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ᐅ Bau Einfamilienhaus - Viele Fragen zum Drumherum:Notar, Erschließung, etc


Erstellt am: 12.01.19 13:48

V
VICOMA
12.01.19 13:48
Liebes Hausbau-Forum,

wir planen ein Einfamilienhaus mit einem Fertighausbauer zu bauen. Hier sind wir mit unseren Vorstellungen schon sehr weit und haben Angebote vorliegen auf deren Basis wir entscheiden können. Immer inkl. Bodenplatte.

Jetzt stellen sich für uns aber ganz viele Fragen zum Drumherum und die Vorgehensweise ist uns nicht klar:

1. Das Baugrundstück muss noch geteilt werden. Momentan gehört es zum Grundstück meiner Eltern, davon sollen 450 qm abgetrennt werden und mir geschenkt werden. Welche Schritte sind hierbei zu tun? Ich denke dabei insbesondere an Vermessung und Notar...und mit welchen Kosten ist bei einer Schenkung zu rechnen?

2. Angrenzend an das Grundstück befindet sich ein Neubaugebiet. Dieses liegt ca. 80 cm höher, als unser Grundstück. Wir gehen davon aus, dass wir hier eine Angleichung durchführen sollten. Da wir ohne Architekt bauen, frage ich mich, wer kann hierzu eine verbindliche Auskunft geben? Was für eine Firma brauchen wir für die Ausführung und wie genau können hier Kosten kalkuliert werden?

3. Gehört zu Frage 2 dazu: Wer kann Auskunft darüber geben, welche Kosten für Erdarbeiten insgesamt entstehen? Hier ist ja auch Entsorgung ein maßgeblicher Teil.

4. Das Grundstück ist noch nicht erschlossen. Vom Grundstück zur Straße sind es ca. 45 Meter, die über das Grundstück meiner Eltern laufen. Dort würde auch die Einfahrt zum Grundstück verlaufen. Wer gibt Auskunft über die Kosten der Erschließung? Ich habe mal gehört, dass die Versorger nur eine bestimmte Strecke zur Verfügung stellen und der Rest muss eine andere Firma machen? Kann das die gleiche sein, wie bei den Fragen 2 und 3?

5. Vermessung: Es gibt zwar Lagepläne zu dem aktuellen Grundstück, aber welche Pläne werden benötigt, dass die Firmen entsprechend mit Ihrer Arbeit loslegen können? Kann hier ein Vermesser weiter helfen und Auskunft geben?

6. Geologe: Wird heute bei Neubauten immer ein geologisches Gutachten benötigt oder ist das eine Auflage, die ich irgendwo nachlesen kann?

Bei all diesen Fragen habe ich das Gefühl, dass die Fertighausanbieter nicht wirklich weiter helfen können. Die stellen das Haus im Prinzip auf ein vorbereitetes Grundstück, aber bis dahin sind eben all diese Fragezeichen und wahrscheinlich findet ihr noch viel mehr Fragezeichen, an die ich noch gar nicht gedacht habe.

Ich freue mich auf eure Antworten und bedanke mich jetzt schon vielmals für euren Input!

LG VICOMA
O
Obstlerbaum
12.01.19 16:30
1. Notar und Vermesser geben Auskunft.
2. Bauamt. Wer soll Dir das hier beantworten?
3. Angebot vom Tiefbauer holen.
4. Stadtwerke/Versorger/Tiefbauer.
5. Ja, Vermesser.
6. It all depends, bei Tiefbohrungen für Erdwärme auf jeden Fall Pflicht.
E
Escroda
12.01.19 16:33
VICOMA schrieb:
1. Das Baugrundstück
Ich gehe mal davon aus, dass die Bebaubarkeit geklärt ist. Gibt es eine Bauvoranfrage? Gibt es einen rechtskräftigen (§30 Baugesetzbuch) oder in Aufstellung befindlichen (§33 Baugesetzbuch) Bebauungsplan oder kann nach §34 Baugesetzbuch bebaut werden?
VICOMA schrieb:
Welche Schritte sind hierbei zu tun?
Wenn die Lage des Hauses feststeht, würde ich ein Vermessungsbüro mit der Teilung beauftragen und nach Katasterübernahme zum Notar gehen. Man kann auch zuerst zum Notar - ist sicherer für den Verkäufer aber etwas umständlicher mit dem Notarvertrag - hier also nicht empfehlenswert.
VICOMA schrieb:
Wir gehen davon aus, dass wir hier eine Angleichung durchführen sollten.
Warum? Kostet nur viel Geld. Die höher Liegenden müssen dafür Sorgen, dass kein Ungemach von deren Grundstück das eurige heimsucht.
VICOMA schrieb:
Da wir ohne Architekt bauen
Naja, irgendeinen Bauvorlageberechtigten braucht Ihr schon. Der sollte auch die eine oder andere Frage für sein Geld beantworten.
VICOMA schrieb:
Ich habe mal gehört, dass die Versorger nur eine bestimmte Strecke zur Verfügung stellen
Da wirst Du Dich wohl an den örtlichen Versorger wenden müssen. Bei uns sind es bis zu 50m. Man kann wählen: Rundum sorglos bis zum HAR (Hausanschlussraum) oder mit Eigenleistung, also alles selber vorbereiten und der Versorger legt die Leitungen in den Graben bis zum HAR.
VICOMA schrieb:
Kann das die gleiche sein, wie bei den Fragen 2 und 3?
Kommt auf die Firma an. Normalerweise bietet ein Tiefbauer aber alle genannten Leistungen an.
VICOMA schrieb:
Es gibt zwar Lagepläne zu dem aktuellen Grundstück
Wohl kaum, da es ja noch gebildet werden muss.
VICOMA schrieb:
aber welche Pläne werden benötigt
EIn Lageplan zum Bauantrag nach
Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung - LBOVVO §4
VICOMA schrieb:
Kann hier ein Vermesser weiter helfen und Auskunft geben?
Ja. Da Du hoheitliche (Teilung, Gebäudeaufnahme) und nicht-hoheitliche (Lageplan, Absteckung) Vermessungsleistungen brauchst, lohnt ein Preisvergleich, da mögliche Preisnachlässe unterschiedlich gewährt werden können.
Y
ypg
12.01.19 17:56
Normalerweise beraten die Fertighaushersteller den Bauherren über die künftigen Schritte wie zb die Versorgungsleitungen, sofern sie sich mit den regionalen Regeln auskennen (ein bayrischer FH-Bauer weiß jetzt nicht unbedingt, wie es die Hamburger Versorger so machen).
Ihr werdet aber wohl noch keinen Vertrag bei einer Firma unterschrieben haben, oder?
Wenn das erstmal passiert ist, habt Ihr einen Bauleiter und Berater, der sich auch um Eure Fragen rund ums Grundstück kümmert. So soll es zumindest sein, dass sie verbindlicher werden.
Allerdings ist es wohl oft besser, sich zwei Meinungen abzuholen 🙂
grundstückversorgernotarvermessertiefbauerbaugesetzbuchvermessungteilunglageplan