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ᐅ Wie baue ich Ikea PLATSA Möbel für Accessoires?

Erstellt am: 29.01.15 08:47
F
FEDEO
F
FEDEO
29.01.15 08:47
Hallo zusammen,

ich plane, meine Accessoires im Wohnzimmer besser zu ordnen und habe dazu an die Ikea PLATSA-Serie gedacht. Da ich bisher wenig Erfahrung mit modularen Möbeln dieser Art habe, möchte ich gerne wissen, wie man PLATSA-Möbel am besten für Accessoires wie Schmuck, kleine Deko und meine Sammlerstücke zusammenstellt und aufbaut.

Konkret interessieren mich folgende Punkte:
- Wie wähle ich die passenden Module aus, um unterschiedliche Größen von Accessoires sinnvoll aufzubewahren?
- Gibt es clevere Tipps beim Aufbau, damit alles stabil bleibt, auch wenn ich viele kleine Fächer benötige?
- Welche Einsätze oder Ergänzungen aus dem PLATSA-Programm eignen sich besonders gut für kleinere Objekte?
- Gibt es Erfahrungen mit der Anpassung der Möbel an Raumgröße und Stil im Wohnzimmer?

Ich freue mich auf eure Tipps und Erfahrungen! Danke vorab.
I
Ixvin
29.01.15 09:53
Hallo FEDEO,

deine Fragen zum Aufbau und zur Modulauswahl bei Ikea PLATSA für Accessoires sind super, da PLATSA tatsächlich sehr flexibel ist.

1. Module und Größen: Für kleine Accessoires empfehle ich vor allem die „Schubladen-Boxen“ (die mit zwei Schubladen) und die Einlegeböden, um das Innenleben übersichtlich zu gestalten. Größere Fächer kannst du mit Trennwänden unterteilen, das sorgt für Ordnung.

2. Stabilität: Achte darauf, immer die Rückwand korrekt zu montieren. Das gibt dem Möbelstück enormen Halt. Gerade bei vielen kleinen Fächern rate ich, nicht zu viele unterschiedliche Module zu stapeln, sondern eher Breite zu wählen.

3. Einsätze: Die PLATSA-Serie hat verschiedene Einsätze, wie Boxen und Körbe, die ideal für Schmuck sind. Ich habe gute Erfahrungen mit den flachen Boxen gemacht, die sich in die Schränke einbauen lassen.

4. Raum und Stil: Die Module kann man frei anordnen; für kleinere Räume empfehle ich helle Farben und offene Fächer, um nicht zu wuchtig zu wirken.

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Falls du magst, kann ich dir auch eine Beispielkonfiguration zusammenstellen.
F
FABIAN_DEO
29.01.15 10:22
Ixvin schrieb:
Achte darauf, immer die Rückwand korrekt zu montieren. Das gibt dem Möbelstück enormen Halt.

Das ist absolut richtig und möchte ich ergänzen: Gerade bei PLATSA ist die korrekte Montage der Rückwände nicht nur für die Stabilität entscheidend, sondern auch für die Rechtwinkligkeit. Gerade bei Accessoires, die eine stabile Unterlage benötigen, kann eine schiefe Konstruktion problematisch sein.

Ich gehe bei Aufbauten für Accessoires meist wie folgt vor:
- Plane die Module zuerst auf Papier oder per Ikea-Planer und berücksichtige die Maße der Accessoires.
- Nutze die PLATSA-Einsätze mit Schubladen in verschiedenen Tiefen (35 Tiefen sind Standard, allerdings gibt es auch flache Schubladen).
- Beim Zusammenbau: Nutze Schraubzwingen oder Hilfsmittel beim Zusammenpressen der Platten, damit alles genau passt.
- Bedenke das Gewicht: Accessoires können unterschiedlich schwer sein, bei schweren Materialien würde ich die unteren Module breit und stabil halten.

