Erfahrungen mit der Helma-Eigenheimbau AG

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Hallo Ihr Bauherren und noch Werdende....:)

Soeben komme ich von unserer Baustelle und muss sagen, bin sehr zufrieden! Wie Euch schon mitgeteilt, hatten wir am 19.07.2010 begonnen....am Samstag wurde das Außengerüst aufgebaut und heute stehen bereits die Außenwände im Obergeschoss.
Letzte Woche kam unsere Decke...wir hatten für unsere LED Deckenstrahler, Löcher in die Decke machen lassen, da wir keine Standardlampen im Haus haben möchten. Für 24 Löcher mußten wir 2100,- Euro hinblätter...Schluck...aber das war es uns Wert! Als wir uns die Decke begutachten stellten wir fest, das 1 Loch falsch gegossen wurde und 3 zuviel...naja, ich natürlich erst mal sauer, aber die Löcher, die zuviel gemacht wurden, wurden wieder geschlossen und das Falsche wurde neu gesetzt! Ich sag mal so, es hätte auch schlimmer sein können und "alle" Löcher falsch! Aber passten alle perfekt und exakt nach Maß, wie wir es gewünscht hatten!
Mit entsetzen musste ich den Bericht von "Magier" lesen....das ist natürlich schon heftig! Aber ich finde, die Bauleute sind auch nur Menschen und machen Fehler! Wir sind seit Baubeginn jeden Tag auf die Baustelle und haben immer alles gleich kontrolliert....Maße, rechter Winkel, Abflussrohre und, und, und! Das muß man ganz einfach machen! Je früher man die Fehler entdeckt um so eher und leichter kann man sie sofort beheben!!
Wir hatten eine lange Anlaufzeit, aber ich hoffe jetzt natürlich, dass alles jetzt so weiterläuft, wie bisher!!!
Was viel dazu beiträgt und da muß ich "Noki" Recht geben, ist der Bauleiter!!!
Wenn der Natürlich eine "Pfeife" ist und nichts taugt, kann viel schief gehen! Wir waren am Anfang auch schon fast dran den Bauleiter zu wechseln! Als Bauherr hat man das Recht, wenn man es wünscht!Das hätte ich an "Magiers" Stelle als erstes getan, dann wäre vielleicht nicht so viel Schaden entstanden.
Ich wünsche natürlich "Magier" alles alles Gute, dass alles noch zu einem guten Ende kommt und allen anderen Bauherren ebenso viel Glück in Ihrem Bauvorhaben! Bis auf bald....;)

Gruß vom Bodensee
Quintzi
Hallo,

nun da gebe ich Dir vollkommen recht.

Wir haben 50 km von unserem Wohnort gebaut, da fährt man nicht mal gerate so hin, wenn beide berufstätig sind.

Des weiteren habe wir des öfteren versucht den besagten Bauleiter zu wechseln, ein großer Fehler, wie sich das rausstellte. Den E-Mail Verkehr möchte ich hier nicht darlegen. Wir wurden von seitens des Bauleiters und Helma ganz schön angemacht. Wenn man überlegt, das wir unser Geld dafür her geben.

Das mit den Abflußrohren ist uns noch aufgefallen da hätte man alles noch ändern können, aber nein man hat betoniert und fleißig gemauert, ohne auf unsere Schreiben zu reagieren. Das dann zum Thema, man muß kontrollieren. Wir sind am Anfang 2 x die Woche auf die Baustelle gefahren und dann täglich. Alles geprüft, reklamiert und wie immer es wurde ignoriert und fleißig weiter gemacht. Nichts wurde behoben, immer wieder und immer wieder, mit dem Bauleiter gesprochen, Helma Briefe geschrieben, bis heute sind einige Dinge nicht in Ordnung gebracht worden und es bewegt sich nicht mehr. Helma hat sein Geld und jetzt war es das. Das nennt man heute "Kundenservice" Viele Dinge hätte man während der Bauphase korrigieren können, aber hat gewartet und gewartet, bis es gar nicht mehr geht.

Fehler passieren keine Frage und es ist auch menschlich.
Hätte man aber sofort reagiert, sich gekümmert und es sofort in Ordnung gebracht, würde ich heute mit Sicherheit hier was anderes schreiben.


