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ᐅ Schimmel durch Dämmen weg oder nicht?


Erstellt am: 30.12.24 18:00

ateliersiegel31.12.24 10:29
als wir die Fenster in unserem Haus modernisiert haben (auch 3fach verglast), wurden wir gewarnt, dass es Probleme mit Schimmel geben könnte.
Bisher (ein paar Jahre) ist davon nichts zu merken - was ich mir gemerkt habe ist, dass es für das Schimmel-Problem ungünstig ist, wenn die Isolierung im Haus zu unterschiedlich ist.
SoL31.12.24 11:26
ypg schrieb:

In einem Bestandshaus rüstet man wohl mit einer dezentralen Lösung nach.
Das kommt aufs Haus drauf an. Echte Altbauten haben oft stillgelegte Schornsteine (weil mittlerweile nicht mehr jedes Zimmer einen Ofen braucht). Die kann man für die zentrale Lüftungsanlage nutzen. Zusammen mit hohen Zimmern, die man abhängen kann, kann das gut passen.
Wir lassen das gerade für unser Haus planen und der Planer hat schon sein prinzipielles I.O. gegeben...
nordanney31.12.24 12:10
SoL schrieb:

Echte Altbauten
… sind leider eine Seltenheit. Der übliche „Altbau“ von 1950-1980 gibt das nicht her.
Ich hätte auch lieber zentral als dezentral.
julia12303.01.25 15:56
Hallo ihr Lieben,

zunächst einmal wünsche ich euch ein frohes neues Jahr! Viel Gesundheit, Erfolg und vor allem keine Probleme mit eurer Immobilie :-)

Vielen Dank für all eure bisherigen Antworten – sie waren wirklich informativ und hilfreich.

Heute haben wir mal hinter die Schränke geschaut, die an einer Außenwand stehen. Es war eine Katastrophe!

Hinter den Schränken war so viel Schimmel – so viel habe ich noch nie gesehen!

Ich habe gelesen, dass Schränke nicht zu nah an der Außenwand stehen sollten, damit die Luft zirkulieren kann.

Heute haben wir erstmal alle betroffenen Stellen an den Wänden mit Schimmelentferner besprüht, alle Fenster aufgemacht und das Haus für drei Stunden verlassen.

Es ist so schlimm, dass ich hier eigentlich nicht mehr wohnen möchte. Doch mein Mann sagt, dass mit einer Dämmung alles besser wird.

Ich bin wirklich verzweifelt wie nie zuvor!

Ich habe die Temperaturen an den Außenwänden mit einem Laser gemessen: In den Ecken gehen sie auf 11–16 °C herunter, in der Mitte der Wände liegen sie bei etwa 16–20 °C. Innenwände und die Decke haben meistens 22 °C.

Wir haben ein Messgerät, das die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur anzeigt. In der Regel liegt die Temperatur in Schlafzimmer, Küche usw. bei ca. 21 °C und die Luftfeuchtigkeit bei 60–75 %.
Ich weiß, dass mehr Lüften helfen würde, aber soll ich jetzt jede Stunde lüften? Dann wird es doch nie warm im Haus, und wir heizen unnötig.

Es fühlt sich an wie ein Teufelskreis: Entweder Kälte und kein Schimmel oder Wärme und Schimmel.

Wie gesagt, ich bin wirklich verzweifelt, und der heute entdeckte Schimmel macht es noch schlimmer.

Hinter den Küchenschränken (ob Steh- oder Hängeschränke) will ich gar nicht erst nachsehen. Es wird wahrscheinlich genauso aussehen wie hinter den Kleiderschränken.

Mein Mann sagt, dass wir das Haus diesen Sommer von außen dämmen und dann abwarten, ob der Schimmel zurückkommt. Falls doch, müsste ein Lüftungskonzept her – vermutlich mit dezentralen Lüftungsanlagen.
Ich habe mir dazu schon einige Videos auf YouTube angeschaut. Falls der Schimmel ausbleibt, würden wir erstmal auf die Lüftungsanlagen verzichten, da sie auch nicht gerade günstig sind.

Meine Frage: Müssen dezentrale Lüfter in jedem Raum angebracht werden, oder reichen sie in Küche und Badezimmer?
Hat jemand Erfahrung damit? Kann mir jemand gute und möglichst günstige Lüfter empfehlen? Welche Ausführungen sind sinnvoll?

Entschuldigt den langen Text, aber ich musste mir das alles von der Seele schreiben und hoffe auf hilfreiche Tipps und eine Lösung.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!