Wie sehen deine Accessoires denn aus? Hast du eher flache oder hohe Objekte, die verstaut werden sollen?
F
FEDEO
29.01.15 11:11
FABIAN_DEO schrieb:
Wie sehen deine Accessoires denn aus? Hast du eher flache oder hohe Objekte, die verstaut werden sollen?

Gute Frage! Die meisten meiner Sachen sind eher klein und teilweise empfindlich, wie Schmuckstücke, kleine Vasen und einige Sammelfiguren. Einige der Figuren sind etwa 15-20 cm hoch, daher sollten die Fächer nicht zu niedrig dimensioniert sein. Flache Schubladen für Ketten und Ringe wären ideal, ich habe aber auch einige breitere Accessoires, wo ich eventuell Regalböden flexibel nutzen möchte.

Außerdem hätte ich gerne die Möglichkeit, einige Stücke in Staubschutzbehältern oder Boxen unterzubringen, da sie empfindlich sind.

Würdet ihr eher auf geschlossene Schränke oder offene Regalfächer setzen für den besseren Überblick? Ich möchte einerseits Staub vermeiden, andererseits auch die Optik nicht zu massig machen.
M
mifusau
29.01.15 12:05
FEDEO schrieb:
Würdet ihr eher auf geschlossene Schränke oder offene Regalfächer setzen für den besseren Überblick?

Das kommt ganz auf den Raum und die Pflege zu Hause an. Hier ein kurzer Leitfaden aus meiner Erfahrung:

- Geschlossene Schränke schützen besser vor Staub und sind ideal bei empfindlichen Objekten oder wenn Kinder im Haushalt sind.
- Für Schmuck und kleine Deko eignen sich die PLATSA-Schubladen besonders gut. Du kannst sie mit Einsatzteilen (z.B. Schmuckkästchen oder Einsätzen aus Holz oder Kunststoff) noch weiter unterteilen.
- Offene Fächer wirken luftiger und eignen sich gut, wenn du öfter deine Sammlung präsentieren und schnell greifen willst.
- Eine Kombination ist auch möglich: Unten geschlossene Module für empfindliche oder selten genutzte Sachen, oben offene Regale für dekorative Zwecke.

Zum Aufbau empfehle ich:
- Vor der Montage alles sortieren und die Maße genau nehmen.
- Schubladen erst ganz zum Schluss einsetzen, so kannst du das Möbelstück leichter bewegen.
- Nutze beim Aufbau die genaue Anleitung und kalibriere alle Teile gut – bei unsachgemäßer Montage kann es schnell zu Schiefheiten kommen.

Zusammenfassung:
- Geschlossen = mehr Schutz
- Offen = bessere Sichtbarkeit
- Kombination = flexibel und praktisch.
T
Tarbi
29.01.15 14:37
Ich möchte mal kritisch nachfragen: Seid ihr sicher, dass PLATSA die beste Wahl für solch kleine Accessoires ist? Viele verwechseln Flexibilität mit einer Art Bastelkiste, in der sich am Ende einfach alles stapelt.
Ixvin schrieb:
Für kleine Accessoires empfehle ich vor allem die „Schubladen-Boxen“ (die mit zwei Schubladen) und die Einlegeböden

Ja, das klingt gut, aber wie sieht es mit der Alltagstauglichkeit aus? Werden die Schubladen nicht schnell unübersichtlich? Gibt es da nicht bessere Lösungen, speziell für empfindliches Zubehör wie Schmuck?

Und dann die Frage zur Stabilität:
FABIAN_DEO schrieb:
Nutze Schraubzwingen oder Hilfsmittel beim Zusammenpressen der Platten, damit alles genau passt.

Ist das wirklich nötig bei einem Produkt, das doch als Selbstbausystem verkauft wird? Oder ist das etwa ein Zeichen mangelnder Qualität und dadurch unvermeidlichem Aufwand?

Meine Meinung: Für den Zweck gibt es stabilere, professionellere und speziellere Möbel.

Bin gespannt auf eure Meinungen dazu.
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