ᐅ Niedrigkosten Planung Einfamilienhaus
Erstellt am: 23.11.14 00:21
Hallo Zusammen,
wie das Thema schon verrät würde ich mir gerne Gedanken machen wie man sein Eigenheim möglich günstig jedoch nach Stand der "Technik" ohne Größe Kompromisse schließen zu müssen umzusetzen ginge. Dabei liegt der Focus darauf zunächst relativ günstig zu bauen, weitere Ümbauarbeiten schon von vornherein mit einzuplanen, jedoch erst nach Jahren um zu setzten (dazu später mehr).
Vielleicht könnt ihr meine Ideen bestätigen bzw. widerlegen oder eure mit einbringen.
Dazu habe ich mir folgtende Gedanken gemacht.
- Quadratisch, praktisch, gut (ohne Erker, Rundungen, Überhänge oder Sonstiges)
- Hochkeller (Vollkeller) um Erdaushub zu reduzieren
- Erdaushub zum anheben des Grundstücks oder Grundstücksteilen verwenden (erspart Abtransport)
- Hochkeller, unter anderem als Wohnraum planen (z.B. Schlafzimmer, Vollbad, Hauswirtschaftsraum, weitere Zimmer) reduziert die Grundfläche
- Flachdach (dürfte die günstigste Variante sein)
- Offene Raumgestaltung um Innenwände zu reduzieren (Wohn-, Esszimmer + Flur und Küche)
- Zentraler Installationsschacht (Wasser, Heizung, Abluft, Abwasser, Strom)
- Heizung, Bäder & Küche(n) liegen direkt an dem Installationsschacht
- Elektrik bis auf Küche und Bad in die Scheuerleisten integrieren (wenn zulässig), Deckenbeleuchtung entfällt
- Fußbodenheizung für alle bewohnten Räume verlegen, für die weiteren vorhalten
- Standardmaße von Fenstern und Türen verwenden, evtl. Stürze für größere vorhalten
Zudem sollten folgtende Wünsche mit eingeplant, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden:
- Auslegung des Mauerwerks um eine Aufstockung eines 2. Geschosses
- Garage im Keller über das Einbringen eines Sturzes vorbereiten
- Treppe oder zumindest Platz für diese ins 2. Geschoss vorhalten
- Aussenkellertreppensturz vorhalten
Eigenleistungen könnten wie folgt erbracht werden:
- Bausatzhaus z.B. aus Kalksandstein oder Porenbeton mit Fachkundiger Anleitung
- Heizungsleitungen, Wasserver- und Entsorgung (Lehrberuf)
- Elektroinstallation (Verwandtschaft)
- Grundstücksentwässerung / Drainage (Lehrberuf)
- Innenausbau komplett (teilweise Lehrberuf)
wie das Thema schon verrät würde ich mir gerne Gedanken machen wie man sein Eigenheim möglich günstig jedoch nach Stand der "Technik" ohne Größe Kompromisse schließen zu müssen umzusetzen ginge. Dabei liegt der Focus darauf zunächst relativ günstig zu bauen, weitere Ümbauarbeiten schon von vornherein mit einzuplanen, jedoch erst nach Jahren um zu setzten (dazu später mehr).
Vielleicht könnt ihr meine Ideen bestätigen bzw. widerlegen oder eure mit einbringen.
Dazu habe ich mir folgtende Gedanken gemacht.
- Quadratisch, praktisch, gut (ohne Erker, Rundungen, Überhänge oder Sonstiges)
- Hochkeller (Vollkeller) um Erdaushub zu reduzieren
- Erdaushub zum anheben des Grundstücks oder Grundstücksteilen verwenden (erspart Abtransport)
- Hochkeller, unter anderem als Wohnraum planen (z.B. Schlafzimmer, Vollbad, Hauswirtschaftsraum, weitere Zimmer) reduziert die Grundfläche
- Flachdach (dürfte die günstigste Variante sein)
- Offene Raumgestaltung um Innenwände zu reduzieren (Wohn-, Esszimmer + Flur und Küche)
- Zentraler Installationsschacht (Wasser, Heizung, Abluft, Abwasser, Strom)
- Heizung, Bäder & Küche(n) liegen direkt an dem Installationsschacht
- Elektrik bis auf Küche und Bad in die Scheuerleisten integrieren (wenn zulässig), Deckenbeleuchtung entfällt
- Fußbodenheizung für alle bewohnten Räume verlegen, für die weiteren vorhalten
- Standardmaße von Fenstern und Türen verwenden, evtl. Stürze für größere vorhalten
Zudem sollten folgtende Wünsche mit eingeplant, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden:
- Auslegung des Mauerwerks um eine Aufstockung eines 2. Geschosses
- Garage im Keller über das Einbringen eines Sturzes vorbereiten
- Treppe oder zumindest Platz für diese ins 2. Geschoss vorhalten
- Aussenkellertreppensturz vorhalten
Eigenleistungen könnten wie folgt erbracht werden:
- Bausatzhaus z.B. aus Kalksandstein oder Porenbeton mit Fachkundiger Anleitung
- Heizungsleitungen, Wasserver- und Entsorgung (Lehrberuf)
- Elektroinstallation (Verwandtschaft)
- Grundstücksentwässerung / Drainage (Lehrberuf)
- Innenausbau komplett (teilweise Lehrberuf)
Lass den Keller weg, dann ist schon mal viel gespart.
