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ᐅ Wie schütze ich die Oberfläche beim DIY-Anstrich von IKEA PLATSA?

Erstellt am: 21.02.24 08:12
E
Enverjo
E
Enverjo
21.02.24 08:12
Hallo zusammen, ich plane, meine IKEA PLATSA Möbel selbst zu lackieren, habe aber Bedenken, wie ich die Oberfläche bestmöglich schützen kann, ohne dass der Lack sich löst oder unschöne Stellen entstehen. Die Oberfläche der PLATSA-Elemente ist recht glatt und scheinbar lackiert bzw. behandelt, was das Anhaften von Farbe erschweren könnte.

Mich interessiert insbesondere:
- Welche Vorbehandlung ist grundsätzlich empfehlenswert (Schleifen, Grundieren etc.)?
- Gibt es spezielle Schutzschichten oder Versiegelungen, die ich nutzen sollte, um das Möbel vor Feuchtigkeit und Abnutzung zu schützen?
- Sind bestimmte Lackarten besser geeignet für PLATSA-Oberflächen?

Ich möchte das möglichst dauerhaft und sauber machen. Danke im Voraus für eure Tipps und Erfahrungen!
K
KUDAISY
21.02.24 08:55
Hallo Enverjo,

zuerst mal ein paar wichtige Grundlagen, um die Oberfläche von IKEA PLATSA ordentlich zu lackieren und zu schützen:

- Vorbereitung: Die Oberfläche solltest du leicht anschleifen. Verwende Schleifpapier Körnung 240 oder feiner. Ziel ist es, die glatte Oberfläche etwas aufzurauen, damit der Lack besser haftet.
- Reinigen: Nach dem Schleifen mit einem fusselfreien Tuch und etwas Alkohol oder Spiritus die Oberfläche von Staub und Fett befreien.
- Grundierung: Eine Haftvermittelnde Grundierung (z. B. eine Kunstharz- oder Sperrgrundierung) auftragen. Sie sorgt für besseren Halt und verhindert, dass der Lack später abplatzt.
- Lackierung: Achte darauf, einen Lack zu nehmen, der für Möbel und glatte Oberflächen geeignet ist, z.B. Acryllack oder 2K-PU-Lack.
- Versiegelung: Zum Schutz empfiehlt es sich, eine klare Versiegelung (z.B. Acryllack Klarlack oder PU-Klarlack) aufzutragen, die gegen Kratzer und Feuchtigkeit schützt.

Typische Fallen sind: ungeeignetes Schleifpapier (zu grob), keine Grundierung, was zu schlechter Haftung führt, und ungeduldiges Arbeiten zwischen den Schichten.

Wenn du magst, kann ich einzelne Schritte auch noch detaillierter erklären.
L
lyndon
21.02.24 09:23
Ich schließe mich KUDAISY an und möchte noch ergänzen, dass die Wahl der Materialien wirklich entscheidend ist.

Für PLATSA, das meist melaminbeschichtet oder foliert ist, ist die Haftung von Lacken schwierig. Deshalb:

- Achte unbedingt auf eine Haftgrundierung, die speziell für glatte Oberflächen geeignet ist.
- Neben dem Schleifen empfehle ich, nicht zu stark zu schleifen, da du sonst die Oberfläche beschädigen könntest.
- Auf Wasserbasis lackieren ist vernünftig, da die Möbel dann weniger Schaden durch Lösungsmittel nehmen.

Auch das Trockenklima während und nach dem Lackieren beeinflusst das Ergebnis maßgeblich. Hohe Luftfeuchte sollte vermeiden werden.
B
BARSAN
21.02.24 09:56
Einfach leicht anschleifen, Grundierung drauf, dann Lack. Mit Klarlack versiegeln, fertig.
E
Enverjo
21.02.24 10:42
KUDAISY schrieb:
Typische Fallen sind: ungeeignetes Schleifpapier (zu grob), keine Grundierung, was zu schlechter Haftung führt, und ungeduldiges Arbeiten zwischen den Schichten.

Danke für den Hinweis, KUDAISY. Wie lange sollte man denn die einzelnen Schichten (Grundierung, Lack, Versiegelung) idealerweise trocknen lassen, um optimalen Schutz zu erzielen? Und ist Zwischenschliff zwischen den Schichten nötig?

Außerdem: Wenn ich bei der Grundierung eine Sperrgrundierung verwende, wie stark muss die sein, und gibt es welche, die speziell für Melamin- oder Folienoberflächen empfohlen werden?
L
LOGEMIN
21.02.24 11:37
Hallo Enverjo,

zu deinen Fragen:
- Trocknungszeiten hängen vom Produkt ab, aber in der Regel sind 12 bis 24 Stunden Trockenzeit pro Schicht ideal. Je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit kann es aber auch länger dauern.
- Zwischenschliff ist sehr empfehlenswert, leicht mit Schleifpapier Körnung 320 bis 400, um Unebenheiten zu beseitigen und die Oberfläche für die nächste Schicht anzurauen.
- Für Sperrgrundierungen würde ich Produkte suchen, die explizit für Kunststoff- oder Folienoberflächen geeignet sind, da die Haftung sonst nicht gewährleistet ist.

Kleiner Tipp: Einiger Hersteller kennzeichnen ihre Grundierungen direkt mit dem Hinweis "geeignet für Melamin", das ist dann die sicherste Wahl.
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