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ᐅ Baubeschreibung und Angebot Stadtvilla 190m2

Erstellt am: 08.05.25 02:09
H
Hausbau2k25
Hallo Foren-Gemeinde,

wir planen aktuell den Bau einer Stadtvilla mit circa 190m2. Das Grundstück dazu ist bereits gekauft. (Neubaugebiet mit Bebauungsplan)
Drei GU`s sind grundsätzlich noch im Rennen – zwei davon kleiner (circa 20 Häuser im Jahr) und aus der Region sowie ein überregionaler größerer GU. Von einem der „Kleinen“ stelle ich nachfolgendes Angebot sowie die zugehörige Baubeschreibung zur Diskussion. Ich bin für jede Rückmeldung von euch dankbar.

Bodengutachten
Ein Bodengutachten mit 2 Bohrungen wird durch die AG erstellt. Die Bohrpunkte sollen an zwei diagonal gegenüberliegenden Hausecken sein und min. 7m tief sein. Beim ersten Planungsgespräch erfolgt dann die Lageeinordnung des Gebäudes. Spätestens danach muss der Auftraggeber das Bodengutachten beauftragen. Dazu bekommt der Auftraggeber einen Vorab-Lageplan, welchen er weitergeben kann. Das Bodengutachten muss eine eindeutige Gründungsempfehlung enthalten. Das Bodengutachten wird xx und dem Statiker für die Gründungsbemessung bzw. Anpassung der Gründung zur Verfügung gestellt. Ergeben sich aus dem Bodengutachten gesonderte Anforderungen an Statik der Fundamente oder Mehr-Erdarbeiten sind diese gesondert zu berechnen und zu vergüten. (Anforderungen an das Bodengutachten beachten) Bauantrag Die für die Durchführung der Baumaßnahme notwendigen Planungsunterlagen und Anträge für genehmigungsfreie Wohngebäude und Wohngebäude im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren gemäß der Landesbauordnung einschließlich aller erforderlichen Berechnungen und Statik mit Energiepass nach Energieeinsparverordnung-Stand bei Vertragsunterzeichnung nach Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, Flurkarte und amtlicher Lageplan werden durch die xx an die entsprechende Behörde übergeben. Sollten Änderungen nach Bauantragstellung eingehen sind diese Kostenpflichtig. Änderungen an den Ausführungsplänen sind bei vorgeplanten Häusern nur bedingt möglich und sind mit der xx abzustimmen.

Bauantrag
Die für die Durchführung der Baumaßnahme notwendigen Planungsunterlagen und Anträge für genehmigungsfreie Wohngebäude und Wohngebäude im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren gemäß der Landesbauordnung einschließlich aller erforderlichen Berechnungen und Statik mit Energiepass nach Energieeinsparverordnung-Stand bei Vertragsunterzeichnung nach Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, Flurkarte und amtlicher Lageplan werden durch die xx an die entsprechende Behörde übergeben. Sollten Änderungen nach Bauantragstellung eingehen sind diese Kostenpflichtig. Änderungen an den Ausführungsplänen sind bei vorgeplanten Häusern nur bedingt möglich und sind mit der xx abzustimmen.

Hausanschlüsse
Strom-, Wasser-, Gas-, Fernwärme-, Abwasser- und Telekomanschluss werden durch den Bauherren auf dessen Namen und Rechnung beantragt. Die Terminierung des Einbaus mit den Versorgern übernimmt ebenfalls der Bauherr. Sämtliche Kosten für die Herstellung der Anschlüsse + Mehrspartenhauseinführung trägt der Bauherr. Alle Anträge nach Unterschrift und sonstiger Schriftverkehr mit den Versorgern, müssen an xx als Kopie übersendet werden. Hilfestellung beim Antragswesen durch xx. Regelfall: Hausanschlüsse werden vom Versorger durch die Mehrspartenhauseinführung in das Haus gelegt. Sonderfall: Hausanschlüsse werden vom Versorger im Außenbereich installiert. Bei dieser Variante trägt der Bauherr ebenfalls die Mehrkosten für den Anschluss und die Einführung in das Haus durch den Installateur.

Baustrom und Bauwasser
Alle Anträge für die Bereitstellung der Bauversorgung erstellt der Bauherr auf dessen Namen und Rechnung vor Baubeginn. Die Kosten für die Erstellung Baustrom und Bauwasser trägt der Bauherr. Für die Vermittlung eines Baustromkastens und der Bauwasseruhr steht Ihnen xx mit Informationen zur Seite. In diesem Vertrag enthalten sind die Kosten für die Entsorgung von Bauschutt und Abfall, welcher von dem AN oder seiner Subunternehmer verursacht wird. Die Vorhaltung einer Baustellentoilette während der Bauzeit ist Teil des Vertrages.

Lageplan / Absteckung
Die Lageeinplanung des Hauses, mit Erstellung Lageplan, Absteckriss und dazu benötigte Unterlagen erfolgt durch einen öffentlich bestellten Vermesser auf Rechnung des Auftraggebers. Die Baustelle wird eingerichtet und der Baukörper ausgewinkelt. Die Absteckung des Baukörpers erfolgt mit Hilfe von Schnurgerüst und Winkelböcken durch einen öffentlich bestellten Vermesser auf Rechnung des Auftraggebers. Die Übersendung von Planungsunterlagen, Terminkoordination und sonstige Absprachen mit dem Vermesser sind teil der Planungsleistung der xx.

