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ᐅ Bafa: Erneuerbare Energien Wärmepumpen mit Prüfnachweis


Erstellt am: 11.05.16 20:17

SirSydom15.06.16 12:53
schau dir die Bafa-Liste an, der Cop-Wert bei A2W35 sollte sich im Bereich > 4,2-4,3 befinden, dann lohnt es sich mal zu rechnen.
Legurit15.06.16 13:56
Die Heizung nicht zu klein auslegen, sonst wird das schnell bivalenter Betrieb und dann ist Essig mit der Jahresarbeitszahl.
Da sind wir ja dran fast verzweifelt... V hatte bei der Berechnung unsere Gebäudehülle einen falschen U-Wert (Standardwert für Niedrigenergie und nicht unseren) verwendet und daher eine zu große Last raus - wurde dann aber noch korrigiert.
Saruss15.06.16 14:00
SirSydom schrieb:
Was für ein Blödsinn. 4,5 erreicht man schon mit einer guten Luft-Wasser-Wärmepumpe!

Einfach mal in den Jahresarbeitszahl-Rechner eingeben:

Heizgrenztemp: 12°
30VL, 23 Rücklauf
Buderus, Luft, Logatherm WPL 8 AR
Norm-AT: -16
monoenergetisch
Bivalenz: -10°

=> Jahresarbeitszahl 4,5 nach VDI 4650.

Das kann man da gerne eingeben, es geht aber dann auch darum, was du wirklich erreichst. Reichen deine 30° Vorlauf wirklich bei -16°? (Das muss dann schon sehr gut gedämmt/eng gelegt sein). Passt die Heizgrenztemperatur wirklich? Wie warm/kalt ist es in deiner Region in Heizjahreszeit wirklich durchschnittlich (hier macht der Standort sehr viel aus!). Wie warm möchtest du dein Warmwasser haben (das kann eine Jahresarbeitszahl deutlich herunterziehen!).

In den echten Tabellen von Leuten die eine Luft-Wasser-Wärmepumpe haben sieht das oft anders aus.
SirSydom15.06.16 14:01

Diagramm: Q? in kW gegen Temperatur T in °C mit mehreren farbigen Linien, A-D und 1-4 markiert.

man sollte eine Heizlast kennen, und diese dann in das Leistungsdiagramm der Heizung einzeichnen. Damit kann man dann den Bivalenzpunkt ausrechnen.

Das ist meine Heizung, die rosa Linie ist Heizlast von 9,3kW incl. Warmwasser (bei -16°).
Mit der "2er" Wärmepumpe ergibt sich ein Bivalnzpunkt von -9°, mit der "3er" von -13,2°.
SirSydom15.06.16 14:04
Saruss schrieb:
Das kann man da gerne eingeben, es geht aber dann auch darum, was du wirklich erreichst. Reichen deine 30° Vorlauf wirklich bei -16°? (Das muss dann schon sehr gut gedämmt/eng gelegt sein). Passt die Heizgrenztemperatur wirklich? Wie warm/kalt ist es in deiner Region in Heizjahreszeit wirklich durchschnittlich (hier macht der Standort sehr viel aus!). Wie warm möchtest du dein Warmwasser haben (das kann eine Jahresarbeitszahl deutlich herunterziehen!).

In den echten Tabellen von Leuten die eine Luft-Wasser-Wärmepumpe haben sieht das oft anders aus.

30° Vorlauf ist bei mir vertraglich vereinbart.
Heizgrenz: keine Ahnung. Schätze schon.
Wie warm man selbst das WW haben will, hat mit der "normierten" Berechnung der Jahresarbeitszahl nach VDI4650 NICHTS zu tun.

Da gehts nicht um Verbräuche, sondern nur um die Förderung.
Saruss15.06.16 15:56
SirSydom schrieb:

man sollte eine Heizlast kennen, und diese dann in das Leistungsdiagramm der Heizung einzeichnen. Damit kann man dann den Bivalenzpunkt ausrechnen.

Das ist meine Heizung, die rosa Linie ist Heizlast von 9,3kW incl. Warmwasser (bei -16°).
Mit der "2er" Wärmepumpe ergibt sich ein Bivalnzpunkt von -9°, mit der "3er" von -13,2°.

Naja die Aussage bezüglich der Cop Werte (oder für die Jahresarbeitszahl) ist dabei aber gleich Null, denn dort steht ja nicht, dass die Wärmepumpe bei -10° mit einer Arbeitszahl von 1.4 (oder was weiß ich) arbeitet. Dazu bräuchte man ja ein entsprechendes weiteres Diagramm.
Davon ab muss der Bivalenzpunkt gar nicht bei der Auslegungstemperatur sein (dafür gibts ja auch den Heizstab, so ist es ja auch bei dir), es ist dafür die Region in der man baut entscheidend - wie oft/lange wird es in der Realität/Statistik denn so kalt?
Nur für 5 Betriebsstunden Heizstab "gespart" sollte man nicht eine Wärmepumpe "eine Nummer größer" nehmen, da doch die meiste Zeit bei höheren Temperaturen gefahren wird, wo dann zu viel Leistung kontraproduktiv ist. Deine Auswahl mit "2" sieht ok aus, wobei mir die Heizlast von 9.3kW hoch vorkommt.
Bei mir war meine selber ausgerechnete Heizlast niedriger als die "vorgegebene", und hat sich in den letzten zwei Jahren auch bewahrheitet. Daher sehe ich ein gewisses Risiko der Überdimensionierung.

Und tatsächlich macht bei auch bei der Berechnung einer theoretischen Jahresarbeitszahl das Warmwasserverhalten einen Unterschied!
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