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ᐅ Wann sind MALM Kommoden zu beschädigt für Reparatur?

Erstellt am: 25.09.17 20:37
E
Ennoni
E
Ennoni
25.09.17 20:37
Hallo zusammen,

ich möchte hier eine Diskussion starten, weil mich aktuell die Frage beschäftigt: Wann sind Malm Kommoden aus dem IKEA Sortiment so stark beschädigt, dass eine Reparatur aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nicht mehr sinnvoll erscheint?

Dabei interessieren mich vor allem konkrete Kriterien bzw. Schadensbilder, bei denen ihr den Punkt erreicht habt, ab dem man besser von einer Neuanschaffung oder zumindest von einem größeren Austausch sprechen sollte. Gerade bei MALM Kommoden, die ja weit verbreitet sind, gibt es ja oft kleine Beschädigungen, aber auch richtig große Schäden, z. B. gebrochene Seitenteile, verzogene Schubladenführungen oder aufgebrochene Bodenplatten.

Mich interessieren eure Erfahrungen mit Materialien, Haltbarkeit und Beschädigungsgraden. Wie setzt ihr eure Grenzen bei Reparaturen? Mir geht es um eine Einschätzung, die auch verständlich macht, wo die Grenzen der DIY-Möglichkeiten liegen und ab wann man nicht mehr wirtschaftlich handwerklich eingreifen sollte.

Danke für eure Meinungen und Tipps, ich freue mich auf eure Beiträge!
F
Fredlo
25.09.17 21:12
Oh, das ist ja ein klasse Thema! 🙂 Ich bin ein großer Fan von DIY-Reparaturen an MALM Kommoden, weil die Teile eigentlich super kompatibel sind und sich gut auseinandernehmen lassen.

Meiner Meinung nach ist die Grenze erreicht, wenn du z. B. die tragenden Seitenwände komplett gebrochen hast oder wenn die Schubladenschienen verzogen sind und sich nicht mehr richtig justieren lassen. Besonders das Material — oft Pressholz mit Folie — leidet bei solchen Brüchen oft so stark, dass eine dauerhafte Reparatur nur mit viel Aufwand und Spezialkleber halten würde.

Aber: Kleine Schäden, wie ein abstehendes Furnier, kleine Risse oder Schubladen, die nicht mehr ganz leicht laufen, sind meiner Erfahrung nach easy zu reparieren! Ein bisschen Schleifen, Leim, und schon läuft’s wieder rund! Also nicht gleich aufgeben, das ist ja genial! 🙂

Freu mich auf weitere Meinungen dazu, das Thema hat definitiv Power!
D
dinano
26.09.17 07:28
Fredlo schrieb:
Meiner Meinung nach ist die Grenze erreicht, wenn du z. B. die tragenden Seitenwände komplett gebrochen hast oder wenn die Schubladenschienen verzogen sind[...]

Das halte ich für einen wichtigen Punkt, allerdings sollte man das differenzierter betrachten. Die 'tragenden Seitenwände' eines MALM sind ja nicht massiv, sondern meist aus Holzwerkstoff mit Folienbeschichtung. Das bedeutet: Bei einem Bruch ist zwar die Stabilität weg, aber oft könnte man durch Verstärkungsmaßnahmen oder den Austausch eines Seitenteils noch eine Reparatur ansetzen.

Gleichwohl muss man berücksichtigen, dass die Wirtschaftlichkeit stark vom zeitlichen Aufwand, den Materialkosten (Ersatzteile) und eigenen Fähigkeiten abhängt.
Ennoni schrieb:
Wie setzt ihr eure Grenzen bei Reparaturen? Mir geht es um eine Einschätzung, die auch verständlich macht, wo die Grenzen der DIY-Möglichkeiten liegen und ab wann man nicht mehr wirtschaftlich handwerklich eingreifen sollte.

Hier würde ich empfehlen, konkrete Schäden in Kategorien zu unterteilen (leicht, mittel, schwer) und dann Preise für professionelle Reparaturen gegenüber Neuanschaffungskosten zu stellen. Das schafft Klarheit. Sonst bleibt vieles subjektiv.

Was denkt ihr dazu?
G
Guyju
27.09.17 10:54
Guten Morgen zusammen,

ich möchte die Diskussion gern etwas strukturieren, indem ich mögliche Schadensfälle bei MALM Kommoden kategorisiere und kurz erläutere, wann eine Reparatur noch sinnvoll ist und wann ein Neukauf zu empfehlen ist.

1. Oberflächenschäden (Kratzer, kleine Dellen, abgeplatztes Furnier): In diesen Fällen ist eine Reparatur definitiv sinnvoll, z.B. mit Holzspachtel, Schleifpapier und farblich passendem Lack oder Folie. Kosten: gering, Aufwand moderat.

2. Problematische Beschädigungen an Schubladenschienen: Wenn die Schienen zwar klemmen, aber keine großen Verformungen vorliegen, kann man sie oft reinigen, schmieren oder mit Ersatzschienen tauschen. Vorsicht bei verzogenen Seitenwänden, hier wird es schwierig.

3. Gebrochene Seitenteile oder Rückwände: Das ist ein klarer Punkt, wo Reparaturen nur mit großem Aufwand und oft unsicherem Erfolg möglich sind. Pressspanplatten neigen dazu, beim Bruch Wasser aufzunehmen, was die Stabilität mindert. Hier wird ein neues Möbel meist günstiger und nachhaltiger sein.

4. Wasserschäden: Hier kann es auf die betroffenen Stellen ankommen. Kleine Stellen mit Quellungen können punktuell behandelt werden, großflächige Schäden meist nicht.

Fazit: Reparatur lohnt sich bei kleinen bis mittleren Schäden, vor allem bei funktioneller Erhaltung. Größere strukturelle Schäden führen häufig zu einem Ersatzbedarf.

Ich hoffe, das hilft bei der Einschätzung! Falls ihr konkrete Reparaturtipps braucht, helfe ich gerne weiter :-)
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