Örtliche Gegebenheiten
Vorausgesetzt wird ein beräumtes, für Baufahrzeugen befahrbares Grundstück. Falls vorhanden sind Altlasten wie z.B. Altgebäude, Mauerreste, Fundamente, Keller, Klärgruben, Büsche, Bäume, Erdhaufen etc bis zur Absteckung zu entfernen. Auf Wunsch kann dazu ein Angebot erfolgen. Zufahrten zum Grundstück müssen ausreichend groß dimensioniert und bis 40t befahrbar sein. Sollten Straßensperrungen notwendig sein, müssen diese durch die xx beantragt werden. Dieser Service und die dazu gehörende Behördenentgelte sowie die Schilderstellung durch eine berechtigte Firma sind Kostenpflichtig und auf Rechnung des Auftraggebers.

2. Erdarbeiten
Im Bereich der Baugrube, ebenes Geländeprofil vorausgesetzt, wird der Oberboden bis zu einer Tiefe von im Mittel 30 cm abgetragen und separat für die Wiederverwendung auf dem Grundstück gelagert. Der abgeschobene Oberboden wird als aufgeschütteter Haufen gelagert und später durch den Bauherren auf dem Grundstück verteilt. Falls durch die örtlichen Verhältnisse eine Lagerung nicht möglich ist, muss der Aushub abtransportiert werden. Der Abtransport ist Kostenpflichtig, es erfolgt dazu ein Angebot. Für das Bauvorhaben ist eine Zufahrt für Baufahrzeuge bis zu 40t durch den Auftraggeber zu gewährleisten. Sollte dies nicht der Fall sein, wird für eine Baustraße nach Erfordernissen ein Angebot dem Auftraggeber unterbreitet. Die Kosten für zusätzliche Erdarbeiten trägt der Auftraggeber. Gesonderte Vergütung je m³ mehr Erdaushub 10,50 €/m³ Werden die Erdarbeiten und der Kieseinbau nicht vom Auftragnehmer durchgeführt, sondern durch den Auftraggeber gesondert vergeben, stellt dieser dem Auftragnehmer einen Verdichtungsnachweis zur Verfügung. (Mindestforderung: 97% Proctordichte)
Sonderfälle Tiefbauarbeiten
Falls es bei Ihnen der Fall sein sollte und Sie ein Grundstück mit schlechtem Baugrund haben, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Die Erstellung eines Gründungskonzeptes, ggf. aus dem Bodengutachten und das Planen der notwendigen Arbeiten übernehmen wir für Sie. Beispiele hierfür wären: Pfahlgründung, Wasserhaltung, Grundwasserabsenkung, Bodenaustausch von Torf bis zu wirtschaftlichen Tiefen, Geländeabfangungen mit Verbau oder tiefere Baugruben. In solchen Fällen erstellen wir Ihnen ein separates Angebot für die Tiefbauarbeiten. Zusätzlich können Nachträge aus statischen Anpassungen und daraus resultierende Ausführungs- und Materialänderungen erfolgen.

3. Gründung
Einbau und Lagenweise Verdichtung von tragfähigem Füllsand / Füllkies bis 30cm. Zusätzlich erforderliche Erdarbeiten Aufgrund der örtlichen Verhältnisse, Geländegefälle, schlechter Baugrund oder aus Forderungen des Baugrundgutachtens, sind gesondert zu vergüten mit 35,00 €/m³ inkl. Anfuhr, Einbau u. Verdichtung. Ausheben und Herstellung der Streifenfundamente aus Beton, frostfrei gegründet (Frostschürze), nach statischer Berechnung. Fundamenttiefe frostfrei gemäß Vorschrift und Statik. Falls ein Keller als Zusatzleistung vereinbart ist, so ist dieser in einer gesonderten Baubeschreibung genau definiert.

4. Erdgeschosssohle
Das nicht unterkellerte Wohngebäude erhält eine Bodenplatte gem. statischer Berechnung aus 18cm Stahlfaserbeton/Stahlbeton nach Wahl AN auf einer untergelegten Noppenbahn. Ausführung als WU- Betonsohle für den Lastfall W1-E nicht drückendes Wasser.
Die Dämmung des Fußbodens EG auf der Sohle erfolgt in der Dämmstärke 12cm WLG 035 gemäß Wärmeschutznachweis des Fachingenieurs. Berechnung der Dämmdicke durch den Energieberater. Als Potentialausgleich wird ein feuerverzinkter Fundamentringerder gem. Vorschriften bei der Erstellung der Fundamente eingebaut. Die Abflussleitungen unterhalb der Bodenplatte werden mit erforderlichem Gefälle nach DIN angeordnet und auf kurzem weg zur Außenseite verlegt.

