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ᐅ Dach dämmen: Flocken, Platten oder Wolle


Erstellt am: 06.01.16 17:33

Rübe1 16.01.16 15:45
Hier gehts aber um Satteldach, siehe oben 1. Andere Massen, 2. andere bauliche Voraussetzungen!

Komposthaufen 28.04.16 11:25
Update: Inzwischen hat der Bau begonnen. Aufregend!

Offen ist noch die Frage, welche Dämmung für das Satteldach wir nehmen wollen. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

Steinwolle: 2.652 €
Zellulosedämmung: ca. 2.945 €
Holzfaserplatten 3.966 €
(jeweils für's gesamte Dach, alles ohne MwSt.)

Unser Wärmeschutznachweis funktioniert mit allen Dämmarten.

Der Architekt mag die Zelluloseflockendämmung sehr, kann uns aber keine Langzeiterfahrungen bzgl. der Formstabilität nennen (Sorge: ggf. Stauchung). Der Zimmermann ist für die Holzfaserplatten, v.a. wg. (angeblicher) besserer Formstabilität, bessere Schalldämmeigenschaften, größerer ökologischer Qualität und besserem sommerlichen Wärmeschutz.

Bei uns werden die Schlafräume im OG (Kinderzimmer und Elternschlafzimmer) bis unter den Dachfirst gehen. Insofern ist auch der sommerliche Wärmeschutz der Dämmung nicht zu vernachlässigen.

Vielleicht stand hier jemand schon vor ähnlichen Fragen und kann uns einen Rat geben?

Dank und Gruß.
Fabian

Rübe1 28.04.16 12:25
Verrätst Du uns denn jetzt mal so nach fast 4 Monaten den geplanten bzw. schon vorhandenen Dachaufbau?

nightdancer 28.04.16 12:55
Komposthaufen schrieb:
Update: Inzwischen hat der Bau begonnen. Aufregend!

Offen ist noch die Frage, welche Dämmung für das Satteldach wir nehmen wollen. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

Steinwolle: 2.652 €
Zellulosedämmung: ca. 2.945 €
Holzfaserplatten 3.966 €
(jeweils für's gesamte Dach, alles ohne MwSt.)

Unser Wärmeschutznachweis funktioniert mit allen Dämmarten.

Der Architekt mag die Zelluloseflockendämmung sehr, kann uns aber keine Langzeiterfahrungen bzgl. der Formstabilität nennen (Sorge: ggf. Stauchung). Der Zimmermann ist für die Holzfaserplatten, v.a. wg. (angeblicher) besserer Formstabilität, bessere Schalldämmeigenschaften, größerer ökologischer Qualität und besserem sommerlichen Wärmeschutz.

Bei uns werden die Schlafräume im OG (Kinderzimmer und Elternschlafzimmer) bis unter den Dachfirst gehen. Insofern ist auch der sommerliche Wärmeschutz der Dämmung nicht zu vernachlässigen.

Vielleicht stand hier jemand schon vor ähnlichen Fragen und kann uns einen Rat geben?

Dank und Gruß.
Fabian


ohne Angabe von dicke und u-wert ist das Glaskugel gucken

Komposthaufen 28.04.16 13:33
Rübe1 schrieb:
Verrätst Du uns denn jetzt mal so nach fast 4 Monaten den geplanten bzw. schon vorhandenen Dachaufbau?

Deine obige ursprüngliche Nachfrage hatte ich überlesen. Entschuldige.

Folgende Infos aus dem Vertragsleistungsverzeichnis des Zimmermanns:
"Sparrendach. Sparren werden unterseitig mit einer dampfdicht ausgeführten OSB-Schalung bekleidet. Oberseitig werden die Sparren mit einer Dampfdiffusionsoffenen und winddicht ausgeführten Unterdachplatte bekleidet. Auf der Unterdachplatte wird eine Konterlattung und eine Dachlattung ausgeführt. Die Wärmedämmung wird als Einblasdämmung aus Zelluloseflocken als Zwischensparrendämmung hergestellt."
nightdancer schrieb:
ohne Angabe von dicke und u-wert ist das Glaskugel gucken

Einblasdämmung:
Stärke der Dämmschicht ca. 220 mm
Wärmeleitzahl λ (DIN 4108): 0,038 W / m x K

oder

Steinwolle:
Dämmschichtdicke: 240 mm
Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit : 0,035 W/(mK) nach
Zulassung Z-23.15-1468

Zu Holzfaserplatten habe ich die angebotenen Daten grad nicht zur Hand.

Grüße.
Fabian

Rübe1 28.04.16 16:14
Oha . Sicher, daß du mit Architekt baust? Das sieht mehr nach GU/GÜ aus, so wirr, wie das ist.

Prinzipiell eignet sich der Aufbau für Einblasdämmung, wenn Sparrenabstände usw. bekannt sind. aber: warum nur 220 mm Flocken und 240 mm Steinwolle, ist entweder Schreibfehler oder ? Das dampft da wohl im Karton?? 😀
din 4108einblasdämmungsteinwolleholzfaserplattensatteldacharchitektformstabilitätwärmeschutzsparrenunterdachplatte