ᐅ Baunebenkosten - Benötige eure Expertise
Erstellt am: 18.05.19 18:14
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Ralf_198018.05.19 18:14Hallo liebe Community,
ich würde mir gerne eure Meinung einholen. Folgender Fall:
Wir wollen gerne ein Haus bauen. Das Grundstück ist ca. 250 qm² groß, in Koblenz (über 100Einwohner).
Auf dem Grundstück steht ein zweistöckiges Haus (ein Altbau), mit den Maßen ca. 6 * 10 Meter. Darunter befindet sich ein Gewölbekeller. Dieser Altbau soll abgerissen werden, der Keller „dicht gemacht werden“, oder „aufgeschüttet“ (ich weiß nicht wie der Fachbegriff hierfür heißt). Anschließend soll hierauf ein neues Haus (Massivbauweise) gebaut werden, mit den Maßen ca. 8*10 Meter. Einen neuen Keller soll es nicht geben. Der Altbau steht sehr nah an einem anderen Gebäude (welches auch unterkellert ist), aber die beiden Gebäude berühren sich nicht.
Da es sich hier um Hochwassergebiet handelt soll im Erdgeschoss eine Art Kellerbauweise entstehen, aber kein echter Keller. Stattdessen sollen hier Stellplätze für unsere Autos entstehen. Im ersten und zweiten Stock sollen die Wohneinheiten sein.
Das Grundstück bekommen wir geschenkt. Lediglich die Kosten für den Notar müssen wir tragen.
Nun zu meiner Konkreten Frage:
Ein regionaler Hausbau Anbieter (Kern-Haus) schätzt die Nebenkosten auf ca. 80K. Hierin nicht enthalten sind die Kosten für den Notar, und die Kosten für den Hof (Grünflächen oder Garten sollen hier nicht entstehen).
Allerdings sollen unter anderem die Kosten für den Abriss und die Kosten für das Aufschütten des Kellers enthalten sein. Es soll hier in jedem Fall keine Eigenleistung geben, aber nicht beim Abriss. Das eigentliche Haus wollen wir uns 300-320K kosten lassen.
Sind die 80K realistisch, zu hoch, oder gar zu niedrig angesetzt? Benötigt ihr noch Informationen?
Vielen Dank im Voraus.
LG Ralf
ich würde mir gerne eure Meinung einholen. Folgender Fall:
Wir wollen gerne ein Haus bauen. Das Grundstück ist ca. 250 qm² groß, in Koblenz (über 100Einwohner).
Auf dem Grundstück steht ein zweistöckiges Haus (ein Altbau), mit den Maßen ca. 6 * 10 Meter. Darunter befindet sich ein Gewölbekeller. Dieser Altbau soll abgerissen werden, der Keller „dicht gemacht werden“, oder „aufgeschüttet“ (ich weiß nicht wie der Fachbegriff hierfür heißt). Anschließend soll hierauf ein neues Haus (Massivbauweise) gebaut werden, mit den Maßen ca. 8*10 Meter. Einen neuen Keller soll es nicht geben. Der Altbau steht sehr nah an einem anderen Gebäude (welches auch unterkellert ist), aber die beiden Gebäude berühren sich nicht.
Da es sich hier um Hochwassergebiet handelt soll im Erdgeschoss eine Art Kellerbauweise entstehen, aber kein echter Keller. Stattdessen sollen hier Stellplätze für unsere Autos entstehen. Im ersten und zweiten Stock sollen die Wohneinheiten sein.
Das Grundstück bekommen wir geschenkt. Lediglich die Kosten für den Notar müssen wir tragen.
Nun zu meiner Konkreten Frage:
Ein regionaler Hausbau Anbieter (Kern-Haus) schätzt die Nebenkosten auf ca. 80K. Hierin nicht enthalten sind die Kosten für den Notar, und die Kosten für den Hof (Grünflächen oder Garten sollen hier nicht entstehen).
Allerdings sollen unter anderem die Kosten für den Abriss und die Kosten für das Aufschütten des Kellers enthalten sein. Es soll hier in jedem Fall keine Eigenleistung geben, aber nicht beim Abriss. Das eigentliche Haus wollen wir uns 300-320K kosten lassen.
Sind die 80K realistisch, zu hoch, oder gar zu niedrig angesetzt? Benötigt ihr noch Informationen?
Vielen Dank im Voraus.
LG Ralf
Hallo Ralf, auf diese Frage wirst du leider keine korrekte Antwort erhalten. Es sind hier i.d.r nur Laien unterwegs (mit ganz wenigen Ausnahmen) bzw. Bauherren, die vom Bauunternehmer die und die Antwort erhalten haben. Unabhängig davon solltest du versuchen dir mehrere Angebote für genau diese Aufschüttung (oder wie man das auch nennt) einzuholen. Die Antwort wird irgendwo bei einem Angebot +/-10% liegen.
Hallo Ralf,
Ohne das Bauvorhaben genauer zu kennen ist eine Abschätzung der Nebenkosten schwierig.
In der Regel setze ich für die erste Kostenschätzung 17-21 % der Nettobausumme an. Jetzt haben wir bei Dir zusätzlichen Aufwand für kontrollierten Teil-Abriss und Verfüllen der berücksichtigt werden muß.
Viel Erfolg
Ralph
Ohne das Bauvorhaben genauer zu kennen ist eine Abschätzung der Nebenkosten schwierig.
In der Regel setze ich für die erste Kostenschätzung 17-21 % der Nettobausumme an. Jetzt haben wir bei Dir zusätzlichen Aufwand für kontrollierten Teil-Abriss und Verfüllen der berücksichtigt werden muß.
Viel Erfolg
Ralph
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Ralf_198019.05.19 17:22Danke für die Feedbacks. Kurze (vielleicht dumme Frage): was ist die Nettobausumme?
Dumme Fragen gibt es nicht.
Die Architektenhonorare werden z.B. auf Grundlage der Nettobausumme ermittelt.
Alle Bau-Kosten von der Gründung bis zum Rohbau, technischer Ausbau wie Heizung, Lüftung, Sanitär, sowi eVerputz-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten, etc. ohne Mehrwertsteuer
Die Architektenhonorare werden z.B. auf Grundlage der Nettobausumme ermittelt.
Alle Bau-Kosten von der Gründung bis zum Rohbau, technischer Ausbau wie Heizung, Lüftung, Sanitär, sowi eVerputz-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten, etc. ohne Mehrwertsteuer
H
hampshire19.05.19 19:00Hallo Ralf, "Nebenkosten" ist kein feststehender Begriff. Dein Anbieter packt da zum Beispiel Abriss und Entsorgung mit hinein. Es ist mir völlig unmöglich abzuschätzen ob die Schätzung gut oder völlig daneben ist. Es wird schon einen Grund haben, weswegen der Anbieter keinen Festpreis anbietet: er muss selbst schätzen. Hier musst Du wohl eteas mit den konkreten Gegebenheiten vergleichen.
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