5. Mauerwerk
Außenmauerwerk bei Fassade als Verblendmauerwerk: - Wandaufbau Gesamtstärke 43 cm + 1 cm Innenputz Zweischaliges Mauerwerk lt. Zeichnung und Statik aus 17,5 cm Porenbeton, geklebt, 12cm WLG 035 Kerndämmung, Luftschicht 2 cm, in Abhängigkeit vom Gebäudetyp und den Erfordernissen nach Energieeinsparverordnung. Die Verblendschale besteht aus Vormauerstein (11,5 cm), NF. Auswahl Hersteller Wienerberger, Feldhaus oder Röben, der xx Kategorie 1 Normal-Format (NF). Kategorien 2 und 3 oder andere Formate gegen Aufpreis. Zu besichtigen bei xx. Die Mauerverbinder sind aus V2A-Stahl. Die Stürze über den Fenster/Türen werden als Grenadierschichten aus den Verblendsteinen erstellt. Das Verblendmauerwerk wird ausgekratzt und nachträglich verfugt, Farbe Zementgrau. Andere Fugenfarben sind gegen Aufpreis möglich. Die Abdichtung des Mauerwerkes und erfolgt gemäß Lastfall W1-E nichtdrückendes Wasser. Detail zweischaliges Mauerwerk.
Außenmauerwerk bei geputzter Fassade: - Wandaufbau ca. 36,5cm + 1cm Innenputz + 1cm Außenputz , Mauerwerk aus 36,5 cm Porenbeton, geklebt, Gewebeunterputz mit zweiter Lage Strukturputz, Körnung 2 mm, Fassadenfarbe helle Pastelltöne Preisgruppe 1. Der Strukturputz durchgefärbt und erfolgt ohne Deckanstrich. Im Sockelbereich eine mineralische Dichtschlämme + Buntsteinputz auf die Dachfarbe abgestimmt. Die Abdichtung des Mauerwerkes und erfolgt gemäß Lastfall W1-E nichtdrückendes Wasser. Detail einschaliges Mauerwerk.
Innenmauerwerk
Alle tragenden und aussteifenden Trennwände im Erd- und Obergeschoss (bei Bungalow nur EG) werden aus Porenbeton geklebt. Wandstärken 11,5 cm bzw. 17,5 cm lt. Zeichnung und Statik. Die horizontale Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit besteht aus einer Bitumenpappe oder einer mineralischen Dichtschlämme, ggf. alternativ Ausführung der Bodenplatte auch als WU-Beton.
Sockelausführung Zusatzinformation bei Putz und Klinker
Die Sockelabdichtung erfolgt für den Lastfall W4-E Spritzwasser am Wandsockel. (Information für Bauherren: bitte achten Sie bei der Modellierung ihres Geländes und der Terrassen darauf, dass Sie die Beanspruchung des Sockels nicht in einen anderen Lastfall ändern.)

6. Decken
Bei zweigeschossiger Bauweise (nicht bei Bungalow) wird die EG - Geschossdecke als teilelementierte Stahlbetondecke (Filigrandecke) inkl. Stahlbewehrung ausgeführt, die Decke zum Dachboden wird, wie auch die Decken bei eingeschossiger Bauweise (Bungalow), als Holzbalkendecke mit gedämmter Balkenlage mit Dampfsperre hergestellt. Dachschrägen in ausgebauten Obergeschossen werden gedämmt und wie die Decken zum Dachboden mit Gipskartonplatten auf Lattung verkleidet. Die Dämmungen der Balkenlage und Dachschrägen erfolgt mit Mineralfaserwolle, Ausführung in 240mm Dicke(035 WLG) nach Wärmeschutzerfordernis.

7. Zimmererarbeiten
Die Dachkonstruktion wird entsprechend der festgelegten Dachform gemäß statischer Berechnung errichtet. Der Dachstuhl wird als Binderkonstruktion hergestellt. Freiräume und Ausbaureserven im Spitzboden oder Dachboden beim Bungalow sind gesondert zu vereinbaren und zu vergüten. Es werden feuerverzinkte Windrispenbänder verbaut. Auf den Sparren wird eine diffusionsoffene Unterspannbahn mit Stoßüberdeckung mit der erforderlichen Konterlattung /Lattung und Überlappung angebracht. Dachlattung nach Erfordernissen der Dacheindeckung in imprägnierter Ausführung. Der Dachüberstand an Traufe und Giebel entspricht der Planung. Giebelüberstände werden mit einem Unterschlag, Traufüberstände mit einem Gesimskasten versehen. Verbaut wird dafür Profilholz in Fichte/Tanne, Vorangestrichen in naturfarben oder weiss. Die deckenden Anstriche des Unterschlages und Gesimskastens sind Eigenleistung des Bauherren.

8. Dacheindeckung
Die Dacheindeckung erfolgt mit Qualitätsbetondachsteinen der Firma Braas mit Materialgarantie. Modell Haarzer Pfanne in den Farben: Granit, Dunkelbraun oder Rot. Bei Festlegung engobierter Tondachziegeln entsteht ein Aufpreis. Die Ortgänge erhalten Ortgangsteine, der First Firststeine. Die Firstrolle ist farblich angepasst zu der Dachfarbe. Kehlen werden in unbeschichtetem Zinkblech ausgeführt. Die PVC Dunstrohrpfanne wird der Dachfarbe angepasst. Solarpfanne und Thermendurchgangspfanne werden ebenfalls der Dachfarbe angepasst. Für die Gewährleistung der Dachhinterlüftung werden Trauflüfterelemente mit Insektenkamm verbaut.

9. Klempnerarbeiten
Vorgehängte halbrunde Dachrinnen aus Titanzinkblech mit den erforderlichen Rinneneisen, Traufblech, Rinneneinlauf und Rinnenendböden. Die Fallrohre aus Titanzinkblech werden bis Höhe Sohlplatte verlegt. Position der Fallrohre laut Planung. Die Ableitung (Versickerung oder Kanalanschluss) des Regenwassers ist Eigenleistung der Bauherren.

10. Estricharbeiten
In allen Räumen wird ein schwimmender Zementestrich (ZE 20) mit unterliegender Wärmedämmung WLG 035 (Dämmstärke 12cm WLG 035 im EG, 6cm im OG) auf Trennlage (PE-Folie), sowie Randdämmstreifen eingebaut. Der Estrich wird auf einheitlichem Niveau eingebaut.

