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ᐅ Welche Größe / Bauart für Regenwasserzisterne?


Erstellt am: 20.05.14 12:56

D
Doc.Schnaggls
20.05.14 12:56
Hallo,

wir möchten uns auch eine Regenwasserzisterne rein zur Gartenbewässerung einbuddeln lassen. Eine Verwendung des Wassers für die Toilettenspülung oder die Waschmaschine kommt für uns aus den im anderen Thread genannten Gründen nicht in Frage.

Unser Grundstück ist runde 400qm groß, wenn Garagen und das Haus stehen werden noch ca. 260 qm Gartenfläche übrigbleiben.

Wie groß sollte unsere Zisterne werden?

Eingeleitet wird das Regenwasser von beiden Dachhälften des Hauses und von beiden Garagen.

Nimmt man besser eine Beton- oder eine Plastikzisterne?

Der Tank soll unterhalb unserer Einfahrt eingegraben werden - hat das eventuell auch Einfluss auf das zu verwendende Material?

Grüße,

Dirk
E
emer
20.05.14 15:06
Das kommt mit auf den Niederschlag in der Region an. Regnet es selten aber heftig macht eine größere Sinn.

Unser Architekt musste das auf dem Entwässerungsantrag für die Stadt mit angeben.

Laut Bebauungsplan müssen wir eine Zisterne bauen. Die errechnete Größe (nach Vorschrift) ist um die 2.200 Liter. Gebaut wird aber für (habe es nicht genau im Kopf) etwas über 4.500 Liter. Garten hat 430 qm.

Wir bauen beton.

Was du nimmst, kann mit deinem Grundwasserspiegel zusammen hängen. Ist der hoch und "umspült" die Zisterne und das Ding ist fast leer und damit zu leicht, kann es passieren das Ding taucht auf wie ein u-Boot
D
Doc.Schnaggls
20.05.14 15:44
emer schrieb:
Unser Architekt musste das auf dem Entwässerungsantrag für die Stadt mit angeben.

Ok, interessant. Hab gerade noch mal auf unserem Entwässerungsantrag nachgeschaut, da steht nichts dergleichen darauf. Im genehmigten Bauantrag ist die Zisterne jedoch eingezeichnet. vielleicht ist das in BW auch anders als in Hessen?
emer schrieb:

Wir bauen beton.

Was du nimmst, kann mit deinem Grundwasserspiegel zusammen hängen. Ist der hoch und "umspült" die Zisterne und das Ding ist fast leer und damit zu leicht, kann es passieren das Ding taucht auf wie ein u-Boot

Spannende Vorstellung...

Unser Grundstück liegt leicht am Hang, man kann fast sagen auf der "Berg"-Kuppe. Grundwasser hat der Geologe nicht gefunden bis er seine auf fünf Meter geplante Bohrung bei etwas über drei Metern Tiefe wegen massivem Fels aufgeben musste.

Mit persönlich ist Beton auch sympathischer...

Grüße,

Dirk
P
Polle 1967
20.05.14 16:03
Hallo Dirk

Denn größten Nutzen hast du wenn alle Dachflächen in die Zisterne geleitet werden können ( bei Hanglage zu beachten da Wasser nicht Bergauf läuft ) also an eine tiefe Stelle des Grundstücks.
F
f-pNo
21.05.14 17:41
Hallo Doc,

genaue Auskünfte kann ich Dir hierzu nicht geben. Ist nur aus den eigenen Erfahrungen und gehörtem.

