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ᐅ Baunebenkostenschätzung Mittelwert ohne Sonderposten


Erstellt am: 30.08.23 22:46

Thrale730.08.23 22:46
Hallo liebe Community,

in den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit Beiträgen über Bau- und Nebenkosten auseinandergesetzt. Es scheint, als müsste auch ich meine Planung überdenken und die Annahme von 3000€/qm ohne Nebenkosten akzeptieren.

Unser Budget für das Haus, einschließlich Baunebenkosten, beläuft sich auf etwa 400.000 € (maximal jedoch 450.000 €).

Wir planen, das Haus in der Ausbaustufe "fast fertig" von einem Generalunternehmer (GU) errichten zu lassen. Dabei übernehmen wir Malerarbeiten und das Verlegen der Böden selbst bzw. mit Hilfe von Handwerkerfreunden.

Das Haus soll in 1,5 Geschossen gebaut werden, mit einer maximal zulässigen überbauten Fläche von 86m². Es wird den Energiestandard eines Effizienzhauses 40 erfüllen (KFW-Förderfähig), und die Ausstattung kann standardmäßig sein.

Das Grundstück liegt in zweiter Reihe und muss daher noch erschlossen werden. Zusätzlich werden ein Bodengutachten und eine Vermessung durchgeführt (genaue Kosten unbekannt). Folglich ist es momentan schwer abzuschätzen, wie hoch die Baunebenkosten tatsächlich sein werden.

Unsere Familie besteht aus fünf Personen, und wir streben eine Wohnfläche von ca. 120m² an. Demnach blieben etwa 50.000 € für Baunebenkosten übrig. Aufgrund meiner bisherigen Lektüre sehe ich ein, dass dieser Betrag wahrscheinlich zu niedrig ist, da die Kosten aufgrund verschiedenster Faktoren schnell steigen können.

Ich wollte ein theoreteisches Beispiel bei "normalen" Bedingungen. Region ist BB.
Sollte Angaben fehlen oder die Frage überhaupt gar nicht zu beantworten sein, bitte ich um Nachsicht.
xMisterDx30.08.23 23:37
Der Knackpunkt ist KfW40 und die Erschließung in zweiter Reihe. Für 50m Strom, Wasser und Schmutzwasser kannst du schnell 20.000-30.000 EUR hinlegen.
Für KfW40 kannst du auch locker 100.000 Aufpreis kalkulieren, gegenüber Mindestanforderung nach Gebäudeenergiegesetz.

In deiner Region kostet ein Flair 125 ab 297.000 EUR. KfW40, bisschen aufmustern, bist du ruckzuck bei 450.000 allein fürs Haus.

Entweder du verzichtest auf KfW40 oder du kannst es im Grunde sofort vergessen.

Ach so. Maximal überbaute Fläche 86m²?
Was ist mit Wegen, Stellplätzen, Terrasse, Schuppen für Geräte usw.?
Und vor allem... wo siehst du das Budget für all dies?
WilderSueden31.08.23 08:45
Hör nicht auf den Quatsch. Minimum nach Gebäudeenergiegesetz sind mittlerweile KfW55, da ist KfW40 kein so großer Sprung mehr. Was dich das kostet, hängt vor allem vom Bauunternehmer und dessen Aufpreispolitik ab. Denn ob man 36er oder 42er-Steine vermauert ist jetzt kein relevanter Unterschied bei der Arbeit. 100 000€ gehören da definitiv ins Reich der Legenden.
Preise schätzen ist gerade recht schwierig. So langsam sind die Altverträge abgearbeitet und Bauunternehmen müssen sich wieder um Kunden bemühen. Die Preise fürs Material sinken auch langsam. 400k sind nicht üppig, sollten in der Größe aber machbar sein. Habt ihr darin auch Außenanlagen eingerechnet oder kommen die separat?

Einen Knackpunkt sehe ich hier auch bei der Erschließung. Abhängig von Meterpreis und Länge kann das richtig ins Geld gehen. Die meisten Versorger haben aber ihre Preise im Internet stehen, sodass du das einfach durchkalkulieren kannst
motorradsilke31.08.23 10:01
Es gibt hier irgendwo eine Aufstellung von Baunebenkosten (oder such bei google). Guck, was davon für dich zutrifft und kläre mit den Versorgern, welche Kosten da konkret anfallen. Meist haben die das auf ihren Internetseiten stehen oder ein Anruf hilft. Da das überall anders ist kann man da keine Ratschläge geben. Wasser, Abwasser, Strom kann man selbst verlegen (also das reine verlegen ohne anschließen), damit kann man viel Geld sparen.

Außenanlagen kann man nach dem Bau meist selbst machen, wenn es nicht eine Hangbefestigung ist.
Nida35a31.08.23 10:24
Ist das Grundstück und die Einfahrt leer, oder kommt Abriss noch dazu ?
Ist Platz für eine 40t Baustrasse ?
Bei uns mussten 2 Schuppen, eine Garage und ein 40qm Gartenhaus weg, das kostet auch
ypg31.08.23 15:10
Thrale7 schrieb:

Ich wollte ein theoreteisches Beispiel bei "normalen" Bedingungen. Region ist BB.
Im Prinzip ist die Rechnung bzw. sind die Faktoren sehr schlicht für die reinen Baunebenkosten (ohne Erdarbeiten)
Versicherung/Verbände
Versorgung
Vermessung
Genehmigungen
Versickerung von Regenwasser
Und so ähnliches Gedöns

Versorger kannst Du für Deinen LK erfragen. Da kommt die Auffahrt, also längere Leitungswege zum Tragen.
Vermesser vorher und auch hinterher… da kann man meist auf teure Grenzsteine verzichten.

Wir haben vor 9 Jahren inkl. Gas knapp 20000€ in Nds bezahlt. Knapp günstig mit kurzen Leitungswegen.

Das habe ich auch alles damals im Forum einzeln gepostet.
Ich denke mal, dass sich das nicht verdoppelt hat, denn die teuren Anschlusskosten etc. haben sich auch nicht verdoppelt.
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