11. Fliesenarbeiten
Im Bad, Gäste-WC (soweit vorhanden) und Hauswirtschaftsraum werden Bodenfliesen in Dünnbettmörtel parallel zu den Wänden auf dem Estrich verlegt. Das Bad erhält Wandfliesen bis zu einer Höhe von 1,2m, bzw. bis Schnittpunkt der beginnenden Dachschräge, (Dachschrägen werden nicht mit gefliest). Dusche Deckenhoch. Das Gäste-WC (wenn vorhanden) erhält Wandfliesen für das WC Modul und einen Fliesenspiegel am Waschtisch 1m x 1,2m, Dusche (wenn vorhanden) Deckehoch. Sockelfliesen werden aus der Bodenfliese geschnitten für Hauswirtschaftsraum und Gäste-WC. Der Materialpreis für Wand- und Bodenfliesen bis zu einer Größe von 15x15cm bis 60x60cm beträgt 35,00 €/m² Brutto. Fugenfarbe Zementgrau, andere Farben gegen Aufpreis möglich Dekor und Farbe der Fliese frei wählbar durch die Bauherren. (Mosaikplatten gegen Mehrpreis). Bemusterung erfolgt bei Ausgewählten Fliesenhändlern von xx. Eine Minderpreisverrechnung bzw. Minderquadratmeterverrechnung erfolgt nicht. Die Anschlussfugen zwischen Sockel- /Wand und Fußbodenfliesen werden einmalig dauerelastisch mit Silikon versiegelt (Wartungsfugen). Ein höherer Verlegeaufwand für großformatigere Fliesen sowie Rektifiziertes / Kalibriertes Fliesenmaterial werden gesondert nach Aufmaß angeboten und abgerechnet.

12. Heizungsanlage und Sanitärinstallation
Die Heizung- und Warmwasseraufbereitungsanlage wird im Erdgeschoss im Hauswirtschaftsraum installiert. Die Größe der Heizungsanlage richtet sich nach der Anzahl der Räume und der Wärmebedarfsberechnung. Zum Einbau kommt als Wärme- und Warmwassererzeuger eine Anlage gemäß Angebot/Beratung der Firma Bosch oder Vaillant. Die Heizungsanlage ist mit einem Außenwandtemperaturfühler ausgestattet. Der digitale Witterungsgeführte Regler für individuelle Schaltzeiten und Absenkung wird ebenfalls im Hauswirtschaftsraum verbaut. Die Heizungs-/ und Wasserrohre werden nach Energieeinsparverordnung (Stand bei Vertragsunterzeichnung) gedämmt und unter dem Estrich verlegt. Bei Gas-Anlagen erfolgt die Abgasführung über ein zugelassenes Abgassystem mit direktem Dach[1]oder Wandaustritt. Die Installation der Wasserleitung beginnt ab Wasserzähler. Der Wasserzähler wird vom zuständigen Versorgungsträger geliefert und montiert. Als Wasser- und Heizleitungen werden Mehrschichtverbundrohre verbaut. Eine Fußbodenheizung wird in allen Wohnbereichen und Bädern außer Hauswirtschaftsraum gem. Wärmebedarfsberechnung installiert. Der Heizkörper im Bad wird als Sprossenheizkörper Farbe weiss, glatt, Maße 600 x 1200 mm ausgeführt.
Es wird außen am Gebäude EG (Lage nach Planung) eine frostsichere Wasserzapfstelle als verchromtes Außenzapfventil mit Schlauchverschraubung eingebaut. Zum Ausstattungsstandard gehören ebenso ein Waschmaschinen- und ein Spülmaschinenanschluss (Kaltwasser) und ein Zapfhahn für die Heizungsbefüllung und -entleerung.

Bei der Badausstattung stehen in der Grundausstattung zwei Designlinien zur Auswahl
Ausstattung im Bad
· 1 Porzellan –Handwaschbecken · 1 Vorwandhängendes Porzellan - WC · eine Badewannenanlage parallel zur Wand gestellt, Einbaubadewanne mit Dämmblock (Hartschaumwannenträger, wird gefliest), Ab- und Überlaufgarnitur Badewannenarmatur als Bade-Einhebelmischbatterie Aufputz mit Wannenset Handbrause + Halter und Spiralbrauseschlauch · eine Duschanlage 120 x 90 cm, 3,2cm flache Mineralgusswanne Aufputz-Brausebatterie Brausegarnitur Handbrause 3-fach Duschstange 90 cm, Spiralbrauseschlauch Die Duschabtrennung erfolg vom Kunden selbst geliefert oder separat beauftragt. Bei Nischenvarianten und gemauerten Abtrennung wird die Dusche ebenerdig gefliest und mit einer Duschrinne versehen. „Für den Fall des Einbaus von Duschtüren etc., ist davon aus zu gehen, dass „Standardmaße“ nicht passen. Grund dafür sind Maßtoleranzen und unterschiedliche Dicken bei Fliesenbelägen.
Ausstattung Gäste-WC (wenn Teil der Planung) · 1 Porzellan –Handwaschbecken · 1 Vorwandhängendes Porzellan - WC · Wenn vereinbart, eine Duschanlage 80 x 80 cm, 3,2cm flache Mineralgusswanne Aufputz[1]Brausebatterie Brausegarnitur Handbrause 3-fach Duschstange 90 cm, Spiralbrauseschlauch Die Duschabtrennung erfolgt vom Kunden selbst geliefert oder separat beauftragt. Bei Nischenvarianten und gemauerten Abtrennung wird die Dusche ebenerdig gefliest und mit einer Duschrinne versehen. „Für den Fall des Einbaus von Duschtüren etc., ist davon aus zu gehen, dass „Standardmaße“ nicht passen. Grund dafür sind Maßtoleranzen und unterschiedliche Dicken bei Fliesenbelägen.