Material: Mein Vater hat ne Kunststoffzisterne, die er selber gesetzt hat und ist damit auch nach > 10 Jahren sehr zufrieden. Manchmal schimpft er, dass in heißen und trockenen Zeiten die Zisterne zu klein ist (m.W. 6 Kubik - bei 650 qm Grundstück inkl. Haus).
Unser GU verbaut nur Betonzisternen. Als ich ihn wegen der Plastikzisternen ansprach, meinte er, dass er sich mit dieser Art nie wirklich beschäftigt hat. Ich hatte auch den Eindruck, dass er lieber an bewährtem festhält.
Ich denke, es ist eine "Glaubensfrage". Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Zisterne in der Einfahrt besser aus Beton wäre. Wir erhielten zumindest den Hinweis, dass unsere Betonzisterne 10 m³ (siehe Bild) bei Wunsch der Überfahrbarkeit einen anderen Deckel benötigt. Somit nehme ich an, dass eine überfahrbare Zisterne aus stabilerem Material sein sollte.
Bei uns stand zwischenzeitlich eine 5 m³, eine 7,5 m³ und die 10 m³ Zisterne zur Diskussion. Auf meine Frage, wie hoch der Preisunterschied zwischen der 5er und der 10er wäre, erhielt ich die Antwort - nicht ganz ein Tausender. Damit war klar, dass es ne 10er werden würde.

Wenn Ihr einen versickerungsfähigen Untergrund habt, achtet darauf, dass die Zisterne in einer Schotterpackung liegt. Dann versickert der Überlauf erst, bis er eine bestimmte Höhe erreicht hat und dann in die Kanalisation geleitet wird. Ist der Untergrund nicht Versickerungsfähig, ist es meines Erachtens egal, da sowieso der Zisternenüberlauf in die Kanalisation geht.

Ist die Zisterne leer, könnte sie - egal ob Beton oder Plastik - bei hohem Grundwasser aufschwimmen. Evtl. hält der schwerere Beton sie noch etwas länger unten.

Großer grauer Betontank im Erdgraben, auf dem zwei Betonblöcke liegen.
B
Bauexperte
22.05.14 10:24
Hallo Dirk,
Doc.Schnaggls schrieb:

Unser Grundstück ist runde 400qm groß, wenn Garagen und das Haus stehen werden noch ca. 260 qm Gartenfläche übrigbleiben. Wie groß sollte unsere Zisterne werden?
Das hängt von der gesamten Dachfläche ab sowie der Ausgestaltung der restlichen 260 qm. Willst Du viele Blumen oder auch einen kleinen Nutzgarten anlegen, sollte die Zisterne größer sein. Ist lediglich ein Rasen mit hin und wieder Sträuchern, als Begrenzung geplant, reicht auch ein kleineres Modell, welches die Dachfläche berücksichtigt.
Doc.Schnaggls schrieb:

Nimmt man besser eine Beton- oder eine Plastikzisterne?
Der Tank soll unterhalb unserer Einfahrt eingegraben werden - hat das eventuell auch Einfluss auf das zu verwendende Material?
Betonzisterne

Die Betonzisterne hat den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer Stabilität grundsätzlich befahrbar ist. Dadurch eignet sie sich auch zum Einbau unter Hofflächen und Einfahrten. Ein weiterer Pluspunkt für die Betonzisterne ist die Tatsache, dass das leicht saure Regenwasser durch den Beton etwas neutralisiert wird. Dies mindert die korrodierende Wirkung des Regenwassers etwas ab. Ein großer Nachteil der Betonzisterne ist der größere Aufwand bei Transport und Einbau, was auf das höhere Gewicht zurückzuführen ist. Eine Betonzisterne mit einem Fassungsvermögen von 6000 Litern wiegt immerhin rund 5 t.

Kunststofftank

Kunststofftanks zur Speicherung von Regenwasser werden aus Polyethylen hergestellt. Diese Tanks weisen gegenüber Betonzisternen den Vorteil auf, dass sie wesentlich leichter sind, was den Transport und Einbau wesentlich einfacher gestaltet. Kunststofftanks weisen allerdings eine deutlich geringere Stabilität auf, so dass der Deckel nicht befahrbar ist.

Grundsätzlich ist bei beiden Tanktypen darauf zu achten, dass der Deckel ausreichend gesichert ist, um Unfälle insbesondere mit Kleinkindern zu vermeiden. Bei der Betonzisterne ist hier aufgrund des hohen Eigengewichts des Deckels meist keine zusätzliche Maßnahme erforderlich. Beim Kunststofftank muss allerdings eine entsprechende Vorrichtung angebracht werden.

Quelle: meine HP

Grüße, Bauexperte
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