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ᐅ Wie gestalte ich Ikea PLATSA als Raumteiler mit Stauraumfunktion?

Erstellt am: 07.06.22 18:23
B
Bibar1
B
Bibar1
07.06.22 18:23
Hallo zusammen,

ich plane, meinen offenen Wohnbereich mit einem Raumteiler zu strukturieren, der gleichzeitig Stauraum bietet. Dabei habe ich an das Ikea PLATSA-System gedacht, da es flexibel und modular ist. Meine Hauptfrage ist: Wie gestalte ich Ikea PLATSA so als Raumteiler, dass er optisch abgrenzt und dabei möglichst viel Stauraum schafft, ohne den Raum zu überladen?

Wichtig wäre für mich, dass der Raumteiler nicht zu massiv wirkt, aber trotzdem robust genug ist, um z.B. Dekoelemente und auch Bücher aufzunehmen. Hat jemand Erfahrung mit der Anordnung und Kombination der verschiedenen PLATSA-Elemente und vielleicht Ideen, wie man Türen, Schubladen oder offene Fächer sinnvoll miteinander kombiniert?

Außerdem interessieren mich Tipps zur Befestigung, falls der Raumteiler freistehend sein soll – gibt es da bewährte Vorgehensweisen, um Stabilität zu gewährleisten?

Danke vorab für eure Tipps!
G
gasidney
07.06.22 18:45
Ein Raumteiler mit Ikea PLATSA funktioniert am besten, wenn du hohe Module mit verschiedenen Tiefen verwendest.

Offene Fächer oben, geschlossene Schränke unten für Stauraum.

Zur Stabilität: auch freistehend immer an Wand sichern oder mit Gewichten unten stabilisieren.
G
Gafiel
07.06.22 20:32
Hallo,

die Gestaltung eines Ikea PLATSA Raumteilers mit Stauraumfunktion erfordert eine sorgfältige Planung, weil das System viele modulare Optionen bietet.

Zunächst gilt es zu entscheiden, welche Grundelemente du einsetzen willst:
- Für Stauraum eignen sich die geschlossenen Schränke mit Türen oder Schubladen, je nachdem wie der Zugang am praktischsten ist.
- Offene Fächer kannst du für Dekoration oder häufig genutzte Dinge integrieren. Das lockert den Raumteiler optisch auf und sorgt für Transparenz.

Ich empfehle, das System so zu planen, dass die Module beidseitig zugänglich sind, falls dein Raumteiler in der Raummitte steht. Damit lässt sich der Stauraum optimal nutzen. Achte bei der Höhe darauf, dass der Teiler nicht zu dominant wirkt – ca. 180-200 cm sind meist passend.

Für die Stabilität sollten freistehende Module miteinander verschraubt werden. Ikea bietet dafür Verbindungselemente an, die den Zusammenhalt sichern. Zusätzlich kannst du sie mit Winkeln an der Wand befestigen, selbst wenn der Raumteiler frei steht, um das Kippen zu verhindern.

Zum Thema Kombination von Türen und offenen Fächern: Eine gute Vorgehensweise ist, die unteren Bereiche geschlossener zu halten, um Staub und eine aufgeräumte Optik zu gewährleisten, und oben mehr offene Fächer einzusetzen.

Denke auch an die Rückwände – bei PLATSA kann man offene Seiten und Rückwände nutzen, um Lichtdurchlässigkeit oder eine luftige Atmosphäre zu schaffen.

Wichtig ist, vorher genaue Maße zu nehmen und eventuell mit einem Planer das Layout durchzuspielen. Wie breit und tief ist dein geplanter Raumteiler? Das beeinflusst stark, welche Module sinnvoll sind.

Falls du möchtest, kann ich dir auch helfen, eine Beispielkonfiguration zu entwerfen, wenn du mehr Details gibst.
B
Bibar1
08.06.22 08:51
Gafiel schrieb:
Ich empfehle, das System so zu planen, dass die Module beidseitig zugänglich sind, falls dein Raumteiler in der Raummitte steht. Damit lässt sich der Stauraum optimal nutzen.
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Das mit der beidseitigen Zugänglichkeit klingt für meinen Grundriss interessant, da ich tatsächlich den Teiler frei im Raum platzieren möchte.

Mein Raumteiler soll ungefähr 2 Meter breit und 40 cm tief werden. Ich hatte an etwa 2 Meter Höhe gedacht, um nicht einen komplett geschlossenen Raumteiler zu haben, da mein Wohnzimmer relativ offen ist.

Was hältst du von der Kombination von hohen Schränken mit einzelnen integrierten Schubladen? Ich würde gern auch mal kleinere Gegenstände wie Schreibtisch- oder Bastelzeug darin unterbringen, die nicht offen liegen sollen.

Und was würdest du für Türtypen oder Schubladensysteme empfehlen, damit das Ganze auch nach ein paar Jahren stabil bleibt? Gibt es da Erfahrungswerte bezüglich Material und Qualität bei PLATSA?
G
gadalu
08.06.22 09:30
Zur Stabilität von PLATSA-Modulen kann ich Folgendes ergänzen: PLATSA ist konstruiert als modulares Stecksystem auf Holzplattenbasis, das für den Innenbereich ausgelegt ist. Die Standfestigkeit hängt stark von der richtigen Verklebung und Verschraubung der Module ab.

- Freistehende Raumteiler sollten mit mehreren Verbindungselementen verschraubt werden.
- Für zusätzliche Stabilität empfiehlt es sich, Wandhalterungen zu nutzen, selbst wenn die Module nicht direkt an der Wand stehen – eine verdeckte Befestigung am Boden oder Wand verhindert Kippen.
- Im Alltag zeigt sich, dass Schubladensysteme von PLATSA mit Soft-Close-Funktion langlebig sind, vorausgesetzt, sie werden nicht überladen.
- Türen sind meist aus beschichteter Spanplatte und bieten eine gute Haltbarkeit bei normaler Nutzung.

Insgesamt ist PLATSA ein solides System, das für leichte bis mittelschwere Nutzung gut geeignet ist. Für schwere Lagerung von schwereren Lasten lieber auf zusätzliche Innenreinforcement oder andere Systeme zurückgreifen.

Wichtig ist, das maximale Gewicht pro Fach zu beachten, um Verformungen zu vermeiden.
B
Bibar1
08.06.22 11:01
gadalu schrieb:
Freistehende Raumteiler sollten mit mehreren Verbindungselementen verschraubt werden.
Das ist genau das Thema, das mich noch etwas unsicher macht.

Wie viele Verbindungspunkte sollten es idealerweise sein für einen Raumteiler von 2m Breite und ca. 2m Höhe? Reichen 3-4 Verbindungselemente oder sollten es deutlich mehr sein?

Außerdem: Ist es möglich, die Module auch an der Decke zu sichern, wenn z.B. die Wand nicht direkt an der Seite anliegt? Oder gibt es da zu große Risiken durch unterschiedliche Deckenhöhen und mögliche Bewegungen?

Mir geht es auch darum, den Raumteiler möglichst stabil zu machen, ohne dass er zu massiv oder eingesperrt wirkt. Danke für Tipps zu sinnvollen Verbindungstechniken!
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