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ᐅ Feuchtigkeit hinter Dampfbremse - Bautrocknung


Erstellt am: 05.12.16 21:51

D
Dennis674
05.12.16 21:51
Hallo zusammen,
mein Einfamilienhaus befindet sich momentan in der Trocknungsphase,
in unserem Wohnnbereich haben wir ein innen offenes Satteldach.
Aktuell läuft unsere Bautrocknung mit mehreren Baukondenstrocknern, die rel. Luftfeuchtigkeit ist noch sehr hoch, zeitweise 76%.
Nun hat sich an einigen Stellen Feuchtigkeit zwischen Dampfbremse und Dämmung gebildet.
Offenbar ist die Dampfbremse nicht zu 100% dicht. Die Dämmung scheint an einigen Stellen feucht zu sein.
Ich habe mit unserem Architekten gesprochen, dieser meint, bei den aktuellen Witterungsbedingungen sei das normal, die Dampfbremse können nie zu 100% dicht sein, dies sei allerdings nicht weiter schlimm,
die Feuchtigkeit könne über die diffusionsoffene obere Folie zu den Ziegeln hin wieder abtrocknen.

Ich bin mir aktuell sehr unsicher, ob dies wirklich ein normaler Zustand sein kann, habe Bedenken, wegen Schimmel und Holzschäden.

Wie sind eure Erfahrungen, ist hier Handlungsbedarf oder ist das wirklich ein üblicher Prozess.

Freue mich auf eure Antworten.

Wand mit unsauberer Naht, Pfeilmarkierung deutet auf Baumangel im Innenbereich


Baustellenbild: Holzleiste vor Plastikfolie beim Innenausbau.
E
Ellie
06.12.16 11:40
Hallo Dennis,

ich würde mit jemand anderem sprechen - einem Bausachverständigen.
Habt Ihr einen?

Gruß,
Ellie
W
wpic
06.12.16 14:21
frag den Architekten nach den sd-Werten der inneren Dampfbremse und der äußeren Unterspannbahn, falls eine solche verbaut worden ist. Die Dampfbremse sollte einen deutlich höheren Diffusionswiderstand bieten als die Unterspannbahn. Eine Dampfbremse ist keine Dampfsperre, deshalb wird auch bei akuter und hohe Luftfeuchtigkeit nach Estricheinbau/Innenputz Feuchtigkeit in den Sparrenzwischenraum gelangen. Ideal wäre eine feuchtevariable Dampfbremse innen, die eine Rücktrocknung auch im Sommer erlaubt. Idealer wäre noch der Einbau einer Holzfaser-Unterdeckplatte als oberer Abschluss der Sparrenlage, an Stelle der Unterdeckbahn. Die Unterdekcplatte kann Feuchtespitzen aufnehmen und kapillar hinausleiten. Auch an der Unterseite der diffusionsoffenen UNterspannbahn kann sich im Winter Kondensat bilden, da sich dann ggf. im Traufbereich sammelt. Der Architekt soll Dir diese Zusammenhänge erläutern bzw. den Nachweis der bauphysikalischen Unbedenklichkeit liefern.
K
Knallkörper
06.12.16 15:16
Eine unbelüftete Dachkonstruktion gilt dann als feuchtetechnisch unbedenklich, wenn das Unterdach (die Unterspannbahn) einen Sd-Wert von weniger als 0,3 m besitzt und die raumseitige Dampfsperre einen Sd-Wert von mindestens 2 m besitzt.

Vielleicht findest du ja noch Typbezeichnungen auf dem Material, das bei dir eingebaut ist.
D
Dennis674
08.12.16 21:21
Hallo zusammen,
danke für eure Antworten,
habe mir einen Bausachverständigen auf die Baustelle geholt.
Es sieht übel aus, lt. Gutachten ist die Dämmung "klatschnass", es roch beim Öffnen der Folie schlecht und
Schimmel im Anfangsstadium ist auch schon da.

Jetzt muss die Folie weg, Dämmung komplett raus und eine Schimmelsanierung muss gemacht werden,
also Desinfizierung, evtl. sogar Abschleifen der Balken.

Kann es immer noch nicht so richtig fassen, bisher hatte ich ein richtig gutes Gefühl bei unserem GU,
jetzt so ein Mist.

Na ja, zumindest habe ich jetzt Fakten geschaffen und es bewegt sich was.

Bin gespannt, wie GU jetzt reagiert und wie es weiter geht.

Bis bald
U
Username_wahl
22.01.17 09:36
Hallo, was war denn nun die genaue Ursache des Problems?
dampfbremseluftfeuchtigkeitdämmungunterspannbahnfoliearchitektenschimmeldampfsperre