ᐅ Badezimmer Layout Neubau Ideen
Erstellt am: 11.02.26 00:19
Hallo zusammen,
ich plane gerade unser Bad und würde mich sehr über euer Feedback zu dem Layout freuen (siehe Plan/Skizze im Anhang Bild 1/2)
1) Gesamteindruck / Grundidee
Wie findet ihr die Aufteilung ganz grundsätzlich? Wir versuchen, die Wege angenehm zu halten (Stichwort ‚Spa Charakter') und finden die T-Lösung wirklich toll - trotzdem wollen wir effizient und platzsparend alles unterbringen – aber ich bin mir unsicher, ob die Anordnung „stimmig“ wirkt oder ob ihr auf den ersten Blick schon Optimierungspotenzial seht.
2) Maße: Wo kann man kürzen – und wo wird’s kritisch?
Mich interessiert besonders eure Einschätzung zu den Abständen/Durchgängen:
• An welchen Stellen würdet ihr sagen: „Da kann man problemlos noch ein paar Zentimeter wegnehmen“? (Wand WC, Durchgang WC z.B. lieber an Duschdurchgang?)
• Und wo wird es eurer Meinung nach eng bzw. grenzwertig – also noch „okay“, aber nicht mehr komfortabel? (Durchgang, Dusche — Badewanne)
• Gibt es Bereiche, wo ihr klar sagen würdet: „Das würde ich so nicht machen, das wird zu knapp“?
3) T-Wand: 20 cm dick – reicht das für zwei Nischen?
Die T-Wand, an die das Waschbecken kommt, ist aktuell mit 20 cm Wandstärke geplant.
• 10 cm Nische für einen Spiegelschrank/Spiegelbereich über dem Waschbecken (dazu auch gleich die Frage - wenn der Unterputzschrank etwas hervorstehen soll, wie tief am besten die Nische machen?)
• 10 cm Nische an anderer Position/Höhe zur Dusche hin (z. B. für Duschablage/Einbauten)
Haltet ihr das konstruktiv/praktisch für sinnvoll bzw. machbar – oder ist das zu knapp gedacht (Stichwort Stabilität, Leitungen, Befestigung, Abdichtung, etc.)?
Wenn man dort ein paar Zentimeter wegnehmen könnte, wäre das für das Raumgefühl natürlich super… aber ich bezweifle, dass das mit Leitungen, Elektrizität etc. möglich sein wird
4) Waschbeckenbreite / Durchgang
Im Plan ist aktuell ein 50 cm Waschbecken eingezeichnet.
Meint ihr, es wäre sinnvoll, auf 45 cm (oder ähnlich) runterzugehen, um den Durchgang etwas zu verbreitern?
Oder sagt ihr: 50 cm sollte bleiben, weil 45 cm im Alltag schnell zu klein/nervig wird?
5) Waschtisch Richtung WC versetzen + Hängeschrank Richtung Dusche
Zusatzidee: den Waschtisch ein Stück Richtung WC nicht mittig verschieben und dafür neben dem Waschtisch (Richtung Dusche) einen Hängeschrank vorsehen (siehe Anhang Bild 11/12)
Gedanke dahinter:
• zusätzlicher Stauraum
• gleichzeitig hinten evtl. mehr „gefühlte Breite“ im Durchgang, weil ein Hängeschrank nicht so tief baut wie das Waschbecken/Waschtischunterschrank und dieser mehr Richtung Eingangsbereich rutscht
Wie sinnvoll findet ihr das? Würdet ihr es so machen – oder würdet ihr eher beim Waschtisch bleiben und den Stauraum anders lösen?
6) Badewanne: Positionierung
Wie würdet ihr die Badewanne in so einem Setup am besten platzieren? Gibt es eine Position, die sich aus eurer Sicht klar anbietet (z. B. wegen Laufwegen, Optik, Spritzwasser, Komfort, Raumgefühl)? (siehe Anhang Bild 3/4 bzw. 5/6)
7) Alternativen
Und falls euch keiner der oben genannten Änderungsansätze überzeugt: Ich habe noch zwei alternative Layout-Varianten. (Bild 7/8 bzw. 9/10)
Findet ihr eine der Alternativen insgesamt besser als das aktuell gepostete Layout?