13. Treppen
Systemtreppe ohne Wange, Holzart Buche Mosaik, Stufen gummigelagert in der Wand, lichte Seite über Handlauf abgehängt, rechteckiger Handlauf und Brettpfosten. Die Oberfläche ist farblos lackiert. Brüstungsgeländer und Deckenlochverkleidung bis zu 1m ist im Hauspreis inklusive. Bei einem Bungalow ist keine Treppe vorgesehen und wäre Sonderleistung.

14. Elektrische Installation
Hauptsicherungsschrank: 1 Zählerschrank mit den erforderlichen Sicherungsautomaten und ein Klingeltrafo. Abdeckungen der Schalter und Steckdosen Schalterprogramm Fabrikat Busch Jäger „Busch-balance SI“ Die Anordnung der Steckdosen und Brennstellen kann der Bauherr vor Ausführung direkt mit dem ausführenden Gewerken festlegen. Ein Potentialausgleich wird im Hauswirtschaftsraum installiert Beleuchtungsanschlüsse bekommen eine Einzelschaltung bzw. Doppelschalter Ausnahme Flur Eg/Og Bei Fußbodenheizung: 1x Einzelraumtemperaturregler je Raum als Aufputzregler Hersteller nach Wahl des Installateurs. Ausgenommen davon ist der Hauswirtschaftsraum, da dieser keine Fußbodenheizung bekommt. Bei Rollläden elektrisch: (gegen Mehrpreis) 1x Rollladensteuerung Kippschalter auf/zu neben dem Fenster Alle Steckdosen sind als Einzelsteckdosen bzw. als Steckdosenkombination (als Summe von Einzelsteckdosen anzurechnen) Rauchmelder werden nach Landesbauordnung installiert. (Schlafräume und Fluchtwege)

15. Fensterbänke
Die Außenfensterbänke werden bei Verblendmauerwerk als Rollschichtmauerwerk aus den Verblendsteinen erstellt. Bei Putzmauerwerk als Aluminiumfensterbank in Farbe weiß oder silber oder Natursteinfensterbank aus Granit Bianco Sardo. Farbanpassungen bei farbigen Fenstern. Die Schwellen der Haus- und Terrassentür werden beim Verblend- und Putzmauerwerk mit EPDM abgedichtet und für das spätere anarbeiten vom Bauherren mit Pflasterung, Podest oder Gelände vorbereitet. Der Bauherr hat beim anarbeiten für den Schutz der Abdichtung zu sorgen. Alle Innenfensterbänke werden aus Agglo-Marmor Whitestar poliert, dicke 20 mm, mit Überstand ausgeführt.

16. Putzarbeiten
Alle gemauerten Wände in ausgebauten Räumen (EG und DG) erhalten einen Gipsputz und die Nassräume einen Kalkzementputz in Qualitätsstufe Q2. Alle vorstehenden freien Mauerecken werden mit Eckschutzschienen geschützt. Unterseiten von Betondecken werden nicht Verputzt, die Verspachtelung der Flächen und Stöße ist Eigenleistung des Bauherren oder des von Ihm beauftragten Malers.

17. Wärmedämmung und Trockenbau im Dachboden
Nichtausgebaute Dachräume (auch bei Bungalow) erhalten keinen Trockenausbau oder Wärmedämmung der Dachschrägen. Dämmung erfolgt jeweils in der letzten Geschossdecke – (240mm / WLG 035 nach Energieeinsparverordnung Nachweis mit innenliegender Dampfbremse) - Bungalow die Erdgeschossdecke Balkenlage - Einfamilienhaus die Dachschrägen und Balkenlage - Stadtvilla die Obergeschossdecke Balkenlage Bei ausgebautem Dachboden im Bungalow als Zusatzleistung (Mehrleistung) werden zwischen Dachhaut und Unterdecke 240mm/ WLG 035 (oder mehr nach Energieeinsparverordnung Nachweis) starke Dämmung aus Mineralwolle und eine Dampfsperre eingebaut. Es erfolgt je nach Haustyp eine Verkleidung der Dachschrägen/Balkenlage mit 12,5mm Gipskartonplatten auf Lattung. Im Bad kommen 12,5mm feuchtraumplatten zum Einsatz. Die Wc Module werden ebenfalls mit Feuchtraumplatten verkleidet. Ablagen für Badewanne etc sind Sonderleistungen und extra zu vereinbaren. Die Gipskartonverkleidung wird nicht verspachtelt und ist Eigenleistung des Bauherren oder des von Ihm beauftragten Malers

