Hallo an alle,
bin neu hier im Forum und hoffe auf ein paar hilfreiche Tipps. Wir sind gerade dabei ein Einfamilienhaus zu planen, das Grundstück haben wir bereits gekauft. Derzeit haben wir einige Angebote von Fertighausanbietern sowie eines Massivhausanbieters (hier ist es wirklich so,dass die Preise sich nicht viel geben). Die Gretchenfrage ist, dieser angegebene Preis ist ja meist nicht der Endpreis.
Nun meine Frage, mit wieviel Mehrkosten kann man rechnen, allein beim Haus? Unser derzeitiger Kostenplan sieht so aus Haus 230T€, Grund 70T€ (vollerschlossen), Baunebenkosten 30T€ - ist diese Berechnung ausreichend?
Einfamilienhaus 150 qm, 1 1/2 geschossig mit KN 1,80m, Grundfläche 9 x 10 m (Haus) - macht das überhaupt Sinn auf einem Grundstück mit 22m x 22m. Wir wollen ohne Keller bauen, brauchen somit Stauraum. EG WZ, Esszimmer, Küche, Technikraum, Gast, WC/DU - OG 2 Grundriss. KZ, Schlafzimmer, Bad mit 1/4 gewendeter Treppe (andere Ideen evtl. hierzu?) Wie groß sollte ein Technikraum bemessen sein, die Technik wir Gas-BWT mit Lüftungsanlage und Solarer Heizunterstützung ... (die diversen Meinungen zu dem Heizthema habe ich gelesen, bei uns ist es auch eine monetäre Entscheidung. Bitte hier keine Grundsatzdiskussion). Die ganzen Förderungen zu WP werden total überbewertet, wir bauen in Bayern, da gibt es das 10.000-Häuser-Programm, das wurde bereits 1 Woche nach Eintreten der neuen kfW-Förderungen bereits in den Leistungen heruntergerechnet!!! Da sich die ganzen Programme überschnitten haben .... (kopfschlag)
An was muss man alles denken, bereits im Vorfeld der Planung abgesehen von Vermesser, Baugrundgutachen, Anschlüsse des Hauses etc. ?
Bitte um einige Anregungen an was man alles denken muss, bzw. an was man meist im Vorfeld nicht denkt und dann dennoch aufgetreten ist.
Vielen Dank schon einmal. Charly
bin neu hier im Forum und hoffe auf ein paar hilfreiche Tipps. Wir sind gerade dabei ein Einfamilienhaus zu planen, das Grundstück haben wir bereits gekauft. Derzeit haben wir einige Angebote von Fertighausanbietern sowie eines Massivhausanbieters (hier ist es wirklich so,dass die Preise sich nicht viel geben). Die Gretchenfrage ist, dieser angegebene Preis ist ja meist nicht der Endpreis.
Nun meine Frage, mit wieviel Mehrkosten kann man rechnen, allein beim Haus? Unser derzeitiger Kostenplan sieht so aus Haus 230T€, Grund 70T€ (vollerschlossen), Baunebenkosten 30T€ - ist diese Berechnung ausreichend?
Einfamilienhaus 150 qm, 1 1/2 geschossig mit KN 1,80m, Grundfläche 9 x 10 m (Haus) - macht das überhaupt Sinn auf einem Grundstück mit 22m x 22m. Wir wollen ohne Keller bauen, brauchen somit Stauraum. EG WZ, Esszimmer, Küche, Technikraum, Gast, WC/DU - OG 2 Grundriss. KZ, Schlafzimmer, Bad mit 1/4 gewendeter Treppe (andere Ideen evtl. hierzu?) Wie groß sollte ein Technikraum bemessen sein, die Technik wir Gas-BWT mit Lüftungsanlage und Solarer Heizunterstützung ... (die diversen Meinungen zu dem Heizthema habe ich gelesen, bei uns ist es auch eine monetäre Entscheidung. Bitte hier keine Grundsatzdiskussion). Die ganzen Förderungen zu WP werden total überbewertet, wir bauen in Bayern, da gibt es das 10.000-Häuser-Programm, das wurde bereits 1 Woche nach Eintreten der neuen kfW-Förderungen bereits in den Leistungen heruntergerechnet!!! Da sich die ganzen Programme überschnitten haben .... (kopfschlag)
An was muss man alles denken, bereits im Vorfeld der Planung abgesehen von Vermesser, Baugrundgutachen, Anschlüsse des Hauses etc. ?
Bitte um einige Anregungen an was man alles denken muss, bzw. an was man meist im Vorfeld nicht denkt und dann dennoch aufgetreten ist.