Oder habt ihr vielleicht noch ganz andere Ideen?
Btw bevor die Kommentare dazu kommen - ja, es gibt im OG auch noch ein separates WC aber wir hätten gerne 2
Die Wand rechts von der Eingangstür ist eine tragende Wand
Das Fenster über der Wanne geht Richtung Norden, das andere Richtung Osten
Und wie man rauslesen kann, würden wir bei Möglichkeit gerne 5-10 cm für den Durchgang vorne gewinnen!
Danke euch schon mal! Ich freue mich über jede Rückmeldung – gern auch ganz pragmatisch aus der Praxis („haben wir so, würden wir wieder so / würden wir nie wieder so machen“)












ich plane gerade unser Bad und würde mich sehr über euer Feedback zu dem Layout freuen (siehe Plan/Skizze im Anhang Bild 1/2)
1) Gesamteindruck / Grundidee
Wie findet ihr die Aufteilung ganz grundsätzlich? Wir versuchen, die Wege angenehm zu halten (Stichwort ‚Spa Charakter') und finden die T-Lösung wirklich toll - trotzdem wollen wir effizient und platzsparend alles unterbringen – aber ich bin mir unsicher, ob die Anordnung „stimmig“ wirkt oder ob ihr auf den ersten Blick schon Optimierungspotenzial seht.
2) Maße: Wo kann man kürzen – und wo wird’s kritisch?
Mich interessiert besonders eure Einschätzung zu den Abständen/Durchgängen:
• An welchen Stellen würdet ihr sagen: „Da kann man problemlos noch ein paar Zentimeter wegnehmen“? (Wand WC, Durchgang WC z.B. lieber an Duschdurchgang?)
• Und wo wird es eurer Meinung nach eng bzw. grenzwertig – also noch „okay“, aber nicht mehr komfortabel? (Durchgang, Dusche — Badewanne)
• Gibt es Bereiche, wo ihr klar sagen würdet: „Das würde ich so nicht machen, das wird zu knapp“?
3) T-Wand: 20 cm dick – reicht das für zwei Nischen?
Die T-Wand, an die das Waschbecken kommt, ist aktuell mit 20 cm Wandstärke geplant.
• 10 cm Nische für einen Spiegelschrank/Spiegelbereich über dem Waschbecken (dazu auch gleich die Frage - wenn der Unterputzschrank etwas hervorstehen soll, wie tief am besten die Nische machen?)
• 10 cm Nische an anderer Position/Höhe zur Dusche hin (z. B. für Duschablage/Einbauten)
Haltet ihr das konstruktiv/praktisch für sinnvoll bzw. machbar – oder ist das zu knapp gedacht (Stichwort Stabilität, Leitungen, Befestigung, Abdichtung, etc.)?
Wenn man dort ein paar Zentimeter wegnehmen könnte, wäre das für das Raumgefühl natürlich super… aber ich bezweifle, dass das mit Leitungen, Elektrizität etc. möglich sein wird
4) Waschbeckenbreite / Durchgang
Im Plan ist aktuell ein 50 cm Waschbecken eingezeichnet.
Meint ihr, es wäre sinnvoll, auf 45 cm (oder ähnlich) runterzugehen, um den Durchgang etwas zu verbreitern?
Oder sagt ihr: 50 cm sollte bleiben, weil 45 cm im Alltag schnell zu klein/nervig wird?
5) Waschtisch Richtung WC versetzen + Hängeschrank Richtung Dusche
Zusatzidee: den Waschtisch ein Stück Richtung WC nicht mittig verschieben und dafür neben dem Waschtisch (Richtung Dusche) einen Hängeschrank vorsehen (siehe Anhang Bild 11/12)
Gedanke dahinter:
• zusätzlicher Stauraum
• gleichzeitig hinten evtl. mehr „gefühlte Breite“ im Durchgang, weil ein Hängeschrank nicht so tief baut wie das Waschbecken/Waschtischunterschrank und dieser mehr Richtung Eingangsbereich rutscht
Wie sinnvoll findet ihr das? Würdet ihr es so machen – oder würdet ihr eher beim Waschtisch bleiben und den Stauraum anders lösen?
