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ᐅ Baugrundstück mit privater Grünfläche (Biotop)


Erstellt am: 11.03.15 15:38

K
Kuca_
11.03.15 15:38
Hallo liebe Forumgemeinde,
ich bin absolut neu hier, im Forum, und hoffe auf eure Unterstützung.
Wir möchten bauen (das habt ihr bestimmt nicht erwartet ) und wie bei jedem Projekt, kommt beim Hausbau schon jede Menge Fragen zusammen. Dank Forum, Bauherreninformationen etc. kann man sich recht ausführlich auf das bevorstehende Vorhaben vorbereiten, um Risiken soweit es geht zu minimieren.
Wir müssen uns jedoch mit einem ziemlich speziellen Thema beschäftigen und möchten so früh wie möglich abschätzen, was auf uns zukommt. Und zwar...

Bei der Suche nach einem Baugrundstück haben wir folgendes Angebot bekommen: ein Grundstück, das aus 850 qm Baufläche und ca. 750 qm anschließender privater Grünfläche besteht. Auf dieser Grünfläche befindet sich ein Teich (Kleingewässer, ca. 350-400 qm) mit Gehölzsaum. Die Grünfläche ist ein eingetragenes Biotop, Zitat aus Bebauungsplan :"auf der Grünfläche sind keinerlei bauliche Anlagen zulässig, das Kleingewässer ist nach § 30 BNatSchG bzw. § 18 BbgNatSchAG geschützt".
Das mit "keinerlei bauliche Anlagen" ist für uns i. O., genug Bauland hätten wir auch so. Wir sind nur unsicher, was für Überraschungen dieser Biotop sonst beherbergen könnte.
Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit solchen Biotopen? Was kann auf uns zukommen?

Der Vorschlag "ein anderes Grundstück kaufen" wäre nicht so einfach umsetzbar. Die Auswahl ist = 0.
Hier sind noch einige Infos, die aus dem Bebauungsplan-Entwurf zu entnehmen sind:
- Die Naturschutzbehörde wurde im Rahmen des Bebauungsplan-Verfahrens angehört bzw. eine Begehung wurde durchgeführt.
- Auf Zählung Amphibien und co. wurde verzichtet, weil sie vermutlich keinen planungsändernden Kenntnisstand bringen würde. Die Datenbasis wurde als "ausreichend" eingestuft.
- Das Kleingewässer soll auf Kosten derzeitiger Besitzer entschlammt werden (wird als Ausgleich angerechnet), da seit Jahrzehnten nicht gepflegt wurde.

Ich bin für alle Infos dankbar. Und uns ist auf jeden Fall bewusst, auf was wir uns dabei einlassen. Vor Allem wie viel zusätzliche Arbeit so ein Naturteich bedeutet.

Viele Grüße
Kuca
N
nordanney
11.03.15 16:40
Gibt es denn Auflagen zu einer besonderen Pflege des Biotops?
Ich fände so eine Konstellation toll, wahrscheinlich kostet das Biotop als zusätzliche Grünfläche auch nur en Appell und ein Ei.
Probleme: Könnten Kleinkinder drin ertrinken. Muss gepflegt werden (oder der Natur Ihren Freiraum lassen?).
Im Zweifel einfach einen Zaun setzen, das Biotop abtrennen und der Natur überlassen.
D
Doc.Schnaggls
11.03.15 16:54
Hallo,

nicht außer Acht lassen würde ich, obwohl ich so eine eigene Wasserfläche auch echt toll finde, die damit verbundene Insektenpopulation und daraus resultierende Mehrkosten am Gebäude.

Angefangen mit eventuell erforderlichen Insektenschutzgittern über eine besondere "Abdichtung" des Daches zur Wand hin um das Einnisten von Insektenvölkern zu vermeiden etc.

Auch die eventuell nur eingeschränkt nutzbare Terrasse / Garten (Stechmückenplage) würde ich in meine Überlegungen einbeziehen.

Grüße,

Dirk
K
Kuca_
11.03.15 17:17
Vielen Dank für schnelle Antworten!
@nordannay: Besondere Auflagen für Biotoppflege, außer "keinerlei bauliche Anlagen zulässig" gab es bisher nicht. Artenschutzgutachten wurde erstellt (als Maßnahme - Nisthilfe anbringen, kein Ding, hätten wir so und so), untere Naturschutzbehörde war am Bebauungsplan auch mitbeteiligt. An irgendwelche Auflagen haben wir selbst erst gedacht, aber bisher nichts...
Unsere Kinder sind groß (eins davon ist Leistungssportler Schwimmen ), das gesamte Grundstück wird eingezäunt (übrigens bisher stand Teich über 25 Jahre ohne irgendwelche Umzäunung, hat sich keiner ein Kopf gemacht...), Ufer ist sehr flach. Wir werden uns natürlich dazu auch Gedanken machen, um Sowas zu vermeiden. Kinder von Gästen etc.
Pflege - ja, werden wir uns schon drum kümmern müssen. Das ist aber keine Last, eher Freude und Hobby. Ich habe aber schon vor so weit wie möglich naturnah zu gestalten bzw. zu belassen.
@Doc.Schnaggls: Rahmen mit Insektenschutznezt wollten wir auch mitberücksichtigen. Danke für den Hinweis zur zusätzlichen Abdichtung Dach/Wand, an die Wespen im Gartenhaus kann ich mich noch sehr gut erinnern .
Von zwei anderen Seiten schließen zwei weitere, seit lange bebauten Grundstücke an. Die Besitzer haben sich nicht beschwert. Klar ist sowas nicht auszuschließen. Da müssen wir wohl zusätzlich in einen leistungsstarken Ventilator für die Terrasse investieren, der Mücken wegbläst .
Danke!
E
EveundGerd
11.03.15 22:23
Die Fläche des Biotops ist nicht zu unterschätzen.
Wie hoch werden denn die Kosten für die nun anstehende Maßnahme angesetzt?
Das wäre zumindest ein Ansatz für künftig zu bildende Rücklagen plus x, für den Fall, dass Ihr dem Biotop nicht gewachsen seid.
Jünger werden wir alle nicht und wenn ich es richtig verstehe, mischt die Naturschutzbehörde mit. Das wird sie sicherlich auch künftig durch Begehungen und Auflagen.

Ist es ein MUSS die Fläche des Biotops mitzukaufen?
N
nordanney
12.03.15 07:07
EveundGerd schrieb:
Die Fläche des Biotops ist nicht zu unterschätzen.
Sehe ich nicht so, da - so schreibt es der TE - keine besondere Pflege notwendig ist. Daher im Zweifel gar nicht zu pflegen. Ein Biotop kann auch ruhig sich selbst überlassen werden.
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