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ᐅ Grundstück auffüllen lassen - Pro / Contra?


Erstellt am: 09.12.19 17:10

P
PeterS90
09.12.19 17:10
Hallo Hausbau Forum Mitglieder!

Ich beabsichtige ein Baugrundstück zu kaufen, jedoch muss dieses aufgefüllt und an das Straßenniveau angepasst werden. Derzeit frage ich mich, ob die Kosten für das Auffüllen dazu führen könnten, dass ich den Vertrag für den Kauf des Grundstücks vielleicht nicht unterschreibe. Mit 44€/m2 für das Grundstück ist der Preis aber verlockend gering. Das Haus (15x16m Grundfläche Bungalow ohne Keller), 5x15m vor dem Haus bis Grenze Straße sowie die Einfahrt (6m Breit, 25m lang) und die Garage (6x10) müssen so aufgefüllt werden, dass ca. 1m Höhenunterschied (Mittelmaß) "beseitigt" werden kann. Wir kalkulieren derzeit mit ca. 600-700m3 Material. Der Garten kann meiner Meinung nach ein leichtes Gefälle bekommen und erhält lediglich eine 30cm Mutterbodenschicht. Welches Material würdet ihr uns empfehlen, braucht man auf dem gesamten Gelände Z0 Boden oder gibt es günstigere Alternativen mit akzeptabler Qualität? Die Erdarbeiten für das Haus würde ich von der Baufirma des Hauses erledigen lassen, damit es später keinen Stress gibt frei nach dem Motto "diese Risse sind nur da, weil sie unter dem Haus Mist aufgefüllt haben, also sind wir als Bauunternehmer raus". Weiß jemand wie viel m3 ich für das Verdichten draufschlagen muss? Ich habe jetzt ohne Fachwissen einfach 100m3 darauf gerechnet.

Freue mich auf euer Feedback! Im Anhang noch ein Bild wie es momentan an der rechten Grundstücksseite aussieht, Nachbar hat bereits alles komplett auffüllen lassen. Einfahrt wird direkt an der Grundstücksgrenze rechts verlaufen, Haus 5m von der Straße entfernt.

Ps. Die Stadt hat gerade ein anderes und dieses Baugebiet neu erschlossen, die Lage ist somit sehr gut. Fraglich ist, wann das nächste Gebiet kommt, diesen Fakt sollte man vielleicht bei der Entscheidung über die Mehrkosten bedenken. Angebote von Firmen stehen derzeit noch aus, Anfragen sind bereits verschickt. Ich berichte nach.

Beste Grüße
Peter

Straßenlaterne links, Baugrube und unbefestigtes Erdreich, hintere Baumlinie unter Wolken.
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11ant
09.12.19 17:25
Schaue Dir diesen Thread https://www.hausbau-forum.de/threads/Reihenendhaus-mit-gue-in-Eigenregie-bauen.31198/ an und beschäftige Dich mit der Möglichkeit, daß Deine direkten Nachbarn zum Auffüllen eine andere Einstellung haben könnten als Du. Generell gib´ Acht: die Auffüllung ist kein reiner Kostenfaktor, sondern der Bebauungsplan könnte auch Höhenbegrenzungen (Traufhöhe, Firsthöhe, und natürlich das Maß der Geländeveränderung selbst) so definieren, daß die Höhe nach Auffüllung ungünstiger wäre als den jetzigen Zustand zu belassen (soweit das möglich ist - einen Geländewagen, um von der Straße auf sein Grundstück zu kommen, wird man freilich nicht wollen).
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
P
PeterS90
09.12.19 18:04
Danke für deine schnelle Antwort 11ant. Ich habe mir jetzt mal fix die erste Hälfte des von dir empfohlenen Threads durchgelesen, was für ne heftige Angelegenheit.
Bei uns sieht der Bebauungsplan wenig vor, d.h. wir bekommen keine Schwierigkeiten was die Höhe des Grundstücks bzw. Hauses betrifft.
Die Höhe so zu belassen wäre für uns keine Option, da wir nicht mit Keller (zu nah am Fluss) bauen werden.
Auffüllen auf die Höhe des Nachbars würde vermutlich auch optisch am besten aussehen.
1
11ant
09.12.19 18:22
PeterS90 schrieb:

Bei uns sieht der Bebauungsplan wenig vor, d.h. wir bekommen keine Schwierigkeiten was die Höhe des Grundstücks bzw. Hauses betrifft.
Ist das eine gesicherte positive Erkenntnis oder weißt Du bloß nichts negatives ? - Das muß nicht unbedingt im Bebauungsplan stehen - sondern ggf. "nur" in der Landesbauordnung - ab welchem Umfang eine Geländemodellierung schon selbst ein (genehmigungspflichtiges) Bauwerk wird. Traufhöhe und Firsthöhe sind üblicherweise im Bebauungsplan geregelt, da gibt es sehr unterschiedliche Bezugsebenen. Günstig ist dabei m.E. - weil am einfachsten verständlich und planbar - eine absolute Angabe in Höhenmetern über Normalnull; aber auch z.B. die Straßenhöhe vor der Mitte des Grundstückes könnte eine solche Bezugsebene sein. Absolut dennoch günstig - aber leider schwieriger zu durchblicken - kann sein, wenn sie Höhen aufeinander beziehen, also z.B. die Traufhöhe auf die Fußbodenhöhe im Erdgeschoss (diese wiederum dann aber in einem bestimmten Bereich unter / über der Straßenhöhe).
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H
hausbauer
09.12.19 18:54
Zumindest die Abstandsflächen bemessen sich weiterhin nach dem natürlichen Geländeniveau. Es sei denn, der Bebauungsplan verpflichtet zur Aufschüttung, was hier aber offenbar nicht der Fall ist.
P
PeterS90
10.12.19 11:00
Also ich habe mal die Landesbaugesetz und die Bauordnung gründlich durchgelesen, diesbezüglich gibt es keine Probleme bezogen auf Abstände etc. Das gesamte Baugebiet ist auf einer Höhe mit der Straße, lediglich 3-4 Grundstücke am Rand liegen niedriger und wurden nicht von der Stadt aufgefüllt. Die Stadt selbst hat uns eine Auffüllung nahelegt, sie selber wollten wohl Kosten sparen.
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