6) Badewanne: Positionierung
Wie würdet ihr die Badewanne in so einem Setup am besten platzieren? Gibt es eine Position, die sich aus eurer Sicht klar anbietet (z. B. wegen Laufwegen, Optik, Spritzwasser, Komfort, Raumgefühl)? (siehe Anhang Bild 3/4 bzw. 5/6)
7) Alternativen
Und falls euch keiner der oben genannten Änderungsansätze überzeugt: Ich habe noch zwei alternative Layout-Varianten. (Bild 7/8 bzw. 9/10)
Findet ihr eine der Alternativen insgesamt besser als das aktuell gepostete Layout?
Oder habt ihr vielleicht noch ganz andere Ideen?
Btw bevor die Kommentare dazu kommen - ja, es gibt im OG auch noch ein separates WC aber wir hätten gerne 2
Die Wand rechts von der Eingangstür ist eine tragende Wand
Das Fenster über der Wanne geht Richtung Norden, das andere Richtung Osten
Und wie man rauslesen kann, würden wir bei Möglichkeit gerne 5-10 cm für den Durchgang vorne gewinnen!
Danke euch schon mal! Ich freue mich über jede Rückmeldung – gern auch ganz pragmatisch aus der Praxis („haben wir so, würden wir wieder so / würden wir nie wieder so machen“)
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Ich sag es gleich: ich würde davon nichts umgesetzt haben wollen. 2,50 ist aus meiner Sicht schlicht zu eng, zu wenig, zu schmal, um es nett im Bad zu haben, wenn man dort Möbel oder Sanitär frei in den Raum, mittig oder durch ein T abgegrenzt haben möchte.
Dröseln wir das, was ihr mögt oder haben wollt, einfach mal auf:
„Wege angenehm“ bedeutet Freiraum, Aktions- und Bewegungsfläche zu haben, ohne überall anzuecken.
Spa Charakter ist vom Raumdesign (nicht Haptik, Oberfläche und Material) offen und clean. Minimalismus.
Nun mag man sich über das T streiten oder nicht. Wer es braucht, soll es bekommen.
Aber mit Spa hat das Verstecken von Bereichen im Häuslichen eher wenig zu tun. Aber auch in öffentlichen Spa-Bädern herrscht nur eine vage Abtrennung der Bereiche, die ansonsten offen zu sich sind. Da gibt es selten Schambereiche, halt nur Aktionsbereiche.
Nun zum Bad bzw. zur Verwirklichung vom gewünschten T: das Bad gehört dafür explizit geplant. In der Planung, der Raumplanung und Grundrisserstellzng. Es gehören bestimmte Mindestmaße zur gelungenen Verwirklichung dazu.
Was tut man sich ansonsten an? Fenster über eine Wanne, Engpässe und Gänge, die entweder den Rest des Raumes für andere Nutzer des Bades sperren, Toiletten, wo man jmd. keinem mehr dabei helfen kann, wenn er Hilfe braucht (Kinder, Kranke, Gebrechliche).
Für einen Meter Breite Dusche oder Toi braucht man ein ungefähres RBM von 110. Vorwand kann man mit Ablagen auf anderer Seite integrieren, aber eine Wand mit Doppelbeplankung sollte bei einem Spiegelschrank dann auch tragend sein. Hier steht der Waschtisch so, dass bei 2,50 Breite ca. 70 Cm zw Wand und Waschtisch zur Verfügung steht. Und dann soll da noch eine Schublade geöffnet werden. Und was ist mit den anderen Nutzern „kannst Du kurz Platz machen, nicht gleich, sondern jetzt“ wird über kurz oder lang zum ewigen Ärgernis.
Eine Schamwand hat den Sinn, dass andere IM Bad nicht den Schambehafteten beim Toulettengang sehen. Deshalb stellt man die Toi nach hinten ins Eck und setzt dort eine Schamwand, die sich nicht aufdrängelt. Hier ist sie zu nichts gut. Toi ist zur Tür gedreht, das mögen viele auch nicht.
Wanne: eine Wanne setzt man im besten Fall mittig und baut sie ein, damit man Ablagefläche für den Spa-Buddha oder die Lotusblume auf dem Stapel Handtücher hat. Man vermeidet Schmutz-Ecken, auch wenn einige dort den perfekten Ort für eine Grünpflanze sehen. Die steht besser auf dem Podest.