Liebe Grüße
Julia
nordanney03.01.25 16:21
julia123 schrieb:

Hinter den Schränken war so viel Schimmel – so viel habe ich noch nie gesehen!
julia123 schrieb:

Ich habe gelesen, dass Schränke nicht zu nah an der Außenwand stehen sollten, damit die Luft zirkulieren kann.
Genau so ist es. Die Wand ist kalt (wie die Außenecken) und es kommt keine Luft dran, wenn der Schrank direkt dran steht.
julia123 schrieb:

Doch mein Mann sagt, dass mit einer Dämmung alles besser wird.
Männer haben doch immer Recht. In dem Fall sogar wirklich, denn die Außenwand ist dann auch von innen warm und Wasser kann nicht mehr kondensieren.
julia123 schrieb:

Ich habe die Temperaturen an den Außenwänden mit einem Laser gemessen: In den Ecken gehen sie auf 11–16 °C herunter, in der Mitte der Wände liegen sie bei etwa 16–20 °C. Innenwände und die Decke haben meistens 22 °C.
julia123 schrieb:

die Luftfeuchtigkeit bei 60–75 %.
Bei 21 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit liegt der Taupunkt bei knapp 13 Grad. Die Raumecke verhält sich also die Cola, die Du im Hochsommer aus dem Kühlschrank holst. Bei 75% Luftfeuchtigkeit sogar bei 16,5 Grad. Da gewinnt leider die Physik.
julia123 schrieb:

Mein Mann sagt, dass wir das Haus diesen Sommer von außen dämmen und dann abwarten, ob der Schimmel zurückkommt. Falls doch, müsste ein Lüftungskonzept her – vermutlich mit dezentralen Lüftungsanlagen.
Ja, dann gibt es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keinen Schimmel mehr, denn die Wände haben dann auch 19-20 Grad.
ABER: Lüftungskonzept schon heute machen. Und auch schon heute über dezentrale Lüfter nachdenken. Die solltet Ihr vor der Dämmung verbauen, da es dafür Kernbohrungen nach draußen bedarf. Wenn keine Stromkabel in die Wände sollen, lassen sich die Lüfter auch mit Stromkabel/Steckdose betreiben.
Macht es wenigstens so, dass Ihr eine gewisse Grundlüftung habt.
Viele Hersteller planen so etwas auch.
julia123 schrieb:

da sie auch nicht gerade günstig sind.
Für 400€ das Stück zzgl. Montage (kann man auch selbst machen) bekommst Du schon gute Geräte. Gut angelegtes Geld.
julia123 schrieb:

Meine Frage: Müssen dezentrale Lüfter in jedem Raum angebracht werden, oder reichen sie in Küche und Badezimmer?
Hat jemand Erfahrung damit? Kann mir jemand gute und möglichst günstige Lüfter empfehlen? Welche Ausführungen sind sinnvoll?
Gute Frage. Ideal ist es schon, wenn der gem. Lüftungskonzept benötigte Luftaustausch auch erreicht wird. Viel wichtiger als Küche finde ich z.B. das Schlafzimmer - dort produziert Ihr nachts die meiste Luftfeuchtigkeit im ganzen Haus.
Stell doch mal den Grundriss von Euch ein.
Und ja, ich habe Erfahrung mit zentraler Lüftung (im Neubau) und dezentraler Lüftung (aktuell im sanierten Altbau). Lüfter bitte nur mit Wärmerückgewinnung. Sind a) gemeinsam steuerbar (Kabel) b) Nachtschaltung (wenn dunkel, dann geringste Leistung wg/Lautstärke c) mit Feuchtesensor (gerade im Bad gut). Die günstigen Geräte sind Pendellüfter - also z.B. 70 Sekunden Luft raus und dann umgekehrt. Es gibt teurere Geräte mit Kreuzstromwärmetauscher, die permanent rein/raus blasen und damit auch leiser sind.
Bei mir laufen die Geräte fast durchgehend auf Grundlüftung. Dann hörst Du sie tagsüber gar nicht und nachts im Bett nur ganz leicht (aber nicht störend).
Frage gerne.
SoL03.01.25 17:36
...und bitte lüftet zusätzlich richtig und ordentlich. 21 Grad und 60-75% rel. Feuchtigkeit zeugt von falschem Lüften.
Stellt Euch darauf ein, dass ihr mehrere Wochen / Monate braucht, um zu akzeptablen Werten zu gelangen, da (vereinfacht gesagt) sämtliche Materialien Wasser aufgesogen haben, das erst mal weg gelüftet werden muss...
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