Ich finde außerdem, dass man schon ein Mindestmaß an "üblichem" Bauen haben sollte, weil genau das spart. Außerdem sorgt das für einen üblichen Marktwert eines Hauses.
Viele Punkte oben sorgen meiner Meinung sogar für eine deutliche Kostenerhöhung.
Ich finde außerdem, dass man schon ein Mindestmaß an "üblichem" Bauen haben sollte, weil genau das spart. Außerdem sorgt das für einen üblichen Marktwert eines Hauses.
Viele Punkte oben sorgen meiner Meinung sogar für eine deutliche Kostenerhöhung.
Wo kommt denn in ein paar Jahren die Kohle für den zweiten Stock her? Falls hier tatsächlich ein größerer Geldsegen erwartet wird, lieber über einen Teilausbau nachdenken.
Aus eigener Erfahrung bringen all die guten eigenen Vorsätze und Ideen wenig, du brauchst vor allem einen Planer, der gewillt und fähig ist, solch ein unkonventionellen Baustil umzusetzen.
Mein Tipp: Eigene Finanzkraft prüfen und dann sondieren, was am Markt dafür angeboten wird. Alles andere gibt wahrscheinlich Murks.
Gruß, Ben
Aus eigener Erfahrung bringen all die guten eigenen Vorsätze und Ideen wenig, du brauchst vor allem einen Planer, der gewillt und fähig ist, solch ein unkonventionellen Baustil umzusetzen.
Mein Tipp: Eigene Finanzkraft prüfen und dann sondieren, was am Markt dafür angeboten wird. Alles andere gibt wahrscheinlich Murks.
Gruß, Ben
Bin auch kein Freund von Gewaltfinanzierungen - das stört nur den Familienfrieden. Kauft lieber jetzt das Grundstück und zahlt an dem rum und baut wenn ihr etwas mehr Eigenkapital oder Einkommen habt. Ansonsten glaube ich nicht, dass ein Flachdach immer die günstigste Wahl darstellt (bitte korrigiert mich).
Schon mal überlegt ein altes gebrauchtes Haus zu kaufen und das dann zu renovieren? (sicherlich nicht unbedingt insgesamt günstiger, aber sicherlich besser "modular" zu finanzieren - also nach dem Motto: dieses Jahr die Elektrik, nächstes Zimmer 2 und 3 und das darauf ein neues Bad etc.).
Schon mal überlegt ein altes gebrauchtes Haus zu kaufen und das dann zu renovieren? (sicherlich nicht unbedingt insgesamt günstiger, aber sicherlich besser "modular" zu finanzieren - also nach dem Motto: dieses Jahr die Elektrik, nächstes Zimmer 2 und 3 und das darauf ein neues Bad etc.).
B
Bauexperte23.11.14 12:07Hallo,
preiswert oder eher billig?
Grüße, Bauexperte
preiswert oder eher billig?
Mr.Magou schrieb:Das kannst Du jetzt noch gar nicht entscheiden, denn es hängt von der zugelassenen Trauf- oder Firsthöhe zum Grundstück ab. Im Übrigen, das, was Du an Erdarbeiten vielleicht "einsparst", steckst Du zu einem guten Teil wieder in die Dämmung und den Putz der zusätzlich frei liegenden Fassade.
- Hochkeller (Vollkeller) um Erdaushub zu reduzieren
Mr.Magou schrieb:Kommt darauf an, was das Bodengutachten ergibt. Befindet sich Lehm im Untergrund hat es sich schnell mit der Verteilung auf dem restlichen Grundstück.
- Erdaushub zum anheben des Grundstücks oder Grundstücksteilen verwenden (erspart Abtransport)
Mr.Magou schrieb:Weshalb wählst Du die teuerste Variante, Wohnraum zu erstellen, überhaupt? Gruselig, wenn ich mir vorstelle, daß Du - ob der Ergebnisse des Bodengutachtens - mit drückendem Wasser rechnen mußt. In Betonwänden zu leben ist sicher spaßig
- Hochkeller, unter anderem als Wohnraum planen (z.B. Schlafzimmer, Vollbad, Hauswirtschaftsraum, weitere Zimmer) reduziert die Grundfläche
Mr.Magou schrieb:Nein.
