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ᐅ Estrichtrocknung - Falsches Trocknungsprogramm eingestellt


Erstellt am: 29.04.20 18:43

Wintersonne03.05.20 13:08
Vielen Dank für deine Erklärungen! Finde ich sehr interessant und hat mir auch weitergeholfen.
bauenmk202003.05.20 13:23

ich bedanke mich auch für diese Informationen!

Ich habe auch eine Frage:
Aktuelle haben wir den Innenputz drinnen, wo ich ca. 3x täglich Stoßlüfte sowie Feuchtekondensat an Fenstern, Laibungen entferne (Fenstersauger, Lappen).
Dieser kam am 11.04.2020 rein, also vor knapp 3 Wochen.
Am Montag kommt der Estrich rein (Zementestrich). Fußbodenheizung wurde bereits verlegt. Da noch keine Heizung da ist (Wärmepumpe) und der Bauleiter sagt, dass diese das "Hochheizen" eh nicht leisten kann, wird externes Gerät eingesetzt (??).
1:
Welches Lüftungsverhalten empfehlen Sie?
2:
Sollte nicht die Fußbodenheizung "mitwirken" um die Effektivität zu steigern? Bzw. ich habe in diesem Zusammenhang den Begriff "Funktionsheizen" gelesen - was versteht man darunter?
hampshire03.05.20 14:57
Was ich verstanden habe:
  • Estrich ist nicht gleich Estrich und hat individuelles Trocknungsverhalten
  • daher ist es erforderlich vor der Bodenbelegung die Restfeuchte an mehreren Stellen messtechnisch zu prüfen
  • Estrich braucht keine Fußbodenheizung zum Trocknen
  • Das schnelle Trocknen ist ein Wunsch der Bauherren und keine technische Notwendigkeit
Warum dann nicht einfach 3 Wochen mehr einplanen wenn man hinterher Jahrzehnte im Haus wohnen will?

an den TE: Plane lieber um statt jetzt ein Qualitätsrisiko einzugehen.
KlaRa03.05.20 15:01
@ "bauenmk20":
Dieser kam am 11.04.2020 rein, also vor knapp 3 Wochen.
"Da noch keine Heizung da ist (Wärmepumpe) und der Bauleiter sagt, dass diese das "Hochheizen" eh nicht leisten kann, wird externes Gerät eingesetzt (??)."
Antwort:
Letztendlich sollte eine Wärmepumpe eine Funktion ausüben. Also wird sie das "Hochheizen", die Frage ist, welche Temperatur durch den Bauleiter erwartet wird, schon ermöglichen.
Der Ausgangs-Fragesteller zu diesem Thema, "Tx-25", hatte die Antwort auf Deine Frage bereits mit dem Hinweis gegeben:
"Es handelt sich um ein strombetriebenes externes Gerät."

Frage:
"Welches Lüftungsverhalten empfehlen Sie?"
Antwort:
Zunächst darf der neue Zementestrich keinem Luftzug ausgesetzt werden. Auch wenn den meisten Häuslebauern die Augen tränen werden: Lasst das Kondensat an den Fenstern innerhalb der ersten 7 Tage runterlaufen, wenn es eben so ist. Keine Türen/Fenster auf Kipp stellen, sondern dem Zement das Wasser zum Abbinden bis zum Schluss lassen!!
Nach 7 Tagen wird häufiger stoßgelüftet. Es bedarf dann eben mehrmaligen Besuchen im neuen Heim, wo oben und unten im Haus für jeweils 10 Minuten die Fenster weit aufgerissen werden und Zugluft herrscht. Das abgegebene Anmachwasser wird dann an die Außenluft abgegeben, die Raumluft kann sich nach dem Schließen der Fenster wieder auffeuchten.

Frage:
"Sollte nicht die Fußbodenheizung "mitwirken" um die Effektivität zu steigern? Bzw. ich habe in diesem Zusammenhang den Begriff "Funktionsheizen" gelesen - was versteht man darunter?"
Antwort:
Die Fußbodenheizung hilft natürlich, durch den ausgeübten thermischen Druck das Anmachwasser schneller aus dem Estrichgefüge auszutreiben. Aber es ist grundsätzlich für die Austrocknung eines Estrichs nicht zwingend notwendig!
Wir unterscheiden zwei Arten der Beheizung eines neuen Heizestrichs:
a) das Funktionsheizen und
b) das Belegreifheizen.
Ersteres wird stufenweise bis zum Erreichen der Maximaltemperatur durchgeführt um zu sehen, ob alle Bauteile richtig arbeiten und dicht sind. Das stufenweise Aufheizen schont dabei den jungfräulichen Estrich bei der ersten Begegnung mit der thermischen Beanspruchung über die Heizelemente.
Das Belegreifheizen wird nach 1-2 Tagen Ruhe (Absenkung der Vorlauftemperatur auf RT) als Fortsetzung des Heizprogramms gesehen und bewirkt, dass die jetzt noch im Estrichgefüge vorhandene Restfeuchte über die Estrichoberfläche an die Raumluft abgegeben wird.
Gutes Lüften ist da eine wichtige Option!
Gruß: KlaRa
bauenmk202003.05.20 16:09
super danke!

Wir haben noch 3x DN100 Rohre an Außenwänden durchgehend für spätere Abluftventilatoren. Diese sind aktuell nicht verschlossen. Soll ich diese vor dem Estrich legen zukleben? Der Bauleiter hat keine Bedenken geäußert als ich ihn hierzu gefragt hatte. Die Rohre befinden sich 1xDusche, 1 x Hauswirtschaftsraum, 1 x Bad.
KlaRa03.05.20 16:14
@ "bauenmk2020":
Ich sage es einmal so: Übertreiben wollen wir es nicht, auch das Atmen im Raum ist weiter gestattet.
Soweit durch Bauteilöffnungen, nennen wir sie einmal so, Zugluft entstehen kann, sollte dies vor dem Estricheinbau abgestellt werden.
Estriche sind insofern keine "Mimosen" ! Nur Zugluft mögen sie in den ersten 7 Tagen überhaupt nicht.
Gruß: KlaRa
zementestrichfußbodenheizungbauleiterwärmepumpefunktionsheizenfensterzugluftlüftungsverhaltenrestfeuchteanmachwasser