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ᐅ Estrichtrocknung - Falsches Trocknungsprogramm eingestellt


Erstellt am: 29.04.20 18:43

Wintersonne03.05.20 16:16
Warum denn keine Zugluft? Weil dann die Oberfläche schneller trocknet und darunter ist es noch feucht? Oder führt Zugluft zu Rissen?
Beim CAF soll man ja spätestens nach dem 3. Tag lüften, wenn ich das richtig verstanden habe.
bauenmk202003.05.20 16:16
okay danke! nein, Zugluft entsteht nicht da alle an Ost bzw. Nordwand und die Räume nicht verbunden sind.
rastlos03.05.20 18:16
. Ich würde euch dringend zu Bautrocknern raten. Bei meinem Estrich wollte ich mir die Kosten dafür sparen, was ich aber bitter bereut habe! Spätestens nachdem mit dem Funktionsheizen angefangen wurde, musste ich mindestens jede Stunde lüften, um die Feuchtigkeit einigermaßen im Zaun zu halten. Bei mir sind Holz-Aluminium Fenster eingebaut, was das ganze nicht einfacher machte.

Das Heizprogramm mit dem Elektroheizer hat mich übrigens um die 1000 Euro Strom gekostet, dazu kommt noch das belegreif heizen.
KlaRa03.05.20 20:59
"Warum denn keine Zugluft? Weil dann die Oberfläche schneller trocknet und darunter ist es noch feucht? Oder führt Zugluft zu Rissen?"
Antwort @ "Wintersonne":
Genau deshalb! Neben Rissbildungen sind zwei weitere negative Entwicklungen zu erwarten,
1. wird dem Estrich (Zement, CA + CAF) das notwendige Wasser zu früh entzogen, welches er für die chemische Umsetzung an der Oberfläche benötigt (Härte wird nicht erreicht) und
2. neigen die Zementestriche dann zu Verformungen.
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"Beim CAF soll man ja spätestens nach dem 3. Tag lüften, wenn ich das richtig verstanden habe."
Antwort:
Das ist nur teilweise richtig. Man KANN bei CAF nach dem 3. Tag mit dem Querlüften beginnen - man muss es aber nicht!
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Der Hinweis von "rastlos" ist ebenfalls keine zwingende Maßnahme sondern beinhaltet gewisse Risiken.
Wer durch Zwangstrocknungsmaßnahmen ( Kondensationstrocknern) Geld sparen will, der hat da etwas vom Grunde her nicht verstanden!
Zwangstrocknungsmaßnahmen dienen dazu, einen bereits ausreichend ausgehärteten Estrich, der entweder über eine sehr große Einbaudicke verfügt oder eben als schlecht trocknender CAF mit sehr dichtem Gefüge eingebracht wurde, mit einer Zeitverkürzung zur Belegreife zu bringen.
Bei Neubauten kommt allerdings das Wasser nicht nur aus dem Estrich, sondern auch aus dem Wandputz und Mauerwerk.
Hier reicht normalerweise auch das intensive Lüften nach dem 21. Tag vollkommen aus.
Denn die Stromkosten, die sind tatsächlich nicht unerheblich.
Rechnet man allerdings über eine längere Zeitphase, beispielsweise über 3 Jahre, dann kann sich der Einsatz eines Zwangstrocknungsgerätes durchaus amortisieren.
Und zwar dadurch, dass die Wohnung nicht mehr "trocken gewohnt" werden muss, was im Winter immer mit höheren Heizkosten verbunden ist (feuchte Raumluft hat bei gleicher Temperatur zwangsläufig einen höheren Energiegehalt als trockene Raumluft).
Also: bitte nicht "Äpfel mit Birnen" vergleichen, sondern das Gesamtbild sehen. Sicherlich für den Laien nicht einfach, zugegeben!
Gruß: KlaRa
rastlos03.05.20 21:35
Der Hinweis mit den Bautrocknern war nicht um Geld zu sparen. Die Bautrockner kosten natürlich zusätzlich einiges an Strom.

Ich hatte vielmehr das Problem, dass ich trotz stündlichem Lüften die Feuchtigkeit nicht ausreichend nach draußen bekommen habe. Ohne den Einsatz von den Trocknern hätte ich wohl massive Probleme mit Schimmel bekommen. Die Holz-Aluminium Fenster können die hohe Feuchtigkeit auf Dauer auch nicht ab.

Mein Estrich hatte allerdings vor dem Aufheizen genügend Zeit, abzubinden. Das Heizgerät war leider noch auf einer anderen Baustelle im Einsatz und kam erst verspätet in meinen Bau. Ich vermute, dass mein Estrich deshalb auch kein bisschen schüsselt. Auf der Baustelle von bekannten wurde gleich nach 7 Tagen mit dem Aufheizen begonnen. Die haben jetzt aber das Problem, dass der Estrich gewaltig schüsselt. Sie haben in der Zeit auch auf Bautrockner verzichtet und haben jetzt an ihrem Sichtdachstuhl und auch einigen Stellen im Putz Schimmel - trotz viel lüften.

Sehr wichtig ist auch, dass die Dämmung im Dachstuhl bereits drin ist und 100% dampfdicht abgeschlossen ist. Die komplette Feuchtigkeit wandert ansonsten in den Dachstuhl. Bis der ausreichend getrocknet ist vergeht einige Zeit... Beachtet man dies nicht und bringt die Dämmung samt Dampfsperre in den nassen Dachstuhl, wundert man sich nach einigen Jahren wohl, dass alle Balken schimmelschwarz sind. Auch die Dachbodenluke sollte 100% dampfdicht abgeschlossen werden.
bauenmk202003.05.20 22:59

Bei uns ist die OG Geschossdecke mit der Dampfsperre verschlossen. Eine Bodenluke ist noch gar nicht drinnen.

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