ᐅ Dämmung in Dachstuhl verbessern
Erstellt am: 11.04.2025 14:52
Hafenguy 11.04.2025 14:52
Hallo Forengemeinde, anbei Fotos von unserem Dachstuhl. Er ist so schmal, dass sich nicht hineinkriechen lässt.
Die Bretter liegen lose auf und lassen sich hochnehmen.
Darunter befindet sich eine ca. 2-3cm dicke Styropor Schicht. Und darunter ein Hohlraum. Ich hoffe der Hohlraum.
Lässt sich diese Dämmung verbessern, indem Dämmmaterial in den Hohlraum gefüllt wird oder wäre es eventuell sogar möglich, den gesamten Dachstuhl mit Dämmmaterial zu füllen? Ich habe mal von einem Dämmmaterial gehört, das sich in die Lücken eines zweifach verschalten Haus füllen lässt.
Wäre sowas hier auch möglich?
Ich hoffe es ist auf den Bildern einigermaßen zu erkennen.



Die Bretter liegen lose auf und lassen sich hochnehmen.
Darunter befindet sich eine ca. 2-3cm dicke Styropor Schicht. Und darunter ein Hohlraum. Ich hoffe der Hohlraum.
Lässt sich diese Dämmung verbessern, indem Dämmmaterial in den Hohlraum gefüllt wird oder wäre es eventuell sogar möglich, den gesamten Dachstuhl mit Dämmmaterial zu füllen? Ich habe mal von einem Dämmmaterial gehört, das sich in die Lücken eines zweifach verschalten Haus füllen lässt.
Wäre sowas hier auch möglich?
Ich hoffe es ist auf den Bildern einigermaßen zu erkennen.
Lüftermax 02.05.2025 00:46
Also auf den Bildern sieht man ja gut, dass da einfach nur ein paar lose Bretter auf Styroporplatten liegen und drunter scheinbar noch ein Hohlraum ist. Das ist natürlich nicht optimal gedämmt. Wenn der Hohlraum tatsächlich durchgängig und zugänglich ist, könnte man da eventuell was einblasen lassen, z.B. Zellulose oder so. Muss halt luftdicht sein, sonst bringt’s nix und es schimmelt am Ende. Einfach alles vollstopfen würd ich auf keinen Fall, lieber mal jemanden vom Fach draufschauen lassen, ob sich das sauber dämmen lässt oder ob was anderes besser wäre.
Joedreck 03.05.2025 09:10
Zellulose ist hier in der Tat das Mittel der Wahl. Die bleibt diffusionsoffen, kann eingeblasen werden, hat einen guten Hitzeschutz und bleibt dann stabil. Da gibt es unzählige Firmen. Kann man sicher auch selbst machen, mit entsprechendem Aufwand
Hafenguy 04.05.2025 08:41
Super danke ich werde ein paar Firmen anschreiben.
Der Dachstuhl ist insgesamt 3 m lang und 1m breit. Ich weiß nicht ob es einen großen Effekt haven wird, aber wenn es nicht zu teuer ist werden wir es machen lassen.
Der Dachstuhl ist insgesamt 3 m lang und 1m breit. Ich weiß nicht ob es einen großen Effekt haven wird, aber wenn es nicht zu teuer ist werden wir es machen lassen.
Hafenguy 06.05.2025 14:59
Der erste Dachdecker hat eine Zellulose Einblasdämmung leider nicht angeboten.
Laut Dachdecker hat es Pappdocken, hat keine ausreichende Hinterlüftung und fehlende Dampfbremse.
Da ist laut Handwerker die Einblasdämmung nicht die beste Wahl. Leider ist der Dachstuhl schwer zugängig, ansonsten würde er den Dachstuhl mit Mineralwolle auskleiden.
Laut Dachdecker hat es Pappdocken, hat keine ausreichende Hinterlüftung und fehlende Dampfbremse.
Da ist laut Handwerker die Einblasdämmung nicht die beste Wahl. Leider ist der Dachstuhl schwer zugängig, ansonsten würde er den Dachstuhl mit Mineralwolle auskleiden.
LarsBr80 07.05.2025 16:07
Moin,
ja, mit dem Aufbau wird’s wirklich ein bisschen tricky. Wenn da Pappdocken drinliegen und keine vernünftige Hinterlüftung da ist, ist Zellulose tatsächlich nicht mehr unbedingt erste Wahl, vor allem weil die Feuchte da nicht zuverlässig abtransportiert werden kann. Und ohne Dampfbremse wird das ganze schnell zur Schimmelfalle, gerade bei eingeblasenem Material.
Wenn du von oben rankommst (also Bretter aufmachen wie du sagst), dann wäre eventuell eine Einbringung von Mineralwolle oder flexibler Holzfaserdämmung von oben eine Option, sofern du das Luftdicht bekommen kannst. Wichtig ist halt immer, dass du keine feuchte Raumluft unkontrolliert in die Dämmung reinlässt. Vielleicht könnte man auch eine Dampfbremsfolie unter die lose Auflage legen, dann Mineralwolle rein, und danach wieder verschließen, aber das muss echt sauber gemacht sein.
Ein erfahrener Energieberater oder Dämmprofi vor Ort wär hier echt Gold wert, weil der das Gesamtsystem beurteilen kann. Einfach reinstopfen oder reinblasen bringt dir nix, wenn’s nachher schwitzt oder gar gammelt.
LG
ja, mit dem Aufbau wird’s wirklich ein bisschen tricky. Wenn da Pappdocken drinliegen und keine vernünftige Hinterlüftung da ist, ist Zellulose tatsächlich nicht mehr unbedingt erste Wahl, vor allem weil die Feuchte da nicht zuverlässig abtransportiert werden kann. Und ohne Dampfbremse wird das ganze schnell zur Schimmelfalle, gerade bei eingeblasenem Material.
Wenn du von oben rankommst (also Bretter aufmachen wie du sagst), dann wäre eventuell eine Einbringung von Mineralwolle oder flexibler Holzfaserdämmung von oben eine Option, sofern du das Luftdicht bekommen kannst. Wichtig ist halt immer, dass du keine feuchte Raumluft unkontrolliert in die Dämmung reinlässt. Vielleicht könnte man auch eine Dampfbremsfolie unter die lose Auflage legen, dann Mineralwolle rein, und danach wieder verschließen, aber das muss echt sauber gemacht sein.
Ein erfahrener Energieberater oder Dämmprofi vor Ort wär hier echt Gold wert, weil der das Gesamtsystem beurteilen kann. Einfach reinstopfen oder reinblasen bringt dir nix, wenn’s nachher schwitzt oder gar gammelt.
LG
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