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ᐅ Bodenplatte nachträglich abgetragen, Bewehrung sichtbar


Erstellt am: 06.08.2016 17:10

Knallkörper 06.08.2016 17:10
Moin,

bei unserem Hausbau wurde vor knapp 2 Wochen die Sohle gegossen. Es wurde generell sehr sauber und solide gearbeitet, soweit ich das beurteilen kann. Diese Woche wurde das Mauerwerk im EG angefangen. Dabei wurde festgestellt, dass die Schalung der Sohle nicht richtig ausgewinkelt war. Als Konsequenz stand die Sohlplatte auf einer Giebelseite leicht unter dem Mauerwerk hervor. Auf die Hausbreite ging der Übertand von 0 auf ca. 6 cm auf.

Jetzt hat der GU den Überstand auf der Hausbreite weg gestemmt. Begründung: Sonst passt die Isolierung nicht. Hintergrund: Wir lassen auch verklinkern. Die Klinker gründen auf der ca. 80cm tiefen Frostschürze.

Dort, wo die Sohlplatte weg gestemmt wurde, schaut teilweise die Bewehrung heraus. Wie ist das beurteilen? Reicht es, wenn das mit der Bitumen-Beschichtung übergestrichen wird?

costa 06.08.2016 18:09
Bewehrung aus Stahl ist anfällig gegen Umwelteinflüsse und große Hitzeentwicklung beispielsweise durch Feuer. Sie muss deshalb durch eine ausreichend dicke Betondeckung geschützt sein, die im Regelfall zwischen 2,5 cm und 5 cm liegt. Die Betondeckung sichert

den Verbund von Beton und Stahl
den Korrosionsschutz
und den Brandschutz
Im oberflächennahen Bereich muss der Beton so beschaffen sein, dass er verdichtet und nachbehandelt ist, um große Rissbildung zu vermeiden. Auf die Notwendigkeit einer gründlichen und ausreichend lang wirkenden Nachbehandlung wird in DIN 1045-2 ausdrücklich hingewiesen. Die Nachbehandlungsdauer ist in DIN 1045-3 festgelegt und wird anhand der Festigkeitsentwicklung des Betons bestimmt. Nach DIN 1045-2 ist die Festigkeitsentwicklung in schnell, mittel und langsam erhärtend unterteilt.

Sind die vorgenannten Bedingungen erfüllt, ist ein korrosionsschützendes und alkalisches Milieu gewährleistet, die das Tragverhalten über die gesamte Nutzungsdauer gewährleistet. Die Betondeckung ist durch das Nennmaß definiert. Die Mindestmaße der Betondeckung hängen von den Umwelteinflüssen und von den Durchmessern der Stahleinlagen ab. Beim Zuschlag von Korngröße > 32 mm muss das Maß der Betondeckung entsprechend erhöht werden, ebenso bei noch zu behandelnden Oberflächen wie Waschbeton oder scharrierten Oberflächen sowie bei Bauteilen mit erhöhtem Brandschutz.

Die Bewehrungsführung ist in der DIN 1045 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton angegeben

Knallkörper 06.08.2016 18:31
Moin.

Das würde ja streng genommen bedeuten: Mauerwerk und Bodenplatte abreißen, alles einmal neu. Aua.

Legurit 06.08.2016 22:01
Ich denke eher nein - aber einfach Dämmung Vorkleben ist auch nicht ratsam.. steht dann die Dämmung auch auf der Frostschürze bei euch?

Bieber0815 06.08.2016 23:32
Knallkörper schrieb:
Das würde ja streng genommen bedeuten: Mauerwerk und Bodenplatte abreißen, alles einmal neu.
Für mich bedeutet das: Du hast ein Problem, dass ein Forum nicht lösen kann. Wenn das Bauunternehmen sagt "abreißen, neu, auf unsere Kosten", dann ist es gut. Sagt es etwas wie "das kriegen wir schon hin, ham wir schon immer so gemacht", dann solltest Du Dir dringend(!) einen Sachverständigen(!) holen. Der soll das bewerten und sagen, was zu tun ist.

Du darfst dann gerne hier berichten !

Knallkörper 07.08.2016 17:41
BeHaElJa schrieb:
Ich denke eher nein - aber einfach Dämmung Vorkleben ist auch nicht ratsam.. steht dann die Dämmung auch auf der Frostschürze bei euch?

Hallo.

Ja, die Dämmung steht auch "unten" auf der Frostschürze. Würde die Fehlstellen in der Bodenplatte sozusagen kaschieren.

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