ᐅ Grundstück mit Quelle
Erstellt am: 14.06.11 22:38
Hallo erst mal, bin zwar gerade erst angemeldet aber habe direkt eine Frage.
Wir haben uns vor einem halben Jahr entschieden ein Haus zu bauen. Die Suche nach einem geeignet Grundstück (Größe, Preis, Ausrichtung, Lage etc.) war schwieriger als ich gedacht hätte. Nun haben wir ein ideales Grundstück gefunden das allerdings einen kleinen Haken hat den ich momentan nicht abschätzen kann. Im hinteren Bereich befindet sich nach Aussage der Nachbarn und auch bestätigt von der Gemeinde eine Quelle.
Das Grundstück liegt momentan etwa 1m unter Straßenniveau und muss aufgefüllt werden.
Im Bereich der zukünfithen Bodenplatte ist etwa 10cm stehendes Wasser das nach meiner Einschätzung durch den lehmhaltigen Boden nicht abfliesst. Einen Keller planen wir nicht.
Ein Bodengutachten haben wir beauftragt und kommt in den nächsten Wochen.
Welche Dinge muss man in so einem Fall beachten?
Wir haben uns vor einem halben Jahr entschieden ein Haus zu bauen. Die Suche nach einem geeignet Grundstück (Größe, Preis, Ausrichtung, Lage etc.) war schwieriger als ich gedacht hätte. Nun haben wir ein ideales Grundstück gefunden das allerdings einen kleinen Haken hat den ich momentan nicht abschätzen kann. Im hinteren Bereich befindet sich nach Aussage der Nachbarn und auch bestätigt von der Gemeinde eine Quelle.
Das Grundstück liegt momentan etwa 1m unter Straßenniveau und muss aufgefüllt werden.
Im Bereich der zukünfithen Bodenplatte ist etwa 10cm stehendes Wasser das nach meiner Einschätzung durch den lehmhaltigen Boden nicht abfliesst. Einen Keller planen wir nicht.
Ein Bodengutachten haben wir beauftragt und kommt in den nächsten Wochen.
Welche Dinge muss man in so einem Fall beachten?
B
Bauexperte15.06.11 09:21Hallo,
Freundliche Grüße
Quirinus schrieb:Das läßt sich aus der Distanz nicht seriös beantworten. Warte das Bodengutachten ab, darin stehen alle Maßnahmen, welche ergriffen werden müssen. Wenn Dir diese Daten vorliegen, kann man versuchen, die ungefähren Maßnahmen/Kosten abzuschätzen.
Welche Dinge muss man in so einem Fall beachten?
Freundliche Grüße
Wir schauen erst mal was der Gutachter dazu meint aber ich würde auch lieber auf Nummer Sicher gehen. Das Grundstück daneben ist noch nicht verkauft und wenn ein späterer Nachbar beschliesst, trotz Aufwand, mit Keller zu bauen stelle ich mir das problematisch vor weil dann ja die Torfschicht von einer Seite begrenzt würde.
Das Grundstück haben wir immerhin noch nicht gekauft also kann man jetzt noch mal alles durchdenken und mit der Gemeinde den Preis nachverhandeln.
Gestern hat sich allerdings noch mal die Grundstückliste des Baugebiets aktualisiert und ein Grundstück das auch gut in unser Raster fällt ist nicht mehr reserviert. Das hat evtl. auch Torf aber zumindest keine Quelle was den Bodenaustausch bestimmt nicht billiger macht.
Das Grundstück haben wir immerhin noch nicht gekauft also kann man jetzt noch mal alles durchdenken und mit der Gemeinde den Preis nachverhandeln.
Gestern hat sich allerdings noch mal die Grundstückliste des Baugebiets aktualisiert und ein Grundstück das auch gut in unser Raster fällt ist nicht mehr reserviert. Das hat evtl. auch Torf aber zumindest keine Quelle was den Bodenaustausch bestimmt nicht billiger macht.
Wir haben die Reservierung gewechselt. Ein Grundstück mit Quelle, sehr hohem Grundwasser und zwei Meter Torf sind dann doch zu viel Probleme auf einmal. Jetzt wird erst mal ein neues Gutachten gemacht um zu schauen was und dort erwartet
Zum Thema Bodengutachten habe ich mit dem Bauamt gesprochen und wenn ich das Grundstück kaufe werden die Kosten für das Gutachten erstattet. Für das zweite Gutachten hat man mir signalisiert das sie dieses auch übernehmen. Wenn das normal ist doch schon erstaunlich wieso es immer noch Leute gibt die ohne Gutachten blind kaufen.
Zum Thema Bodengutachten habe ich mit dem Bauamt gesprochen und wenn ich das Grundstück kaufe werden die Kosten für das Gutachten erstattet. Für das zweite Gutachten hat man mir signalisiert das sie dieses auch übernehmen. Wenn das normal ist doch schon erstaunlich wieso es immer noch Leute gibt die ohne Gutachten blind kaufen.
B
Bauexperte24.06.11 11:21Hallo,
Wenn, wie in Deinem Fall, die Kommune die Kosten übernimmt, so entspricht dies keinesfalls üblicher Vorgehensweise. Dagegen ist es eher gängige Praxis, dass die seriösen Anbieter - Architekten sowieso - ein Bodengutachten bereits in ihrem Standard anbieten/empfehlen. Die Häuslebauer aber, welche ihr Häuschen komplett selbst erstellen, verlassen sich häufig auf die Ergebnisse der Kommunen - diese erstellen bspw. in Neubaugebieten an bestimmten Eckpunkten ein Bodengutachten - oder auf die Aussagen der Nachbarschaft. Das kann gut gehen, muß es aber nicht; ich habe es schon erlebt, dass bei der Errichtung eines kompletten Doppelhauses unterschiedlicher Grund unter den Haushälften angetroffen wurde.
Freundliche Grüße
Quirinus schrieb:Diese Frage stelle ich mir schon lange und finde leider nur eine Antwort dazu: es kostet Geld!
Wenn das normal ist doch schon erstaunlich wieso es immer noch Leute gibt die ohne Gutachten blind kaufen.
Wenn, wie in Deinem Fall, die Kommune die Kosten übernimmt, so entspricht dies keinesfalls üblicher Vorgehensweise. Dagegen ist es eher gängige Praxis, dass die seriösen Anbieter - Architekten sowieso - ein Bodengutachten bereits in ihrem Standard anbieten/empfehlen. Die Häuslebauer aber, welche ihr Häuschen komplett selbst erstellen, verlassen sich häufig auf die Ergebnisse der Kommunen - diese erstellen bspw. in Neubaugebieten an bestimmten Eckpunkten ein Bodengutachten - oder auf die Aussagen der Nachbarschaft. Das kann gut gehen, muß es aber nicht; ich habe es schon erlebt, dass bei der Errichtung eines kompletten Doppelhauses unterschiedlicher Grund unter den Haushälften angetroffen wurde.
Freundliche Grüße
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