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ᐅ Epoxidharz und Natursteinpflaster im Winter


Erstellt am: 04.09.13 22:05

I
immerprobleme
04.09.13 22:05
Guten Tag ,

ich habe eine Frage zu Epoxidharz und dem Verlegen von Natursteinpflaster.

Bei uns wurde ein Gemisch von Sand und etwas anderem, das ich nicht genau weiß, was es war, als Unterbau verwendet. Die Vorgehensweise war wie folgt: Das Sand-irgendwas-Gemisch wurde zur zu pflasternden Stelle gebracht, darin wurde das Natursteinpflaster mit einem Hammer eingearbeitet. Nachdem alles Pflaster verlegt worden war, wurde es mit Wasser überflutet. Später kam das Epoxidharz zum Einsatz, um die Fugen zu schließen.

Dazu habe ich nun folgende Fragen und hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann. Es wäre nett zu erfahren, wer mir die Frage beantwortet, also in wie weit der genaue Wissensstand ist. Ich meine damit, bitte keine Vermutungen.

Also die Fragen: Wenn in dem Sandgemisch Zement war, ist es dann möglich, dass im Winter durch das Epoxidharz Wasser durchdringt und das Pflaster aufsprengt und alles kaputt geht? Das wäre sehr tragisch bei der Menge an Geld, die derjenigen schon bekommen hat.

Außerdem wurden Trockenmauern gemauert, ich dachte immer, die würden gestapelt werden. Jedenfalls haben die Mauern einen festen Kern mit Fundament. An den Seiten sind die Fugen offen, oben wurde auch mit Epoxidharz verfugt. Selbe Frage: Winter, Nässe, frostige Kälte, Mauer kaputt, da Epoxidharz wasserdurchlässig?

Bauen macht echt bald keinen Spaß mehr, Habe das Gefühl alle betrügen einen, falls dem so wäre,
immerprobleme

PS Danke
B
Bauexperte
05.09.13 10:25
Hallo,
immerprobleme schrieb:

Es wäre nett zu erfahren, wer mir die Frage beantwortet, also in wie weit der genaue Wissensstand ist.
17 Berufsjahre als Baubetreuerin.
immerprobleme schrieb:

Bei uns wurde ein Gemisch von Sand und etwas anderem, das ich nicht genau weiß, was es war,
Schotter?
immerprobleme schrieb:

Also die Fragen: Wenn in dem Sandgemisch Zement war, ist es dann möglich, dass im Winter durch das Epoxidharz Wasser durchdringt und das Pflaster aufsprengt und alles kaputt geht? Das wäre sehr tragisch bei der Menge an Geld, die derjenigen schon bekommen hat.
Epoxidharzfugen sind witterungs- und frostbeständig. Also auch Wasserundurchlässig - es sei denn, Du hast auf einer wasserdurchlässigen Ausführung bestanden.
immerprobleme schrieb:

Außerdem wurden Trockenmauern gemauert, ich dachte immer, die würden gestapelt werden. Jedenfalls haben die Mauern einen festen Kern mit Fundament. An den Seiten sind die Fugen offen, oben wurde auch mit Epoxidharz verfugt. Selbe Frage: Winter, Nässe, frostige Kälte, Mauer kaputt, da Epoxidharz wasserdurchlässig?
Im "Dreck", also ohne Fundament, würden diese Mauern nicht lange stehen ...
immerprobleme schrieb:

Bauen macht echt bald keinen Spaß mehr, Habe das Gefühl alle betrügen einen, falls dem so wäre,
immerprobleme
Woher kommt diese Einschätzung?


Grüße, Bauexperte
I
immerprobleme
05.09.13 11:44
Bauexperte schrieb:
Hallo,


17 Berufsjahre als Baubetreuerin.


Schotter?


Epoxidharzfugen sind witterungs- und frostbeständig. Also auch Wasserundurchlässig - es sei denn, Du hast auf einer wasserdurchlässigen Ausführung bestanden.


Im "Dreck", also ohne Fundament, würden diese Mauern nicht lange stehen ...


Woher kommt diese Einschätzung?


Grüße, Bauexperte

Hi Bauexperte, danke für die Antwort.

Und noch mal von vorne schreiben, habe grade den falschen Tab geschlossen

Zum Unterbau: Es wurde Schotter angefahren. Darauf ein Gemisch aus Sand und irgendetwas und am nächsten Tag ein Gemisch aus Split und vermutlichem dem gleiche irgendetwas. In dieses Gemisch wurden die Steine bis zur Hälfte eingearbeitet. Dann wurde es mit Wasser überflutet. Nun sitzen die Steine fest darin. Die andere Hälfte wurde nun verfugt.

Zum Epoxidharz: Wenn ich nun Wasser auf die Fugen schütte, dann kann man kleine Bläschen erkennen die Aufsteigen. Außerdem erkennt man ganz klar, dass das Wasser darin versickert. Der Pflaster-Fachmann sagte aber, dass es über die Oberfläche abfließen würde. Dies deckt sich ja auch mit Deiner Aussage, dass es wasserundurchlässig ist. Auf einer Seite steht, dass es wasserdurchlässig sein und es einen sickerfähigen Untergrundgeben muss.

Nun bin ich natürlich verwirrt und es bleibt die Frage, wenn dies, was zwischen den Fugen ist, wasserdurchlässig ist, es nicht im Winter und bei Frost kaputt geht.

Grüße, Bauexperte zurück,
immerprobleme
B
Bauexperte
05.09.13 12:02
Hallo,
immerprobleme schrieb:

Auf einer Seite steht, dass es wasserdurchlässig sein und es einen sickerfähigen Untergrundgeben muss.
Ich habe den Link entfernt, wie Du festgestellt hast => Forenregeln.

Aber da stand/steht: "kann nur dann angewendet werden, wenn eindringendes Wasser durch einen entsprechend sickerfähigen Unterbau abgeführt wird"
immerprobleme schrieb:

Nun bin ich natürlich verwirrt und es bleibt die Frage, wenn dies, was zwischen den Fugen ist, wasserdurchlässig ist, es nicht im Winter und bei Frost kaputt geht.
Du solltest klären, ob der "Pflaster-Fachmann", wie Du ihn nennst, sich im Vorfeld mit dem Tiefbauer ausgetauscht hat; augenblicklich liest es sich nicht danach. Andererseits deckt sich aber auch die Ausführung Epoxidharz, welche der Pflasterer verbaut hat, nicht mit seiner Aussage => "geplant" an der Oberfläche ablaufen, jetzt versickert es.

Die gute Nachricht: wenn der Unterbau zur Ausführung Epoxidharz passt, dürfte nichts passieren, da das Wasser ungehindert versickern kann. Du solltest ergo ebenfalls klären, was dieses Gemisch aus Sand und "irgendwas" genau ist und danach Rücksprache mit dem Anbieter Epoxidharz ob dessen Einsatzgebiet halten.

Grüße, Bauexperte
epoxidharznatursteinpflastersandunterbaufugenwasserdurchlässigmauernfundamentverfugtschotter