- Flachdach (dürfte die günstigste Variante sein)
Mr.Magou schrieb:Dafür höherer Aufwand an Betonpfeilern oder Trägern.
- Offene Raumgestaltung um Innenwände zu reduzieren (Wohn-, Esszimmer + Flur und Küche)
Mr.Magou schrieb:Es sollte immer nur einen zentralen Schächte geben. Wird nur teurer, wenn die Sanitärräume gegenläufig geplant sind.
- Zentraler Installationsschacht (Wasser, Heizung, Abluft, Abwasser, Strom)
- Heizung, Bäder & Küche(n) liegen direkt an dem Installationsschacht
Mr.Magou schrieb:In die Fußleisten? Weshalb das denn?
- Elektrik bis auf Küche und Bad in die Scheuerleisten integrieren (wenn zulässig), Deckenbeleuchtung entfällt
Mr.Magou schrieb:Das ist das geringste dabei.
- Fußbodenheizung für alle bewohnten Räume verlegen, für die weiteren vorhalten
- Standardmaße von Fenstern und Türen verwenden, evtl. Stürze für größere vorhalten
Mr.Magou schrieb:Arbeit des Statikers.
Zudem sollten folgtende Wünsche mit eingeplant, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden:
- Auslegung des Mauerwerks um eine Aufstockung eines 2. Geschosses
Mr.Magou schrieb:Ebenfalls Statik.
- Garage im Keller über das Einbringen eines Sturzes vorbereiten
Mr.Magou schrieb:Vorhalten - Du bist sicher, Du möchtest wochenlang Deck und Staub entfernen, wenn ein 2. Treppenlauf nachträglich eingebaut werden muß?
- Treppe oder zumindest Platz für diese ins 2. Geschoss vorhalten
Mr.Magou schrieb:Ziemlich teure Geschichte, zudem entstehen weitere Kosten der Einbruchsicherung.
- Aussenkellertreppensturz vorhalten
Mr.Magou schrieb:Such Dir besser einen Architekten und vergebe die Gewerke einzeln; sofern am Ende des Tages noch welche übrig bleiben
Eigenleistungen könnten wie folgt erbracht werden:
- Bausatzhaus z.B. aus Kalksandstein oder Porenbeton mit Fachkundiger Anleitung
- Heizungsleitungen, Wasserver- und Entsorgung (Lehrberuf)
- Elektroinstallation (Verwandtschaft)
- Grundstücksentwässerung / Drainage (Lehrberuf)
- Innenausbau komplett (teilweise Lehrberuf)
Grüße, Bauexperte
Hallo Zusammen,
danke für die Zahlreichen "Anmerkungen". Ich versuche einmal meine Sichtweise ein wenig präziser darzustellen
Auf die Kommentare von Bauexperte würde ich gerne eingehen, ohne eine Zitat in Zitat Funktion werden die Antworten jedoch aus dem Zusammenhang gerissen. ich versuche trotzdem einmal darauf einzugehen.
Im übrigen Basieren meine Annahmen auf einem fiktiven Hausbau, ob Hoch- Tiefkeller, Firsthöhe, Bodengutachten/Lehmboden sei zunächst dahin gestellt und muss natürlich berücksichtigt werden.
- Warum ist ein rechteckiges Haus mit Vollunterkellerung, einem Geschoss und Flachdach die teuerste Variante? Bitte um Aufklärung.
- Von Betonwänden hat niemand gesprochen ( es gäbe ja auch noch andere Materialien). ich gehe mal von aus du beziehst dich mit leben in Betonwänden auf das Kellergeschoss. Ich weiss nicht was du im Schlafzimmer machst aber für mich ist das völlig ok dies im Keller zu haben, besonders wenn dies ein Hochkeller mit ausreichendem Lichteinfall ist. Das gleiche gilt für das Vollbad, Hauswirtschaftsraum und Garage im Keller.
- Flachdach ist nicht die günstigste Variante? Welche dann, ich bitte um Aufklärung.
- Elektrik in Fußleisten, warum nicht? Was spricht dagegen? Ich bitte um Aufklärung.
- Außenkellertreppensturz vorhalten. Wieso wird das eine teuer Geschichte? Bitte um Aufklärung.