Ich denke, wenn man überlegt über wie viel Geld man hier redet, was man einem Unternehmen gibt. Das man jahrelang gespart und darauf hin arbeitet, sich einen solchen Wunsch zu erfüllen und dann wird man so über den Tisch gezogen und hat sein hart verdientes Geld einer Firma gegeben, die es nicht mal nötig hält Kundennähe bzw Kundenzufriedenheit zu zeigen.

Ich freue mich für jeden hier, bei dem es reibungslos abläuft bis auf Kleinigkeiten.
 
So ähnlich wie Magier fühle ich mich auch. Mein Helma-Haus befindet sich gerade im Innenausbau. Der Ärger begann aber schon lange vor dem ersten Spatenstich.

Zuerst hatte ich Probleme mit der Planungsabteilung, die ständig etwas falsch gezeichnet hat. Nachdem ich mehrmals auf die Fehler hingewiesen hatte und immer wieder falsche Zeichnungen bekam, hat man mich darauf hingewiesen, daß die Planungsabteilung nicht für mich allein zuständig sei. Frechheit!!! Die Ausführungszeichnungen blieben und sind falsch. Durch meinen starken Einsatz als "Hobbybauleiter" konnte ich immer die falsche Ausführung verhindern.

Der Bauleiter ist praktisch nicht präsent. Die Subunternehmer halten sich alle an mich und konfrontieren mich ständig mit ihren Problemen, die nur aus der mangelnden Koordination von Helma resultieren.

Die einzige Abteilung bei der alles reibungslos funktioniert ist die Rechnungsabteilung. Herzlichen Dank noch mal, daß hier alles Glatt läuft und die Rechnung über die jeweilige Abschlagszahlung noch vor Fertigstellung des entsprechenden Gewerks im Briefkasten liegt.

Es kommen plötzlich Zusatzkosten über die vorher nie gesprochen wurde und vertraglich zugesicherte Dinge entwickeln sich plötzlich zum Problem. Es gibt zwar vor Ort Termine, aber bei denen redet man nicht darüber, weil es unangenehm sein könnte. Stattdessen kommen solche Mitteilungen per Post oder Mail.

Auf Emails gibt es fast nie eine Antwort. Wenn man was wissen möchte, muß man schon selbst zum Hörer greifen, sonst stirbt man dumm.

Bei dem Spitzenpreis, den Helma verlangt, kann man nur sagen Finger weg von Helma! Allen anderen, die Nerven wie Drahtseile haben und bereit sind Zugeständnisse zu machen, dabei aber zu akzeptieren, daß Helme keine Zugeständnisse macht, kann ich diesen Bauträger nur wärmstens empfehlen.

Fairerweise sollte aber noch erwähnt werden, daß die Gewerke, die bisher ausgeführt wurden, in Ordnung sind.
 
hallo guten Tag,

in den nächsten Tagen kommt die Helma Verkäuferin mit den Grundrissplänen zu mir. Können Sie konkrete Aussagen machen über Zusatz-Zahlungen und unvorhersehbare Kosten, und in welchem Raum bauen Sie? Es soll ja regional große Unterschiede geben. Wir wollen in Bad Honnef bauen. Im voraus vielen Dank!

MfG

F.W.
 
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@ Genervter

Hallo, guten Tag,

hört sich ja alles grauenvoll an. In welcher Region habt ihr denn gebaut?

Eure und andere negative Erfahrungsberichte schüren unseren Zweifel schon erheblich. Wie ein roter Faden zieht sich die Erfahrung der meisten Bauherren durch alle Berichte, dass die Planungsphase bei Helma wohl endlos lange dauert und man viel Nerven und Geduld haben muss.

Unsere Beratung (Region Bonn) in Bezug auf die Grundrisse zieht sich nun schon 16 Tage hin. Wir sind gespannt auf das Angebot und inzwischen sehr skeptisch.

MfG

F.W.
 
Hallo,

nicht nur die Planungsphase zieht sich hin, alles andere auch.

Wir können nur sagen prüft die Zeichnungen, besteht auf neue Zeichnungen sobald Ihr einen Fehler darin entdeckt. Last Euch auf nicht anderes ein. Keine handschriftlichen Bemerkungen. Prüft die Raumbezeichnungen, das ist wichtig für Elektro, Fußbodenheizung usw.