18. Tischlerarbeiten
Alle stehenden Fenster werden mit einer 3-Fach-Verglasung eingebaut (ohne Sprossenteilung) mit Qualitätskunststoffprofilen, von Schüco, im 7-Kammer-System mit Stahlkerneinlage in der Farbe weiß, mit umlaufender Einbruchhemmender Pilzkopfverriegelung ausgeführt. - Die Anzahl und Größe der Fenster richtet sich nach der Ursprungsplanung bei Typenhäusern. - Die Anzahl und Maße der Fenster, werden bei einer Individualplanung explizit oder nach Mindestanforderungen der Belichtungsflächen berechnet. Die Flügel erhalten Doppelfalz, umlaufende Gummidichtung und Drehkippbeschläge mit weißem Einhandgriff. Die Verglasung erfolgt mit 3-Scheiben-Isolierglas, Ug-Wert = 0,6. Die Fensterscheiben entsprechen dem Schallschutzstandard. Bei erhöhten Schallschutzanforderungen (z.B. durch Auflage des Bauamtes bzw. durch Bebauungsplan) entstehen Mehrkosten für den AG. Haupteingangstürelement Kunststoff weiß, einflügelig mit umlaufender Gummidichtung, 3 Bändern, Profilzylinder und Haustür-Griffgarnitur (50cm). Nebeneingangstür (soweit vertraglich vereinbart) Kunststoff weiß mit Glasausschnitt. Die Wand- und Bodenanschlüsse werden nach Stand der Technik ausgeführt. Die Schwellen der Haus- und Terrassentür werden beim Verblend- und Putzmauerwerk mit EPDM abgedichtet und für das spätere anarbeiten vom Bauherren mit Pflasterung, Podest oder Gelände vorbereitet. Der Bauherr hat beim anarbeiten für den Schutz der Abdichtung zu sorgen.
Die Eingangstür erhält ein Sicherheitsschloss mit drei Schlüsseln inkl. Not -und Gefahrenfunktion. Ist eine Nebeneingangstür vorhanden, so wird dort ein Gleichschließendes Schloss verbaut. (gleicher Schlüssel für beide Türen) Das Schloss wird bei Endabnahme eingebaut. Die Innentüren sind gefälzte Röhrenstreifentüren der Fa. Prüm mit endbehandelter glatter Oberfläche als Standard-CPL Dekor oder Weiß und ohne Lichtausschnitt. Standardmaße: Breite 610, 735, 860mm und Höhe 1985mm Blatt und Zarge haben eine Rundkante. Die Zarge hat eine Bekleidung von 60mm. Die Türen werden aus Holzwerkstoff mit einer 3-Seitigen Gummidichtung hergestellt. Türdrücker nach Bemusterung in Ausstellung von xx. Standardtürdrücker Edelstahl, L-Form, Rund, gebürstet Zimmertüren erhalten je ein Bartschloss. Bad und WC-Türen sind mit WC-Schnellverschluss.

19. Malerarbeiten
Sind Eigenleistung des Bauherren Diese Eigenleistung beinhaltet: § Streichen des Dachkastens und Unterschlag § Spachtelarbeiten an Decke, Trockenbau sowie Fehlstellen am Innenputz, welche während der Bauphase entstehen können. § Wandbekleidung der Innenwände und Decken mit Tapete und ähnlichem sowie deren Anstrich. § Bodenbeläge in nicht gefliesten Bereichen.


Im Anhang findet ihr das Angebot dazu. Dazu sind folgende Mehrkosten geplant:

Aufmusterung Elektro: 10.000 Euro
Sanitär-Ausstattung und Installation (Familie): 8.000 Euro
Treppe: 12.000 Euro
Bodenbeläge (Eigenleistung) und Fliesenarbeiten (im Hauswirtschaftsraum ebenfalls Eigenleistung): 20.000 Euro
Klinker (Aufmusterung, Zierklinker etc.): 2.000 Euro
Malerarbeiten: 20.000 Euro
Mehrkosten Erdaushub (stehe in Kontakt mit "Nachbarn" - hier sind keine größeren Mehrkosten zu erwarten): 5.000 Euro
Vermessung: 3.000 Euro
Hausanschlusskosten: 6.000 Euro
Baustrom und Bauwasser: 3.000 Euro
Telekom: 1.000 Euro
Bodengutachten: 1.000 Euro
Abwasser und Regenwasser: 7.000 Euro
Photovoltaik in Eigenleistung + Speicher + Abnahme: 11.000 Euro
Energieberater: 5.000 Euro
Küche: 20.000 Euro

Auf Garage, Terrasse, Pflasterung, Garten etc. wird an dieser Stelle bewusst nicht weiter eingegangen.

Gesamtkosten: circa 475.000 Euro

Wie bewertet ihr das Angebot? An welchen Stellen ist mit Mehrkosten zu rechnen? Die Gesamtkosten für die m2-Anzahl erscheint mir doch deutlich zu gering, wenn man die gängige Forenmeinung berücksichtigt.
H
HuppelHuppel
09.05.25 08:49
nordanney schrieb:

Ich begleite gerade ein Mehrfamilienhaus, da sind es reine Baukosten von 4.900€/qm. Ist aber sehr hochwertig. Nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt.

Mit Parkett, Sauna, KNX usw. kann ich man alles in die Höhe treiben. Hier wird aber immer 0815 mit 3000-3.500€/qm propagiert. Darum geht es.
N
nordanney
09.05.25 09:25
HuppelHuppel schrieb:

Hier wird aber immer 0815 mit 3000
+/- 3.000€ ist auch weiterhin der Normalfall
G
GeraldG
09.05.25 10:37
@nordanney Wie würde man mit den 3000€/qm ein KFW40 Haus mit 153qm Wohnfläche, voll unterkellert (beheizt) und einer Garage daran berechnen?
N
nordanney
09.05.25 13:19
GeraldG schrieb:

