ᐅ Wie optimiere ich Ikea Besta Möbel für den Einsatz im Flurbereich?
Erstellt am: 22.01.20 14:37
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FotetuIch suche nach Ideen und praktischen Lösungen, wie ich die Ikea Besta Möbel gezielt für den Einsatz im Flurbereich optimieren kann. Die Herausforderung ist, dass Flure oft schmal sind und Stauraum benötigt wird, ohne den Raum zu überladen. Dabei möchte ich weder auf die Flexibilität der Besta Korpusmaße verzichten, noch die Ästhetik des Aufbewahrungssystems beeinträchtigen. Gibt es Tipps, wie man z.B. die Innenausstattung, Griffe oder Oberflächen anpassen kann, um den Flur funktionaler und einladender zu gestalten? Auch Anregungen zur Integration von Sitzflächen oder Haken an den Besta-Möbeln wären sehr willkommen. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht oder wie habt ihr eure Besta-Systeme für ähnliche Anforderungen modifiziert?
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Phillipkau22.01.20 16:52Fotetu schrieb:
Ich suche nach Ideen und praktischen Lösungen, wie ich die Ikea Besta Möbel gezielt für den Einsatz im Flurbereich optimieren kann.Um Besta-Möbel für den Flur zu optimieren, empfehle ich folgende strukturierte Vorgehensweise:
- Maßgenaue Planung: Vermessen Sie den Flur exakt, um Besta-Korpusse entsprechend anzupassen oder in Kombination zu nutzen.
- Nutzung von Innenorganisatoren: Schubladen- und Einlegeböden mit Trennelementen für z.B. Schlüssel, Handschuhe oder Schal.
- Türfronten mit magnetischer Tafel oder Spiegel: Fördern sowohl Funktionalität (Spiegel) als auch Organisation (Notizen).
- Griffe austauschen: Flache oder eingelassene Griffe minimieren die Stolpergefahr in engen Fluren.
- Integration von Sitzflächen: Auf die Korpusse kann eine gepolsterte Abdeckplatte montiert werden, um komfortables Anziehen der Schuhe zu ermöglichen.
- Wandmontage: Ein Hängesystem für Besta-Korpusse schafft mehr Bodenfreiheit und sorgt für einen modernen Look.
Diese Kombination fördert eine optimale Nutzung des oft begrenzten Flurplatzes und gewährleistet eine klare Struktur.
Phillipkau schrieb:
Griffe austauschen: Flache oder eingelassene Griffe minimieren die Stolpergefahr in engen Fluren.Da möchte ich widersprechen – das ist zwar eine bewährte Praxis, aber gerade im Flur, wo man schnell mal mit Jackenärmeln oder Taschen hängen bleibt, würde ich eher auf grifflose Klappen und Push-to-open-Mechaniken setzen. Grifflose Möbel wirken zudem moderner und lassen den Flur optisch ruhiger erscheinen.
Außerdem finde ich, dass man Besta-Möbel nicht nur funktional anpassen sollte, sondern auch mutig mit Farbe und Beleuchtung spielen kann. Besonders LED-Beleuchtung in den Regalen oder unterhalb der Korpusse schafft Atmosphäre und eine einladende Wirkung.
Ich frage mich allgemein, ob man nicht auch Glasfronten statt Türen nutzen sollte, um einen leichteren Eindruck zu erzeugen. Allerdings natürlich auch mit Bedacht, da der Flur kein Wohnzimmer ist und meistens weniger gepflegt wird.
Muso4 schrieb:
Ich frage mich allgemein, ob man nicht auch Glasfronten statt Türen nutzen sollte, um einen leichteren Eindruck zu erzeugen.Das ist ein guter Punkt, jedoch muss man bedenken, dass die Flurnutzung üblicherweise mit mehr Schmutz, Staub und Feuchtigkeit verbunden ist. Glasfronten können zwar optisch "leichter" wirken, erfordern aber mehr Pflege und zeigen Fingerabdrücke und Verunreinigungen. Das mindert die Alltagstauglichkeit.
Außerdem brachte Fotetu selbst ja den Wunsch auf, den Flur funktional zu halten ohne Einbußen im Stauraum. Hierzu kann ich ergänzen, dass Modulierung durch flexible Innenaufteilungen – etwa mit variablen Einlegeböden und Aufbewahrungskörben – für maximale Anpassung sorgt.
Ein weiterer Punkt, den ich immer empfehle, ist die Integration von multifunktionalen Elementen. Beispielsweise lässt sich an der Seite eines Besta-Schranks eine Leiste mit Haken installieren, um Mäntel oder Taschen griffbereit zu halten. Auch eine flache Schuhablage auf der Oberseite von niedrigen Besta-Einheiten kann zusätzlich Platz schaffen.
Die Kombination von praktischen und optischen Aspekten sollte immer im Vordergrund stehen – sonst wird es nur eine Kompromisslösung.
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