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ᐅ Welche Materialien verbiegt sich bei BILLY eher?

Erstellt am: 14.04.21 08:43
K
Kainpo
K
Kainpo
14.04.21 08:43
Hallo zusammen,

ich beschäftige mich aktuell intensiver mit dem IKEA Billy Regal und frage mich, welche Materialien sich bei diesem Möbelstück eigentlich am ehesten verbiegen lassen. Konkret interessiert mich, ob die Einlegeböden oder eher die Seitenwände oder vielleicht sogar die Rückwand bei höherer Belastung zu Verformungen neigen. Gibt es Unterschiede zwischen den verwendeten Spanplatten, Hartfaserplatten oder anderen Werkstoffen, die hier verbaut werden? Und spielt auch die Oberflächenbeschichtung eine Rolle, etwa ob die Platte lackiert oder nur foliert ist?

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen ihr hierbei gemacht habt oder ob es vielleicht technische Daten gibt, die Aufschluss geben, wie sich die einzelnen Materialien unter Belastung verhalten. Besonders relevant ist für mich, wie stabil das Regal bleibt, wenn man schwere Bücher oder andere Lasten einlegt, und was man tun kann, um ein Durchbiegen möglichst zu vermeiden.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!
G
Giagau
14.04.21 09:17
Hallo Kainpo,

mittlerweile ist gut bekannt, dass bei BILLY-Regalen vor allem die Einlegeböden aus Spanplatte sich bei hoher Last verbiegen. Die Seitenwände sind meist etwas dicker und stabiler, daher weniger anfällig.

Die Rückwand hingegen besteht oft aus dünner Hartfaserplatte, die sich zwar nicht so leicht durchbiegt, aber bei zu starker Belastung reißen oder sich lösen kann. Die Oberflächenbeschichtung selbst spielt für das Biegen nur eine untergeordnete Rolle, gibt aber dauerhaft Schutz vor Feuchtigkeit und mechanischen Kratzern.

Wenn du schwere Bücher reinräumst, empfiehlt es sich, die Einlegeböden zusätzlich zu stützen oder zumindest nur die maximal empfohlene Last zu verwenden. Technisch gesehen hängt viel von der Spanplattendichte und Dicke ab. Ich hoffe, das hilft dir erst einmal weiter.
V
vin_leo
14.04.21 09:55
Giagau schrieb:
vor allem die Einlegeböden aus Spanplatte sich bei hoher Last verbiegen

Genau, die Böden sind halt die Schwachstelle, wenn du nicht gerade ein Zimmer im Laufstall-Niveau einrichtest 😉 . Die Seitenwände halten meistens ganz gut, vor allem wenn sie mit Dübeln stabilisiert sind.

Ich hab mal versucht, mein BILLY mit richtig schweren Wälzern zu beladen – da fing der Boden dann schon an zu durchhängen. Tipp: ein Brett als zusätzliche Abstützung reinlegen, dann geht’s deutlich besser!

Und hey, wenn du die Regale öfter mal umstellst, lohnt sich auch schon das ein bisschen vorsichtigere Handling, man merkt sonst schnell, wenn die Materialqualität ihren Limit erreicht hat.
G
gauvin37
14.04.21 10:21
Kurz und knapp: Die Spanplatzeinlegeböden verbiegen sich zuerst.

Seitenwände sind stabiler, Rückwand meistens dünne Hartfaser, eher zum Reißen als zum Biegen.
G
GIPAPO
14.04.21 12:39
Die Folierung selbst hat keinen Einfluss aufs Verbiegen.

Bei zu großer Last helfen zusätzliche Stützen für die Böden.
M
Marlenepa
14.04.21 15:12
Hallo Kainpo,

ich habe einige BILLY-Regale über Jahre genutzt, auch mit schweren Lasten. Dabei zeigte sich bei mir, dass die Einlegeböden aus Spanplatte mit der Zeit sichtbar nachgeben, besonders wenn sie über lange Strecken belastet werden. Die Seitenwände widerstanden dem Druck besser, was auch an der Dicke und dem stabilen Rahmen liegt.

Die Rückwand ist sehr dünn und eher als Stabilisierung gedacht, sie verbiegt sich kaum, leidet aber, wenn das Regal zu stark bewegt oder belastet wird. Es ist wichtig, die empfohlene Belastungsgrenze zu beachten und bei schweren Gegenständen lieber die Böden zusätzlich mit kleinen Metallwinkeln zu verstärken.

Was ich auch empfehlen kann: Bei hoher Belastung helfen oft Regale mit Stahlverstärkungen oder komplett aus Massivholz mehr als Spanplatten, aber das ist natürlich eine andere Preisklasse.

Ich hoffe, das hilft dir weiter!
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