@nordanney Wie würde man mit den 3000€/qm ein KFW40 Haus mit 153qm Wohnfläche, voll unterkellert (beheizt) und einer Garage daran berechnen?
Kommt auf eure Wünsche, Grundriss (Erker sind z.B. teurer) , Bauart (Fertighaus, monolithisch, Klinker?) und den Bauort (München teurer als MeckPom) an.
Pauschal mind. 153x3.000€ + 100k Keller (beheizt und etwas ausgebaut, wie ein wenig Elektro, Boden o.ä.).
Doppelgarage je nach Größe, Bauart (Fertiggarage, gemauert, Dach…) zwischen 25k und 100k.
Ich würde mindestens 600k zzgl. 10% Puffer rechnen - ohne alle anderen Infos. Dazu natürlich noch die Baunebenkosten und Außenanlagen
H
Hausbau2k25
09.05.25 14:22
Erstmal vielen Dank an alle, die sich bisher die Mühe gemacht und sich die Sache angeschaut haben. Das hilft uns wirklich weiter. Ich versuche euch jetzt mal geordnet zu antworten.
Teimo1988 schrieb:

Hab's mal durchgelesen. Hört sich doch ganz gut an. Klar gibt's noch Positionen bei denen noch was auf dich zukommt: Putz an Wänden ( und auch Decken?) ; Erarbeiten; Entwässerung etc.
Aber das hast du ja aufm Schirm. In Summe scheint das doch ein ganz gutes Angebot zu sein. Wenn das Bauchgefühl bei dem Anbieter passt würde ich sagen, go for it!

Danke dir für dein Feedback. In der Tat ist das Gefühl bei dem GU bisher sehr gut. Ein 35-jähriger gewachsener Familienbetrieb, der sehr viele Gewerke selbst im eigenen Haus hat - mit kleinem Ausstellungszentrum direkt vor Ort. Wir führten hier bisher wirklich sehr angenehme Gespräche mit dem Sohn des Inhabers, geprägt von absoluter Transparenz sowie Umsetzungsbereitschaft/Flexibilität in vielen Bereichen. Dieser konnte uns vor allem auf technischer / handwerklicher Ebene Rede und Antwort stehen (mein Vater ist selbst Bau.Ing. (Rente) und war bei den Gesprächen auch mit dabei). Die Bauleitung würde dann durch den Inhaber oder einen weiteren angestellten Bauleiter erfolgen.
Delicosa schrieb:

Hallo. Da wir minimal größer unterwegs sind von der Wohnfläche her und uns dem Bauende nähern - mal meine 2 Cent dazu:
[...]
Wenn ich fertig bin, werde ich hier mal gesondert die Preise gemäß Rechnungen veröffentlichen.

Insbesondere vielen Dank an dich für deine Rückmeldung, das hilft uns in vielen Punkten wirklich weiter!

Zu deinen Punkten:

Sanitär: Im EG lediglich ein WC, im OG Bad mit Dusche bodengleich – die Punkte nehme ich zur Konkretisierung mit in das nächste Gespräch/Angebotsüberarbeitung auf (Vorbauwand sowie Bodengleichheit haben wir angesprochen – zumindest mündlich wurde dies als Leistung zugesagt)

Treppe: Die Kosten für die Treppe sind für mich bisher am wenigsten abzuschätzen. Wie wir das nachher konkret umsetzen, das bedarf noch einiger weiterer Planung. Insgesamt (mit GU-Leistung) liegen wir da aber lt. meiner Planung schon bereits bei 20k Kosten. Ich bin guter Dinge, das wir das mit max. +5k hinbekommen, da ich an einigen Stellen auch noch Einsparpotenzial in der Umsetzung sehe. Ansonsten kein durchgehender Handlauf und Brüstungsgeländer für Treppe sowie circa 4,50m Luftraum. Den Punkt mit der Verputzung / Verblendung nehme ich auch mit auf.

Baustrom/Bauwasser/Vermessung/Hausanschlusskosten/Abwasser/Regenwasser/Erdaushub/Photovoltaik: sollte soweit alles halbwegs passen, da auch schon regional abgeglichen, einige Punkte nehme ich noch auf zur Konkretisierung (Revisionsklappen nach mündlicher Aussage vorgesehen). Einsparpotenzial sehe ich noch ganz klar beim Punkt Abwasser / Regenwasser, da wir hier auch selbst tätig werden können.

Die Preise für Batterie und Photovoltaik sind derzeit so günstig, dass wir damit sehr gut hinkommen sollten.

Ehemaliges Kiesabbaugebiet, Bodenplatte kommt so hoch wie möglich / günstiger Bezugspunkt, Aushub auf Grund der Höhen sehr gut zu verteilen

Küche: Wir werden eine Ausstellungsküche kaufen und den Grundriss dazu nochmal geringfügig anpassen. Lagerung/Aufbau durch uns – Modell gefunden und wird am Wochenende fest gemacht. Die Küche lässt für uns keinerlei Wünsche offen und liegt eigentlich komplett außerhalb dem, was wir uns je erträumen konnten.
Delicosa schrieb:

[...]

Kleine Hinweise:
Wer streicht die Dachunterstände? Ist ja EL
Wer verputzt die Deckenfugen? Ist ja EL
Wer baut das Dachgeschoss aus, falls gewollt? (OSB-Platten etc.) Ist ja EL
Ist von der Statik her mit Mehrkosten zu rechnen? (Große Raumspannweiten)
Ist vielleicht noch eine Farbänderung von Aussenfensterbänken gewünscht?
Wie wird der Sockel ausgearbeitet?
Ist die Verkabelung der elektrischen Rollläden im Preis inbegriffen?
Containermiete für den Müll eurer Eigenleistungen
Straßensperrungen notwendig?
Lüftungsanlage? Müssen die Türen dafür angepasst werden?

Gute Hinweise - einige Punkte nehmen wir nochmal zum Abgleich für das nächste Gespräch mit auf!