Vielen Dank schon einmal. Charly
Zu Deinen Fragen in #1:
Technik mit 9qm langt völlig (6qm Technik plus 3qm Abstell für Getränke und Vorräte), dann sollte aber auch ein Abstellraum in der Garage/Carport Rasenmäher und alles Gedöns vorgehalten werden. Ein Abstellraum oder Hauswirtschaftsraum im OG wäre wertvoll für Saisonablage, waschen und Putzzeug.
Als Garderobe wäre eine Kammer oder großer Einbauschrank super. Unter der Treppe kann auch ein Abstellraum verplant werden.
Technik mit 9qm langt völlig (6qm Technik plus 3qm Abstell für Getränke und Vorräte), dann sollte aber auch ein Abstellraum in der Garage/Carport Rasenmäher und alles Gedöns vorgehalten werden. Ein Abstellraum oder Hauswirtschaftsraum im OG wäre wertvoll für Saisonablage, waschen und Putzzeug.
Als Garderobe wäre eine Kammer oder großer Einbauschrank super. Unter der Treppe kann auch ein Abstellraum verplant werden.
BeHaElJa schrieb:
Echt? Da passt doch aber auch nichts... die Küche ist noch verwinkelter, die Garderobe und das WC genauso unnutzbar... die Tür im Schlafzimmer ist keine 60 cm von der Wand entfernt etc. pp.Ausbaufähig wegen derbesseren Treppenlage 🙂
ZB so, aber auch ganz anders möglich
Hallo Yvonne, hallo BeHaElj,
danke für die Rückmeldungen, dass die Kritik am Grundriss doch so "vernichtend" ausfällt, hat mich jetzt etwas überrascht. Der Grundriss war für uns bislang einleuchtend. .
@ypg du hast recht, ich werde einen Lageplan nochmals zeichnen müssen, nach euren Anregungen, scheint mir ein kompletter Neuanfang/Neuplanung unumgänglich. Würde gerne einen externen Planer hinzunehmen, das Problem sind die Kosten - unser Budget ist sehr begrenzt.
Danke auch für die Skizze, das ist eine gute Idee - wir waren uns bislang auch mit der Form des Ganzen nicht ganz sicher (Quadrat vs. Rechteck). Sollte man wirklich davon weggehen die Südseite als Hauptseite zu sehen und vielmehr Westen einplanen? Wie ist es am vernünftigsten die Räume zu planen? Sollte man den Norden doch nicht ganz vernachlässigen. Bei uns wäre es so, das im Norden die Nachbargrundstücke ihre Südseite haben.
Danke nochmals für die Einschätzung, gut das es solche Foren gibt ....
Grüsse Charly
danke für die Rückmeldungen, dass die Kritik am Grundriss doch so "vernichtend" ausfällt, hat mich jetzt etwas überrascht. Der Grundriss war für uns bislang einleuchtend. .
@ypg du hast recht, ich werde einen Lageplan nochmals zeichnen müssen, nach euren Anregungen, scheint mir ein kompletter Neuanfang/Neuplanung unumgänglich. Würde gerne einen externen Planer hinzunehmen, das Problem sind die Kosten - unser Budget ist sehr begrenzt.
Danke auch für die Skizze, das ist eine gute Idee - wir waren uns bislang auch mit der Form des Ganzen nicht ganz sicher (Quadrat vs. Rechteck). Sollte man wirklich davon weggehen die Südseite als Hauptseite zu sehen und vielmehr Westen einplanen? Wie ist es am vernünftigsten die Räume zu planen? Sollte man den Norden doch nicht ganz vernachlässigen. Bei uns wäre es so, das im Norden die Nachbargrundstücke ihre Südseite haben.
Danke nochmals für die Einschätzung, gut das es solche Foren gibt ....
Grüsse Charly
Meine Skizze ist ein Standardgrundriss, den Du von vielen Häuslefirmen günstig bekommen kannst.
Ein Westgarten hat genug Sonne. Im Norden wird auch Sonne sein, nur wird die Raumbelichtung im Norden etwas geringer ausfallen. Ein Büro sowie ein Westwohnzimmer wird damit leben können.
Zeichne Dir dein Grundstück auf mit den Nachbarbebauungen und schau, wo Du Dir Licht im Raum sowie Ruhe oder Kommunikation im Garten vorstellen kannst.
Ein Westgarten hat genug Sonne. Im Norden wird auch Sonne sein, nur wird die Raumbelichtung im Norden etwas geringer ausfallen. Ein Büro sowie ein Westwohnzimmer wird damit leben können.
Zeichne Dir dein Grundstück auf mit den Nachbarbebauungen und schau, wo Du Dir Licht im Raum sowie Ruhe oder Kommunikation im Garten vorstellen kannst.
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