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ᐅ KALLAX modifiziert für Hantelscheiben – noch stabil?

Erstellt am: 05.11.23 14:03
M
Mesan
M
Mesan
05.11.23 14:03
Hallo zusammen,

ich plane, mein KALLAX-Regal von IKEA so umzubauen, dass ich darin Hantelscheiben lagern kann. Die Frage, die mich beschäftigt, ist: Wenn man das KALLAX mit dieser zusätzlichen Last und durch das Modifizieren der Einlegeböden für die schweren Hantelscheiben nutzt, bleibt das Regal dann noch stabil genug für den Alltag?

Ich habe bisher vor, stabile Holzplatten als Einlegeböden zu verwenden, vielleicht sogar die Originalböden mit Stahlwinkeln oder anderen Verstärkungen zu sichern. Ich frage mich, ob ihr Erfahrungen damit habt oder ob ihr eine realistische Einschätzung geben könnt, wie tragfähig das KALLAX unter dieser Belastung bleibt und wo die Schwachstellen liegen könnten.

Bin für alle Tipps und Erfahrungsberichte dankbar!
T
theo63
05.11.23 14:27
Mesan schrieb:
wenn man das KALLAX mit dieser zusätzlichen Last und durch das Modifizieren der Einlegeböden für die schweren Hantelscheiben nutzt, bleibt das Regal dann noch stabil genug für den Alltag?

Da würde ich sehr vorsichtig sein. KALLAX ist zwar recht robust für den normalen Gebrauch, aber nicht für dauerhafte Punktlasten ausgelegt. Wenn du schwere Hantelscheiben einlagerst, musst du vor allem auf die Belastbarkeit der Regalböden achten. Die dünnen Spanplatten sind dafür kaum gedacht. Verstärkungen könnten helfen, ich würde mich aber auf statische Berechnungen oder Erfahrungsberichte stützen, da sonst Gefahr von Durchbiegen oder sogar Bruch besteht.

Hast du schon geprüft, wie viel Gewicht pro Fach maximal erlaubt ist laut Hersteller?
K
KUDAISY
05.11.23 15:04
Zur Frage der Stabilität möchte ich folgendes ergänzen:

1. Das KALLAX-Regal ist standardmäßig für ungefähr 13-15 kg pro Fachboden ausgelegt. Bei Hantelscheiben überschreitest du diese Grenze schnell.

2. Wenn du Holzplatten als Ersatz verwenden willst, nimm möglichst Multiplex oder Vollholz mit mindestens 18-20 mm Dicke. Spanplatten sind bei der Last ungeeignet.

3. Zusätzliche Verstärkungen wie Metallwinkel unten an den Platten erhöhen die Stabilität enorm. Schraubbefestigungen direkt in den Rahmen des KALLAX sind wichtig.

4. Auch hilfreich: Verhindere, dass das Regal kippt oder seitlich wackelt – durch Wandbefestigung oder Standfüße.

5. Zum letzten Punkt: Vermeide, das Gewicht nur punktuell zu lagern, verteile die Last lieber gleichmäßig.

Fazit: Mit den richtigen Materialien, Verstärkungen und Anbringung kann das KALLAX durchaus stabil genug bleiben.
T
Thierryzar
05.11.23 15:21
Einfach die Originalböden entfernen, starke Holzplatten rein, Metallwinkel darunter schrauben, Regal gegen Wand sichern, dann hält das. Wichtig ist die Verbundwirkung der Verstärkung.
A
anken
05.11.23 17:58
theo63 schrieb:
KALLAX ist zwar recht robust für den normalen Gebrauch, aber nicht für dauerhafte Punktlasten ausgelegt.

Das ist ein zentraler Punkt. KALLAX ist primär als Aufbewahrungssystem für leichte bis mittelschwere Objekte konzipiert. Wenn du schwere Metallplatten einlagerst, verändert das nicht nur die statische Belastung, sondern kann auf Dauer die Verbindungen des Regals schwächen.

Ich empfehle, vor allem auf die Verbindungspunkte zwischen Seitenteilen und Böden zu achten. Diese sind aus Pressholz und verleimt, hier ist häufig der Schwachpunkt.

Zudem solltest du prüfen, ob die Regalkonstruktion durch das Gewicht nicht dauerhaft verzieht.
R
roryvin
06.11.23 09:37
Meine sachliche Einschätzung:

Die KALLAX-Regale haben eine maximale Fachbelastung von etwa 13-15 Kilogramm. Hantelscheiben wiegen schnell deutlich mehr. Jegliches Modifizieren senkt potenziell die Tragfähigkeit, wenn die Materialstärke oder Verbindungsstellen nicht ausreichend verstärkt werden.

Technisch sinnvoll ist es, stabile Vollholzplatten (z.B. Buchenmultiplex, 18–20 mm Dicke) einzusetzen und diese mit Metallwinkeln von unten abzustützen. Das Regal sollte zusätzlich gegen Umfallen gesichert werden.

Ohne solche Maßnahmen ist das Regal nicht stabil genug für schwere Lasten und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Schaden nehmen oder verformen.
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