Dachunterstände in Kunststoff gemäß Angebotsbeschreibung
Deckenfugen - Malerleistung (wir haben hier einen günstigen Maler zur Hand)
Ausbau - DG: in näherer Zukunft in EL
Statik wird in der nächsten Phase relevant, bisher sollte das in den Dimensionen aber gut ohne größere Maßnahmen passen. so auch die Einschätzung des GU
Straßensperrungen nicht vorgesehen, das Gebiet ist dem GU auch bestens bekannt - 7km Entfernung
Wie ist der Punkt mit der Lüftungsanlage zu verstehen?

Danke nochmal für dein Feedback!
11ant schrieb:

Stellt doch die Planung mal vor. Was Laien selber planen und dann auf 190 qm kommt, beinhaltet häufig 30 qm Wohnflächenspeckröllchen (also mehr Fläche als ein Profiplaner dafür verbraucht hätte, wohlgemerkt ohne daß diese Mehrfläche auch ein Plus an Wohnqualität mitbringt). Dann könnte man durch Wiederherausplanung dieser Speckröllchen 90 TEUR Baukosten (und damit ein Vielfaches der Preisunterschiede zwischen den GU´) abschmelzen.

Die Planung für den Grundriss habe ich bisher bewusst zurückgehalten, da dieser bisher nur auf unseren Vorstellungen beruht und in der weiteren Planung sicherlich noch einige Abweichungen dazukommen werden. Dennoch sind wir mit dem Grundriss größtenteils außerordentlich zufrieden. Über die Sinnhaftigkeit lässt sich dabei natürlich streiten. An welchen Stellen wir m2 einsparen könnten, ist für uns dabei auch oftmals ganz offensichtlich, aber unsererseits überhaupt nicht gewollt, Die Podesttreppe bringt platztechnisch natürlich einige Nachteile mit sich, aber wir wollen genau diese Art von Treppe. Ebenso sind zwei Lufträume gewollt, diese bringen uns aus wohnqualitativer Sicht natürlich auch recht wenig - genauso ein relativ breiter Eingangsbereich etc. Das ist immer eine Frage der Perspektive. Ich stelle die Planung am Wochenende aber nochmal rein, da ich mir sicher bin, dass es noch für uns relevante Verbesserungsvorschläge eurerseits gibt.
11ant schrieb:


Das klingt für mich nach Äpfeln und Birnen: mit Verblendmauerwerk dürfte das für EH40 genügen, verputzt nur Gebäudeenergiegesetz.

Klingt für mich erstmal für zwei legitime Varianten (je nach gewünschtem Standard) zu bauen. In unserem Fall wird es ein Verblendmauerwerk mit dem wir auch den EH-40 Standard erreichen. (siehe angefügtes Angebot mit den zusätzlichen Maßnahmen)
HuppelHuppel schrieb:

Bei 475.000€/190=2500€/qm

Hier werden immer 3000€/qm propagiert. Da bin ich mal gespannt.

Dieser durchschnittliche Wert ist sicherlich ein erster guter Anhaltspunkt und hat damit auch seine Berechtigung, aber er ist natürlich auch sehr undifferenziert. Nord/Südgefälle ist nicht berücksichtigt. Wir bauen im Speckgürtel (5km) einer nordöstlichen Landeshauptstadt – nicht gerade strukturstarke Region. Dazu ist es für mich grundsätzlich logisch, dass ein Haus, umso größer es wird auf den m2 runtergerechnet geringere Kosten verursacht, da Dinge wie Heizung, Lüftungsanlage, Haustür, Fenster usw. usw. nicht in dem Maße angepasst werden müssen, auch die Handwerksleistungen auf die Arbeitsstunde müssen mit mehr m2 geringer werden (Anfahrt, Aufbau, Vorbereitung etc. entfällt/geringer. Man könnte da noch viele weitere Punkte aufzählen - das ist sicherlich ein Thema für sich. Um die Diskussion dazu auf die Spitze zu treiben: Nach Aussage des GU bedeuten Mehr-m2 für unsere Planung circa 800-1400 Euro Mehrkosten pro m2. Natürlich ist der Grundriss hierfür auch entscheidend. Wir haben uns bewusst für einen rechteckigen Grundriss ohne jegliche Vorsprünge entschieden. Dies verursacht ja bekanntlich deutliche Mehrkosten für den Rohbau, Abdichtung etc.
11ant09.05.25 15:43
Hausbau2k25 schrieb:

In der Tat ist das Gefühl bei dem GU bisher sehr gut. Ein 35-jähriger gewachsener Familienbetrieb, der sehr viele Gewerke selbst im eigenen Haus hat
Das klingt hervorragend, und sehr nach erster Wahl / vermutlichem Gewinner des Vergleiches.
Hausbau2k25 schrieb:

Die Planung für den Grundriss habe ich bisher bewusst zurückgehalten, da dieser bisher nur auf unseren Vorstellungen beruht [...] Dennoch sind wir mit dem Grundriss größtenteils außerordentlich zufrieden. Über die Sinnhaftigkeit lässt sich dabei natürlich streiten. An welchen Stellen wir m2 einsparen könnten, ist für uns dabei auch oftmals ganz offensichtlich, aber unsererseits überhaupt nicht gewollt,
Die Zufriedenheit mit dem eigenen Werk ist "keine Seltenheit", mindestens in der vierten Iteration. Um ein Ausreden bewußter und erkennbarer Platzfresserstellen geht es auch gar nicht, die Laienplanungs-Speckröllchenquadratmeter sind typischerweise eher lichtscheu und versteckt. Ich bin gespannt, was uns erwartet.
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