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ᐅ Wie kann ich IKEA Besta Möbel so umbauen, dass sie in einem kleinen Schlafzimmer optimal funktionieren?

Erstellt am: 12.04.21 09:43
P
Phillipro
P
Phillipro
12.04.21 09:43
Hallo zusammen,

ich stehe vor der Herausforderung, mein kleines Schlafzimmer mit IKEA Besta Möbeln so umzubauen und zu konfigurieren, dass sie dort optimal funktionieren, ohne den Raum unnötig zu verkleinern oder unübersichtlich zu machen. Konkret habe ich einen Raum von etwa 10 qm mit eingeschränktem Platz für größere Möbelstücke. Mein Ziel ist es, mit den Besta-Regalen und Schränken eine möglichst praktische, platzsparende und zugleich ästhetische Lösung zu realisieren.

Mich interessieren folgende Aspekte besonders:
- Gibt es clevere Umbauten oder Modularitäten bei Besta, die sich für kleine Räume besonders eignen?
- Welche Maße bzw. Kombinationen sollte ich bevorzugen, um Stauraum zu maximieren und gleichzeitig den Raum luftig zu halten?
- Gibt es funktionale Ergänzungen (wie z.B. Türen, Einsätze oder spezifische Fachteiler), die die Nutzung im Schlafzimmer angenehmer machen?

Ich nutze die Möbel bisher eher klassisch, möchte aber jetzt gerne mit Anpassungen experimentieren, vielleicht mit offenen Regalen, Schiebetüren oder gar veränderten Aufbauten.

Bin gespannt auf euer Wissen und eure Erfahrungen – danke schon mal im Voraus für alle Tipps und Anregungen!
K
karbar
12.04.21 10:11
Phillipro schrieb:
Welche Maße bzw. Kombinationen sollte ich bevorzugen, um Stauraum zu maximieren und gleichzeitig den Raum luftig zu halten?

Ich würde dir raten, die Besta-Module in der 60x64 cm Variante zu nehmen, wenn’s passt. Kombinier sie eher hoch statt breit, um Bodenfläche zu sparen. Türen sind super, wenn du einen ruhigen Look willst, ansonsten offene Regale für Luftigkeit. Schiebetüren kannst du selbst nachrüsten, platzsparend und cool.
K
kemeo68
13.04.21 15:07
Interessant, dass du auf Besta setzt. Für kleine Schlafzimmer finde ich die Möbelreihen von IKEA oft überschätzt, gerade Besta wirkt doch meistens klobig.
Phillipro schrieb:
Mein Ziel ist es, mit den Besta-Regalen und Schränken eine möglichst praktische, platzsparende und zugleich ästhetische Lösung zu realisieren.

Ich frage mich immer, ob vom DIY-Anpassungen bei Besta tatsächlich viel gewonnen wird. Vielleicht wäre es cleverer, sich generell nach schlankeren, speziell für Schlafzimmer gedachten Möbeln umzusehen, statt massig zu experimentieren und am Ende doch den Raum zu erdrücken.

Denn mal ehrlich, macht es wirklich Sinn, kleine Räume mit voluminösen Modulmöbeln zustellen, auch wenn sie variabel sind? Es gibt einfach andere Konzepte, die schlanker sind und mehr Luft lassen.
F
FELOTAU
14.04.21 11:29
kemeo68 schrieb:
Ich frage mich immer, ob vom DIY-Anpassungen bei Besta tatsächlich viel gewonnen wird.

Ich kann diesen Zweifel verstehen, aber aus meiner Erfahrung ist das Gefühl, den Raum selbst nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten, sehr befriedigend. Speziell wenn man sich in einem kleinen Schlafzimmer wohlfühlen will, ist es nicht nur die Optik, sondern auch die Gewohnheit, die Möbel so einzurichten, dass sie wirklich zu einem passen.
Phillipro schrieb:
Gibt es funktionale Ergänzungen (wie z.B. Türen, Einsätze oder spezifische Fachteiler), die die Nutzung im Schlafzimmer angenehmer machen?

Hier würde ich empfehlen, auf Inserts und Boxen zu setzen, die man flexibel in die Besta-Rahmen schieben kann. So kannst du unterschiedliche Dinge verstauen, vom Kleidungskram bis hin zu Kleinkram – ohne dass alles durcheinander fällt. Auch Türen, besonders mit integrierten Spiegeln, können Platz sparen und den Raum noch größer wirken lassen.

Und: Es soll ja auch ein Rückzugsort sein. Wenn da die Möbel zu labyrinthisch wirken, leidet die Gemütlichkeit. Deshalb finde ich einen Mix aus geschlossenen und offenen Bereichen ideal.

Es ist wichtig, sich nicht zu sehr von Standardvorgaben limitieren zu lassen und sich zu fragen: Welche Funktionen brauche ich täglich und was könnte ich reduzieren?
V
vinpau
14.04.21 21:58
Hey Phillipro,

dein Thema trifft mich voll! Ich habe letztes Jahr mein kleines Schlafzimmer mit Besta total umgebaut und kann nur empfehlen: Mut zum Experiment!

Ich habe meine Besta-Module hoch gebaut, kleine Fächer mit Körben installiert und teilweise mit Schiebetüren ergänzt – das spart wirklich Platz und sorgt gleichzeitig für Ordnung. Außerdem habe ich die Regalböden teilweise weggelassen und stattdessen Hakenleisten für Taschen und Tücher installiert. Das bringt mehr Luft und macht alles zugänglich.
FELOTAU schrieb:
Auch Türen, besonders mit integrierten Spiegeln, können Platz sparen und den Raum noch größer wirken lassen.

Das ist Gold wert. Spiegel integrieren ist eine super Idee für kleine Räume!

Und ich sag dir: Mit solchen Umbauten lebt das Schlafzimmer richtig auf! Lass dich nicht entmutigen, probier verschiedene Kombinationen aus, das macht sogar Spaß und du merkst schnell, was besser passt. 👍

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