Prüft und hinterfragt die Bau- und Leistungsbeschreibungen ganz genau, diese ist sehr sehr allgemein gehalten und bergen böse Überraschungen.
Wir haben uns hinterher gestritten, weil man dachte das gehört dazu.

zb. Fliesenfußleiste ist nicht im Umfang des Fiesenarbeiten enthalten (wird sehr teuer ,wir sollten ca 100 Euro dem lfm bezahlen).
Die Verspachtelung (Gipskartonplatten) der Kehlen und Wandanschlüße im Dachgeschoss sind in der Leistung nicht enthalten. Kann man haben, aber kostet. Es steht aber auch nicht drin, das diese Arbeiten nicht ausgeführt werden.
Bei Nachfrage wurde uns mitgeteilt, das diese Arbeiten zu Gewährleitungsproblem führt. Wir dachten immer wir bauen Schlüsselfertig.

Auch der dazu gezogene Bausachverständige war zum Teil sehr erstaunt.

Wir können nur empfehlen holt Euch einen unabhängigen Bausachverständigen von Anfang an dazu, diese sind Ihr Geld wert. Wir haben es viel zu spät gemacht und er konnte nur noch den Rest beheben.
 
Man sollte - wenn möglich - vor Vertragsabschluss ein Bodengutachten erstellen und sich schriftlich bestätigen lassen, daß auf Grund des Bodengutachtens UND!!! der örtlichen Gegebenheiten keine Mehrkosten entstehen. Es geht nämlich nicht nur um Dinge wie Grundwasser oder Tragfähigkeit des Bodens sondern auch um Kosten für Mehraushub und dessen anschießende Verfüllung. Helma setzt ein Grundstück voraus, das topfeben ist. Bei mir kosteten 70 cm Gefälle und leicht sandiger Boden 950,- Euro zusätzlich. Das Ganze habe ich aber nicht bei der örtlichen Begehen, sondern drei Wochen später am Tage vor dem Aushub erfahren. Helma hat aber nicht die Kosten selbst berechnet, sondern den Subunternehmer mit dieser unangenehmen Aufgabe beauftragt.

Dachüberstände werden von unten nur "offenporig lasiert". Das heißt, daß Sie gegen Berechnung noch endbehandelt werden müssen. Oder man macht es selbst. Schaut Euch ein Bild des Musterhauses genau an und prüft, ob im Vertrag genau das geschrieben steht, was auf den Bildern zu sehen ist.

Die Fliesen sind das nächste Problem. Es heißt "in einem von Helma autorisierten Fachhandel". Das heißt, daß man nur dort Fliesen bemustern kann, wo Helma es möchte. Infolgedessen werden auch die jeweiligen Preise herangezogen. Ein normales Fliesenfachgeschäft scheidet damit aus. Wenn Ihr dort nicht das Fliesenangebot findet, das Euch gefällt, habt Ihr einfach Pech gehabt. Diese Klausel muß man Streichen lassen.

Die Planungsphase war anstrengend, da viele Fehler in den Plänen waren. Komischerweise waren es grundsätzlich Abweichungen, die zu Lasten des Bauherren gehen niemals zu Lasten Helma. Der Keller sollte per Nachtrag 2,375 m Rohbauhöhe haben. In der Zeichnungen waren es dann nur 2,02. Es wurden Türen eingezeichnet, wo keine hin sollten. Ferner stellte die Statik plötzlich ein Problem dar, weil eine Wand in Leichtbauweise ausgeführt werden sollte, statt in Massivbauweise. Das idiotische daran ist, daß im Musterhaus an dieser Stelle überhaupt keine Wand war. Ich hatte also plötzlich ein Problem, weil ich eine Leichtbauwand wollte, wo eigentlich keine Gewesen wäre!????? Wie geht das denn? Dann fehlte plötzlich ein Dachüberstand am Balkon, der am Musterhaus vorhanden war mit der Begründung, daß man das so nicht bauen würde. Und die per Vertrag weiß gestrichenen Dachüberstände sollten plötzlich nur noch offenporig lasiert sein, usw. ...ein Schelm wer Böses dabei denkt.
 

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