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ᐅ Grundstück für Bau eines Einfamilienhauses - felsiger Boden


Erstellt am: 12.09.17 21:12

Volker H.12.09.17 21:12
Hallo zusammen,

ich möchte mich kurz vorstellen: Wir sind eine 4-köpfige Familie aus Mittelfranken und überlegen schon etwas länger, ein Einfamilienhaus (ca. 130 qm) mit Keller zu bauen.
Nun hat sich recht unerwartet die Gelegenheit aufgetan, von Privat ein Grundstück zu erwerben. 550 qm, leicht abschüssig (etwa 2,5 m über die Diagonale), der Boden ist jedoch nicht unproblematisch. Ein Bodengutachten ist in Arbeit, nach ersten Gesprächen mit dem Bodenmenschen ist wohl Bodenklasse 6 zu erwarten. Nachdem unser Bauträger bis Bodenklasse 5 "ohne Aufpreis" arbeitet bitte ich Euch um eine kurze Einschätzung:

- Welche Mehrkosten könnten auf uns zukommen? (Anbei ein, zwei Fotos vom Aushub der Kabelverlegung direkt neben dem Grundstück)
- Mit welchen sonstigen Problemen müssen/können wir rechnen

Der Nachbar hat mit Keller bauen lassen und meinte, dass der Stein mit einem großen Bagger bei ihnen abgetragen werden konnte.

Danke für Eure Einschätzung!
Grüße
Volker

Große Erdmassen, Felsbrocken und Baugerät auf einer Baubaustelle mit Feld im Hintergrund.


Unordnung aus großen Felsbrocken auf Baugrund mit Gras und Unkraut


Ausgehobene Baugrube im Garten mit Rohren und Kabeln für Bauarbeiten
Maxi201213.09.17 09:59
Hi, wir hatten Bodenklasse 7 - Fels. Der Bagger hat rund zwei Tage den Fels mit einem Specht bearbeitet.
Mehrkosten hatten wir somit für die Spechtstunden (Preis pro Stunde wurde vorab vereinbart, Abrechnung dann nach tatsächlicher Zeit). Uns hat der Fels - genau kann ich es nicht mehr sagen - somit ca. 2.500,00€ Mehrkosten beschert.
Da wir die Steine aus der Grube nicht abfahren, sondern als Randbefestigung verwenden, entstehen uns hier nur Kosten für das Versetzen der tonnenschweren Blöcke. Solltest du sie nicht verwenden können, kommt noch das abfahren der Steine hinzu...

Aber, unser Haus steht felsenfest

Viel Glück Maxi
Volker H.14.09.17 14:14
Hallo Maxi,

vielen Dank für Deine Antwort! Das klingt ja gar nicht so dramatisch und stimmt positiv. Mal sehen, was die Bauträger sagen.

Grüße
Volker
Kaspatoo25.09.17 09:34
genau, es fallen nur die tatsächlichen Kosten für zstzl. Baggerarbeit (zmd. wäre das ehrliches Vorgehen).
Da du aber Felsbröckel und keine Brocken Oer Fels hast, wäre es bei dir nicht so dramatisch.
Dem Bagger könnte es auch recht egal sein, ob ein Stein und Erde ist, ist nur etwas schwerer, aber dem Bagger könnts egal sein.
Es ist aber vermutlich schwieriger für die Schaufel einzutauchen, deswegen könnte es länger dauern.

Wenn es soweit ist, macht es auch Sinn mal vorbeizusehen und zu beobachten wie gut oder schwer es der Bagger nun wirklich hat.

Und die Steine würde ich auch definitiv im Garten wiederverwenden. Woanders kosten die Geld.
bodenklassemehrkostensteinekellergrundstückbauträger