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ᐅ Wie beeinflusst eine hohe Fußbodenheizung Vorlauftemperatur die Heizkosten?


Erstellt am: 15.11.16 08:58

R
rudiherbert
15.11.16 08:58
Hallo.
Erstmals vielen lieben Dank für eure Hilfe.

Nun würde mich bei einer Fußbodenheizung mit Pelletheizung folgendes interessieren.
(Mehrfamilienhaus)

-Beeinflußt eine hohe Fußbodenheizung Vorlauftemperatur (z.B. 50 Grad im 70er Kfw Mehrfamilienhaus) den Zählerstand der einzelnen
Wohnungswärmezähler (KW-Wert), oder "nur" die Verbrauch der benötigten Pellets?

Würde also bei einer niedrigeren Vorlauftemperatur auf dem Wärmezähler der einzelnen Wohnung bei
unveränderter Benutzung (also Raumthermostateinstellung und Witterung) gleich hoch sein, als wenn der
Vorlauf z.b. 5 Grad höher ist?

Der Wärmemengenzähler misst doch nur die Durchflussmenge bei aktiver Fußbodenheizung. Egal, ob da nun 50 Grad durchlaufen oder 45 Grad. Die 45 Grad würden den Raum genauso auf die gewünschte Raumtemperatur bringen wie die 50 Grad. Der Durchfluss von der Menge sollte doch gleich sein????

Das der Pelletkessel für 50 Grad mehr Energie (Pellets) braucht als für 45 Grad Vorlauf, leuchtet mir ein.
Also die Pelletsmenge sollte bei 50 Grad höher sein als bei Vorlauf 45Grad.
Und dies würde sich dann auf die Kosten der einzelnen Wohnungen auswirken. Aber nicht Zahlenmäßig auf dem Wärmemengenzähler, sondern weil die Basis zur Berechnung einen andere ist.

Verstehe ich das so richtig?
Danke
A
Alex85
15.11.16 09:53
Die Wärmenengenzähler erzeugen letztlich einen Verteilungsschlüssel, einen Index, um die an der Zentralheizung verursachten Kosten umzulegen. Es geht also um die Relation der Messergebnisse zueinander. Absolute Werte sind uninteressant.
T
tomtom79
15.11.16 10:02
Was das für eine komische Logik ! Die wird doch anteilig auf dich umgelegt. Mehr Pellets Verbrauch mehr kosten, diese werden über den Wärmemenge Zähler für dich ermittelt.
K
Knallkörper
15.11.16 10:27
rudiherbert schrieb:
Egal, ob da nun 50 Grad durchlaufen oder 45 Grad. Die 45 Grad würden den Raum genauso auf die gewünschte Raumtemperatur bringen wie die 50 Grad. Der Durchfluss von der Menge sollte doch gleich sein????

Die Durchflussmenge ist bei 45 °C natürlich höher als bei 50 °C, wenn im Raum die gleiche Temperatur herrschen soll.

So ein Pelletkessel fährt doch intern sicher eine ganz andere Temperatur als extern, oder nicht? Das wird doch über einen Mischer geregelt.

Ansonsten stimmt natürlich, was Alex85 und tomtom79 geschrieben haben. Es werden alle Heizkosten ermittelt (Pellets, Wartung etc.) und dann anteilig auf die Mietparteien verteilt, meist abhängig von Wohnungsgröße und Verbrauchsmessung. Deshalb müssen die Zähler "nur gleich funktionieren", aber es ist egal, ob die Zähler Kilowattstunden oder Äpfel und Birnen zählen.
B
Bieber0815
15.11.16 10:41
rudiherbert schrieb:
Der Wärmemengenzähler misst doch nur die Durchflussmenge bei aktiver Fußbodenheizung. Egal, ob da nun 50 Grad durchlaufen oder 45 Grad. Die 45 Grad würden den Raum genauso auf die gewünschte Raumtemperatur bringen wie die 50 Grad. Der Durchfluss von der Menge sollte doch gleich sein?
Ein Wärmemengenzähler misst die Wärmemenge ;-), nicht (nur) den Durchfluss. Er verknüpft die Durchflussmessung mit den Temperaturen von Vor- und Rücklauf und bildet so die abgegebene Wärmemenge.

Bei gleicher Leistung (Raumtemperatur) führt eine hohe Vorlauftemperatur entweder zu einem geringeren Durchfluss oder zu einer höheren Rücklauftemperatur (oder beidem). Die Wärmemenge und somit die Verteilung der Kosten ändern sich nicht.
rudiherbert schrieb:
Also die Pelletsmenge sollte bei 50 Grad höher sein als bei Vorlauf 45Grad.
Ich bin nicht sicher. Verbrenner erzeugen ohne Probleme auch noch höhere Vorlauftemperaturen. Erst Brennwert-Thermen, die auch die latente Wärme aus dem Abgas nutzen, sind effizienter mit geringerer Vorlauftemperatur. Es kommt also auf die Anlage an.
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