Das Fenster über der Wanne will auch geputzt werden. Dafür in die Wanne.. kann man machen, aber den Schutz beim
Baden wird es nicht geben.
Bei 2,50 kann man aus meiner Sicht nur den gewünschten Spa-Stil erwirken, wenn man sich an den langen Wänden orientiert und dadurch Ruhe und Raum ins Bad reinbringt und sich keine ungewünschten Engstellen und Kanten/Ecken generiert.
Ich könnte jetzt noch mit Feng Shui kommen, allerdings ist die erste Regel das Freihalten der Mitte, insofern ist das hiermit schon gesagt.
Dröseln wir das, was ihr mögt oder haben wollt, einfach mal auf:
Seni99 schrieb:
Wir versuchen, die Wege angenehm zu halten (Stichwort ‚Spa Charakter' ????
„Wege angenehm“ bedeutet Freiraum, Aktions- und Bewegungsfläche zu haben, ohne überall anzuecken.
Spa Charakter ist vom Raumdesign (nicht Haptik, Oberfläche und Material) offen und clean. Minimalismus.
Seni99 schrieb:
finden die T-Lösung wirklich toll -
Nun mag man sich über das T streiten oder nicht. Wer es braucht, soll es bekommen.
Aber mit Spa hat das Verstecken von Bereichen im Häuslichen eher wenig zu tun. Aber auch in öffentlichen Spa-Bädern herrscht nur eine vage Abtrennung der Bereiche, die ansonsten offen zu sich sind. Da gibt es selten Schambereiche, halt nur Aktionsbereiche.
Nun zum Bad bzw. zur Verwirklichung vom gewünschten T: das Bad gehört dafür explizit geplant. In der Planung, der Raumplanung und Grundrisserstellzng. Es gehören bestimmte Mindestmaße zur gelungenen Verwirklichung dazu.
Was tut man sich ansonsten an? Fenster über eine Wanne, Engpässe und Gänge, die entweder den Rest des Raumes für andere Nutzer des Bades sperren, Toiletten, wo man jmd. keinem mehr dabei helfen kann, wenn er Hilfe braucht (Kinder, Kranke, Gebrechliche).
Für einen Meter Breite Dusche oder Toi braucht man ein ungefähres RBM von 110. Vorwand kann man mit Ablagen auf anderer Seite integrieren, aber eine Wand mit Doppelbeplankung sollte bei einem Spiegelschrank dann auch tragend sein. Hier steht der Waschtisch so, dass bei 2,50 Breite ca. 70 Cm zw Wand und Waschtisch zur Verfügung steht. Und dann soll da noch eine Schublade geöffnet werden. Und was ist mit den anderen Nutzern „kannst Du kurz Platz machen, nicht gleich, sondern jetzt“ wird über kurz oder lang zum ewigen Ärgernis.
Eine Schamwand hat den Sinn, dass andere IM Bad nicht den Schambehafteten beim Toulettengang sehen. Deshalb stellt man die Toi nach hinten ins Eck und setzt dort eine Schamwand, die sich nicht aufdrängelt. Hier ist sie zu nichts gut. Toi ist zur Tür gedreht, das mögen viele auch nicht.
Wanne: eine Wanne setzt man im besten Fall mittig und baut sie ein, damit man Ablagefläche für den Spa-Buddha oder die Lotusblume auf dem Stapel Handtücher hat. Man vermeidet Schmutz-Ecken, auch wenn einige dort den perfekten Ort für eine Grünpflanze sehen. Die steht besser auf dem Podest.
Das Fenster über der Wanne will auch geputzt werden. Dafür in die Wanne.. kann man machen, aber den Schutz beim
Baden wird es nicht geben.
Bei 2,50 kann man aus meiner Sicht nur den gewünschten Spa-Stil erwirken, wenn man sich an den langen Wänden orientiert und dadurch Ruhe und Raum ins Bad reinbringt und sich keine ungewünschten Engstellen und Kanten/Ecken generiert.
Ich könnte jetzt noch mit Feng Shui kommen, allerdings ist die erste Regel das Freihalten der Mitte, insofern ist das hiermit schon gesagt.
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