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ᐅ Schotter verdichten ohne Rüttelplatte


Erstellt am: 27.11.2023 10:11

WilderSueden 28.11.2023 08:30
Das sind Palisaden, ich denke das meinst du mit Stelen. Stelen sind aber soweit ich weiß eigentlich freistehend

Graue Betonblöcke in einer Rohbau-Fundamentkonstruktion


Aus deiner Beschreibung kann ich immer noch nicht ganz nachvollziehen, was du genau planst.

Diese musst du ohnehin 1/3 der Höhe im Boden verankern. In Beton gesetzt geht eventuell etwas weniger, wirklich sparen würde ich daran aber nicht

ateliersiegel 28.11.2023 13:11
in "meinem" Baumarkt heißen Granit-Steine mit einer Größe von 10 x 25 x 100 Zentimetern "Stelen".

Die werde ich als Laufflächen der Stufen flach hinlegen und - um eine sinnvolle Stufen-Höhe zu erreichen - etwas untermauern.
Der "Innenraum" der Treppe wird mit Beton-Pflastersteinen gefüllt.
Diese Treppe liegt dann vor der ca. 80 cm hohen Terrasse. Bisher liegen da ein paar Ytong-Steine ... geht auch, ist nur nicht so hübsch.
Wenn ich es richtig verstehe ist die Methode mit dem Schotter als Untergrund dafür da, dass sich das Regenwasser nicht zwischen massivem Stein und dichtem Boden sammeln - und beim Frieren den Aufbau verschieben kann.
Wenn man es "richtig" machen will, sitzt unter einem solchen "Bauwerk" ein durchgehendes Fundament, was in 80 Zentimetern Tiefe nicht mehr einfriert und schiebt.
Das ist mir - jedenfalls bis jetzt - zu viel Arbeit.
Das Risiko, dass der Frost "echte Schäden" macht, halte ich für klein, weil die Treppe - wie beschrieben - ein zuammenhängender Block sein wird und sich nur insgesamt bewegen wird (glaube ich).

Während ich jertzt drüber schreibe wäge ich ab, ob der Aufwand:
a. Schotter bestellen, nach unten am Haus bewegen, eine Grube dafür ausheben, einfüllen, gerade abziehen und irgendwie stampfen
sich so deutlich unterscheidet zu der zweiten Möglichkeit:
b. drei 1 Meter tiefe Löcher ausheben, ein paar Eimer Schotter einfüllen, Fundament-Steine reinstellen und die Treppe darauf aufbauen

gut, das wir drüber reden 🙂

WilderSueden 28.11.2023 13:53
ateliersiegel schrieb:

Granit-Steine mit einer Größe von 10 x 25 x 100 Zentimetern
Schon mal so ein Teil hochgehoben? Damit liegst du pro Stein bei 60-70 Kilo. Wenn du die Steine dorthin bekommst, kannst du einen Rüttler oder Stampfer hintragen.
ateliersiegel schrieb:

Das Risiko, dass der Frost "echte Schäden" macht, halte ich für klein, weil die Treppe - wie beschrieben - ein zuammenhängender Block sein wird und sich nur insgesamt bewegen wird (glaube ich).
Unterschätz Frost nicht. Die Gefahr ist gerade, dass ein Teil einer Mauer, etc. sich anders bewegt als der andere und dadurch Spannungen entstehen. Die entladen sich dann an der schwächsten Stelle, z.B. Mörtelfugen. 10cm Schotter sind sicherlich viel0 zu wenig, wenn du darauf ein starres Bauwerk anlegst und nicht gerade Sandboden hast

KarstenausNRW 28.11.2023 14:06
ateliersiegel schrieb:

in "meinem" Baumarkt heißen Granit-Steine mit einer Größe von 10 x 25 x 100 Zentimetern "Stelen".

Die werde ich als Laufflächen der Stufen flach hinlegen und - um eine sinnvolle Stufen-Höhe zu erreichen - etwas untermauern.
Der "Innenraum" der Treppe wird mit Beton-Pflastersteinen gefüllt.
Diese Treppe liegt dann vor der ca. 80 cm hohen Terrasse. Bisher liegen da ein paar Ytong-Steine ... geht auch, ist nur nicht so hübsch.
Wenn ich es richtig verstehe ist die Methode mit dem Schotter als Untergrund dafür da, dass sich das Regenwasser nicht zwischen massivem Stein und dichtem Boden sammeln - und beim Frieren den Aufbau verschieben kann.
Wenn man es "richtig" machen will, sitzt unter einem solchen "Bauwerk" ein durchgehendes Fundament, was in 80 Zentimetern Tiefe nicht mehr einfriert und schiebt.
Das ist mir - jedenfalls bis jetzt - zu viel Arbeit.
Das Risiko, dass der Frost "echte Schäden" macht, halte ich für klein, weil die Treppe - wie beschrieben - ein zuammenhängender Block sein wird und sich nur insgesamt bewegen wird (glaube ich).

Während ich jertzt drüber schreibe wäge ich ab, ob der Aufwand:
a. Schotter bestellen, nach unten am Haus bewegen, eine Grube dafür ausheben, einfüllen, gerade abziehen und irgendwie stampfen
sich so deutlich unterscheidet zu der zweiten Möglichkeit:
b. drei 1 Meter tiefe Löcher ausheben, ein paar Eimer Schotter einfüllen, Fundament-Steine reinstellen und die Treppe darauf aufbauen

gut, das wir drüber reden 🙂
LOL - schön, dass Du noch immer nicht auf die Frage antwortest, wie Du die Stufen (ja, die heißen im Bauhaus tatsächlich so) mit der Hand setzen möchtest.
Die "Stelen" wiegen je Stück 67kg. Standardmäßig entweder mit Power oder mit Bagger zu setzen, damit es vernünftig wird:

Baustellen-Szene: Zwei Arbeiter heben schwere Betonstufen mit Hebeband.



Schwerer Granitblock wird von einer Metallvorrichtung mit Kranhaken gehalten


Und der korrekte Aufbau, damit es am Ende auch funktioniert, sieht wie folgt aus:

Querschnitt Treppenfundament: Kies/Sand, Mörtelbett 10 cm, Betonfundament 20 cm, Gefälle > 1 %

Das wichtigste ist, dass Du bei der untersten Stufe tatsächlich ein ordentliches Fundament baust. Ansonsten schiebt es Dir die ganze Treppe ganz schnell durcheinander.

P.S. Der Aufbau ist von EHL für deren eigenen Blockstufen, insofern sehr gut für Dein Projekt übertragbar.

ateliersiegel 28.11.2023 16:45
Lieber Karsten,
der Treppenbau ist zwar auch ein Thema, aber hier ging es mir vor Allem um die Möglichkeiten der Verdichtung eines Schotter-Untergrundes. Deswegen habe ich auf die Beschreibung der Treppe keinen besonderen Wert gelegt.

Der längste Granitblock, den ich - auch an dieser Terrasse - bewegt und vermauert habe ist 2,50 Meter lang.
Das war ziemlich aufwändig, hat aber auch ohne Hebe-Apparate geklappt. Halt mit Hebeln und solchen Werkzeugen. (leider finde ich die Fotos grade nicht)
Ich will damit sagen:
Die Treppe werde ich "irgendwie" hinbekommen.

🙂

xMisterDx 28.11.2023 18:52
Wo soll jetzt das Problem sein bei 67kg? Einmal schwer heben mit 2 Mann, den Rest hebelt man sich zurecht. Man trägt das Zeug ja nicht 500m bis zum Nachbarn die Straße runter.
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