ᐅ Bauprojekt - Konstrukt mit mehreren Parteien - Erfahrungen?
Erstellt am: 10.07.24 21:39
K a t j a11.07.24 06:48
ypg schrieb:
Irgendwie ist der über, oder?War auch mein erster Gedanke. Die alles entscheidende Frage ist doch: wem gehört das Grundstück?
deranfaenger11.07.24 08:35
Das Grundstück gehört einer älteren Dame und die wiederum veräußert es über einen Makler.
Ich gehe davon aus, dass das Grundstück dem Projektentwickler irgendwie zugetragen wurde und er sich darum kümmert, alles irgendwie zusammenzuführen. So wie ich es verstanden habe, war es auch seine Idee, das Grundstück zu teilen, dort ein Doppelhaus zu errichten und es auf diesem Wege auf den Markt zu bringen. Ich verstehe den Projektentwickler auch als eine Art Makler bzw. würde ich so die Kosten, die dort anfallen, rechtfertigen.
Die Bauvoranfrage wurde meines Wissens nach bereits gestellt.
Am Ende des Tages sollen beide Hälfte zueinander passen und idealerweise auch zusammengebaut werden, nur dafür gibt es halt keine Garantie - wenn der zweite Käufer irgendwann im Besitz des (dann vermutlich bereits geteilten) Grundstücks ist, kann er ja mehr oder weniger machen, was er will.
Es gibt keine direkte Verpflichtung, mit dem Bauunternehmer zu arbeiten bzw. ist in den Verträgen nichts verankert, es wird aber schon nahegelegt bzw. wird als gegeben angenommen.
Vielen Dank für die ganzen Antworten schonmal!
Ich gehe davon aus, dass das Grundstück dem Projektentwickler irgendwie zugetragen wurde und er sich darum kümmert, alles irgendwie zusammenzuführen. So wie ich es verstanden habe, war es auch seine Idee, das Grundstück zu teilen, dort ein Doppelhaus zu errichten und es auf diesem Wege auf den Markt zu bringen. Ich verstehe den Projektentwickler auch als eine Art Makler bzw. würde ich so die Kosten, die dort anfallen, rechtfertigen.
Die Bauvoranfrage wurde meines Wissens nach bereits gestellt.
Am Ende des Tages sollen beide Hälfte zueinander passen und idealerweise auch zusammengebaut werden, nur dafür gibt es halt keine Garantie - wenn der zweite Käufer irgendwann im Besitz des (dann vermutlich bereits geteilten) Grundstücks ist, kann er ja mehr oder weniger machen, was er will.
Es gibt keine direkte Verpflichtung, mit dem Bauunternehmer zu arbeiten bzw. ist in den Verträgen nichts verankert, es wird aber schon nahegelegt bzw. wird als gegeben angenommen.
Vielen Dank für die ganzen Antworten schonmal!
nordanney11.07.24 08:48
deranfaenger schrieb:
Es gibt keine direkte Verpflichtung, mit dem Bauunternehmer zu arbeiten bzw. ist in den Verträgen nichts verankert,Man könnte auch einfach alles kaufen, den Projektentwickler gar nicht berücksichtigen und sich einen Baupartner suchen und dann direkt zusammen bauen.deranfaenger11.07.24 08:50
D
Dafür hat der Projektentwickler einen gemeinsamen Notartermin vorgesehen - erst wird der Projektentwicklungsvertrag unterschrieben, dann das Grundstück gekauft. Blöd sind die ja nicht, kann ich aber auch nachvollziehen. Und man hätte am Ende natürlich auch möglicherweise noch mehr Ärger mit dem zweiten Grundstück.
nordanney schrieb:
Man könnte auch einfach alles kaufen, den Projektentwickler gar nicht berücksichtigen und sich einen Baupartner suchen und dann direkt zusammen bauen.
Dafür hat der Projektentwickler einen gemeinsamen Notartermin vorgesehen - erst wird der Projektentwicklungsvertrag unterschrieben, dann das Grundstück gekauft. Blöd sind die ja nicht, kann ich aber auch nachvollziehen. Und man hätte am Ende natürlich auch möglicherweise noch mehr Ärger mit dem zweiten Grundstück.
ypg11.07.24 08:55
deranfaenger schrieb:
Ich verstehe den Projektentwickler auch als eine Art MaklerIch auch: sie wollen alle Ihren Teil verdienen, das ist hier Ihr Job. Nur muss man eben nicht jeden Dienstleister haben oder beauftragen oder haben wollen. Vor allem nicht die, die eigentlich nichts bringen bzw nicht ihren Job machen.deranfaenger schrieb:
veräußert es über einen Makler.Das war die Entscheidung der alten Dame, die hat den Nutzen und fühlt sich mit einem Makler besser.deranfaenger schrieb:
Ich gehe davon aus, dass das Grundstück dem Projektentwickler irgendwie zugetragen wurde und er sich darum kümmert, alles irgendwie zusammenzuführen.Der sieht das Exposé und denkt sich, dass eh das Grundstück auf dem Markt zu teuer für den Endverbraucher ist, schaltet sich zwischen . .deranfaenger schrieb:
So wie ich es verstanden habe, war es auch seine Idee,. . und bietet die Dienstleistung an, das Grundstück geregelt zu teilen.Und Ihr? Wie seid Ihr auf das Projekt gestoßen?
Jetzt kommt es natürlich darauf an, wer mit wem den Vertrag macht.
Bauherr solltet Ihr bzw. Du später sein. Der PL organisiert nur etwas.
Wieviel bekommt er dafür?
Und dann wäre die Frage: wann ist sein Erfolg geschuldet? Er soll doch zwei Bauherren finden, oder?
deranfaenger schrieb:
kann er ja mehr oder weniger machen, was er will.Eigentlich ja oder nein: er kann nach dem Bebauungsplan bauen so wie ihr.Da ist aber noch das Bauunternehmen: das wird sich auf ein DH einstellen, kein halbes. Die werden wohl erst anfangen, wenn beide Hälften vergeben sind.
Such Dir einen Baupartner (sie suchen doch alle händeringend ein Grundstück, früher hat man das im Käseblatt inseriert) und kauft das Grundstück. Mal ehrlich: einen Notarvertragstermin bekommt ihr auch selbst hin. Die Findung eines BUs auch, das läuft bei jedem ähnlich ab.
Es ist übrigens Euer Recht, den Notar selbst auszuwählen.
nordanney11.07.24 09:33
ypg schrieb:
Es ist übrigens Euer Recht, den Notar selbst auszuwählen.Vor allem, wenn Ihr auch noch den Notar bezahlt.Ähnliche Themen