in der Werbung "förderfähig", das bedeutet keineswegs, daß es auch gefördert wird.
Und ja, die Bodenplatte muss bei KFW etwas besser sein - steht sogar bei Danwood als Hinweis, glaub ich. Aber KFW 70 sollte bei allen Holzhäusern kein Problem sein.
Grüße, Bauexperte
kaho67409.08.13 06:05
Bauexperte schrieb:
Hallo,
Die Energieeinsparverordnung "braucht" man nicht, die Energieeinsparverordnung ist zwingender Standard; sie stellt in erster Linie die Anforderungen an den Primärenergiebedarf und hat dazu einen Maßstab - KfW Effizienzhaus 100 - entworfen. Ein KfW 70-Effizienzhaus ist auch an die Energieeinsparverordnung gebunden, darf aber zusätzlich nur 70% der Energie verbrauchen, ein KfW 55-Effizienzhaus nur 55% usw. bis hinunter zum echten Passivhaus.Vielen Dank für die Belehrungen. Was die Energieeinsparverordnung ist, war mir schon vorher klar. Weitere Kommentare sind nicht erforderlich. Das einzige, was es bislang nicht in meinem Wortschatz gab war "Energieeinsparverordnung-Haus". Damit war also das Minimum der Energieverordnung gemeint. Das ist jetzt auch klar.Bauexperte schrieb:
Das sind pauschale Werbeaussagen. Deshalb steht ja auch in der Werbung "förderfähig", das bedeutet keineswegs, daß es auch gefördert wird.
Grüße, BauexperteSo viel Grips sollte ein Häuslebauer schon mitbringen, dass man
1. eine Förderung wie z.B. Kfw70 natürlich auch als Bedingung in den Hausbau-Vertrag reinschreibt und
2. die "Fähigkeit" natürlich schwindet, wenn ich die Kälte durch schlechte Bauweise oder skurrile Ideen wieder in mein Haus lasse.
Meiner Erfahrung nach erreichen Holzständerhäuser einfacher die vorgegebenen U-Werte und auch die KFW Standards. Massivhäuser müssen da mehr Aufwand betreiben und sind dann schnell sehr teuer.
emer09.08.13 07:47
kaho674 schrieb:
Meiner Erfahrung nach erreichen Holzständerhäuser einfacher die vorgegebenen U-Werte und auch die KFW Standards. Massivhäuser müssen da mehr Aufwand betreiben und sind dann schnell sehr teuer.Deiner "Erfahrung" nach, oder das was du aus Werbeaussagen nach erfahren hast?
Ich kenne nur die Aussage, dass in Holzständerbauweise der Wandaufbau nicht so dick sein muss wie mit Stein um die gleichen U-Werte zu erreichen. Ob das stimmt und ob das preislich tatsächlich einen unterschied macht, bleibt dabei offen.
kaho67409.08.13 09:32
emer schrieb:
Deiner "Erfahrung" nach, oder das was du aus Werbeaussagen nach erfahren hast?Gekauft hab ich die Häuser nicht alle, falls Du das meinst. Bei den Beratungsgesprächen wurde uns der Wandaufbau erklärt. Dabei hat natürlich jeder Anbieter seine Wand dargestellt. Meist haben sie 2-3 Varianten, welche sich exakt in den KFW-Stufen (KFW70, Kfw55 usw.) unterschieden. Mit diesen und einer entsprechenden Planung garantieren die Hersteller die Einhaltung der Norm.
Wenn ich also nicht gerade beim unbekannten Hausanbieter aus Rumänien mein Haus kaufe, müssen die Firmen die im Vertrag garantierte Norm einhalten. Und dabei war es mit Holzhäusern bei allen Anbietern, die wir gefragt haben, immer einfacher auf die KFW-Vorgaben zu kommen (wir hatten 4 Massivhausbauer und ich 5 Holzhausanbieter). Wer andere Erfahrungen hat, kann es ja gern hier darlegen.
ypg09.08.13 10:01
kaho674 schrieb:
Gekauft hab ich die Häuser nicht alle, falls Du das meinst.
Bei den Beratungsgesprächen wurde uns der Wandaufbau erklärt. Dabei hat natürlich jeder Anbieter seine Wand dargestellt. Meist haben sie 2-3 Varianten, welche sich exakt in den KFW-Stufen (KFW70, KFW55 usw.) unterschieden. Mit diesen und einer entsprechenden Planung garantieren die Hersteller die Einhaltung der Norm.
Wenn ich also nicht gerade beim unbekannten Hausanbieter aus Rumänien mein Haus kaufe, müssen die Firmen die im Vertrag garantierte Norm einhalten. Und dabei war es mit Holzhäusern bei allen Anbietern, die wir gefragt haben, immer einfacher auf die KFW-Vorgaben zu kommen (wir hatten 4 Massivhausbauer und ich 5 Holzhausanbieter). Wer andere Erfahrungen hat, kann es ja gern hier darlegen.Was haben die bzw. Du unter "einfacher" verstanden? Unser gemauerter Wandaufbau mit WDVS sieht mE einfacher aus als ein Holzständerwerk
kaho67409.08.13 10:28
ypg schrieb:
Was haben die bzw. Du unter "einfacher" verstanden? Unser gemauerter Wandaufbau mit WDVS sieht mE einfacher aus als ein Holzständerwerk Ok, das war schlecht ausgedrückt. Besser: die Holzhaus kommen bei der vorgegebenen Wanddicke schneller auf die KFW-Standards. Einfacher war es nur für uns, weil wir mussten nicht nachdenken.Ähnliche Themen