Was ist denn eurer Meinung nach die günstigster und sicherste Bauweise?! Bisher habe ich nur Ablehnung vernommen, jedoch keine Vorschläge denen ich mal nachgehen könnte!
danke für die Zahlreichen "Anmerkungen". Ich versuche einmal meine Sichtweise ein wenig präziser darzustellen
lastdrop schrieb:Ich dachte dies habe ich anhand der rechteckigen Form, Unterkellerung und einem Flachdach ausreichend berücksichtigt. Das ein Hochkeller und Flachdach von der "üblichen Bauweise" abweicht konnte ich natürlich nicht wissen...
Ich finde außerdem, dass man schon ein Mindestmaß an "üblichem" Bauen haben sollte, weil genau das spart.
Ben1000 schrieb:Gesamtkosten sind mit 250k€ geplant welche nach ca. 10-12 Jahren vollständig getilgt sind. Was n icht heissen soll das man die 250k€ von vornherein verbauen muss. Ein Teilausbau soll auch stattfinden, zunächst für drei Personen (Wohn, Schlaf, Kind, Bad, Küche, Flur) Nach und nach sollten ein zweites Bad, 2. Kinderzimmer, Hobbyraum, Hauswirtschaftsraum & Garage dazu kommen. Wenn es dann doch 15 Jahre dauert weil doch mehr Ausgebaut wird als man geplant hatte ist das auch nicht weiter schlimm.
Wo kommt denn in ein paar Jahren die Kohle für den zweiten Stock her? lieber über einen Teilausbau nachdenken.
BeHaElJa schrieb:Keine Gewaltfinanzierung, siehe oben.
Bin auch kein Freund von Gewaltfinanzierungen - das stört nur den Familienfrieden. Kauft lieber jetzt das Grundstück und zahlt an dem rum und baut wenn ihr etwas mehr Eigenkapital oder Einkommen hab
BeHaElJa schrieb:Bitte klärt mich auf, wenn man ein zweites Geschoss plant wird die Decke zu diesen mit fertig gestellt. Wie könnte man dort ein einfacher (Flach)-Dach darauf bringen was 10 Jahre Hält. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das so ein Dach einige 10tausend Euro kosten wird. Welche Möglichkeiten gäbe es eurer Meinung nach?
Ansonsten glaube ich nicht, dass ein Flachdach immer die günstigste Wahl darstellt (bitte korrigiert mich)
BeHaElJa schrieb:Ja überlegt schon bzw. was dies meine erste Überlegung. Da die angeboten Objekte meist grob von den Wünschen abweichen und die Umbau. bzw. Modernisierungsarbeiten richtig ins Geld gehen war die Überlegung letztendlich neu zu bauen. zumal eine modernisiertes Haus letztendlich noch kein neues ist und die Kosten für Kauf und Modernisierung die eines Neubaus (weit) übersteigen. Am Ende hat man dann doch nicht das was man sich vorgestellt hat.
Schon mal überlegt ein altes gebrauchtes Haus zu kaufen und das dann zu renovieren? (sicherlich nicht unbedingt insgesamt günstiger, aber sicherlich besser "modular" zu finanzieren - also nach dem Motto: dieses Jahr die Elektrik, nächstes Zimmer 2 und 3 und das darauf ein neues Bad etc.).
Auf die Kommentare von Bauexperte würde ich gerne eingehen, ohne eine Zitat in Zitat Funktion werden die Antworten jedoch aus dem Zusammenhang gerissen. ich versuche trotzdem einmal darauf einzugehen.
Im übrigen Basieren meine Annahmen auf einem fiktiven Hausbau, ob Hoch- Tiefkeller, Firsthöhe, Bodengutachten/Lehmboden sei zunächst dahin gestellt und muss natürlich berücksichtigt werden.
- Warum ist ein rechteckiges Haus mit Vollunterkellerung, einem Geschoss und Flachdach die teuerste Variante? Bitte um Aufklärung.
- Von Betonwänden hat niemand gesprochen ( es gäbe ja auch noch andere Materialien). ich gehe mal von aus du beziehst dich mit leben in Betonwänden auf das Kellergeschoss. Ich weiss nicht was du im Schlafzimmer machst aber für mich ist das völlig ok dies im Keller zu haben, besonders wenn dies ein Hochkeller mit ausreichendem Lichteinfall ist. Das gleiche gilt für das Vollbad, Hauswirtschaftsraum und Garage im Keller.
- Flachdach ist nicht die günstigste Variante? Welche dann, ich bitte um Aufklärung.
- Elektrik in Fußleisten, warum nicht? Was spricht dagegen? Ich bitte um Aufklärung.
- Außenkellertreppensturz vorhalten. Wieso wird das eine teuer Geschichte? Bitte um Aufklärung.
Was ist denn eurer Meinung nach die günstigster und sicherste Bauweise?! Bisher habe ich nur Ablehnung vernommen, jedoch keine Vorschläge denen ich mal nachgehen könnte!
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