ᐅ Dachdecker will auf Dampfbremse verzichten
Erstellt am: 29.09.12 17:17
Ich muss leider ziemlich aufs Geld achten und so günstig wie möglich bauen. Habe jetzt von einem Dachdecker ein Angebot zur Dachdämmung eingeholt. Er hat mir vorgeschlagen zwischen die Sparren 12 Steinwolle zu packen und aufs Dach 6cm dicke Holzfaserdämmung aufzubringen. Eine Dampfsperre hält er für verzichtbar, dass Dachgeschoss sei schon komplett ausgebaut und die Elemente aus Rigips, Fermacell und Heraklitt würden bereits wie eine Dampfbremse wirken. Falls trotzdem mal Wasser an der Dämmung kondensiert, würde es schnell wieder trocknen.
Stimmt das, kann ich auf eine Dampfbremse verzichten?
Stimmt das, kann ich auf eine Dampfbremse verzichten?
M
MODERATOR02.10.12 20:42Man kann, gut geplant und richtig ausgeführt, auf eine Dampfbremse verzichten, es ist aber unbedingt darauf zu achten, dass der Dampfdruckwiderstand nach außen hin abnimmt. Das bedeutet, dass Dampf nach außen abgeleitet wird, sollte er in die Dämmebene gelangen.
Trockenputz (Gipsplatten etc.) wirkt durchaus dampfbremsend, das ist aber nicht alleine das Problem; auch sehr wichtig ist, dass warme Luft nicht über Fugen in die Dämmebene gelangt und dort kondensiert (sorgt für nasse Dämmung).
Die Gipsbauplatten müssen also über luftdichte Fugen verfügen - vor allem an den Anschlüssen an die Wand, an Balken oder den Kamin etc. Vielleicht lassen Sie das überprüfen.
Trockenputz (Gipsplatten etc.) wirkt durchaus dampfbremsend, das ist aber nicht alleine das Problem; auch sehr wichtig ist, dass warme Luft nicht über Fugen in die Dämmebene gelangt und dort kondensiert (sorgt für nasse Dämmung).
Die Gipsbauplatten müssen also über luftdichte Fugen verfügen - vor allem an den Anschlüssen an die Wand, an Balken oder den Kamin etc. Vielleicht lassen Sie das überprüfen.
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