ᐅ Haus kaufen Hanglage Thema Entwässerung
Erstellt am: 22.11.24 23:20
S
Schlaumeier8622.11.24 23:20Hallo zusammen,
Wir sind gerade in Verhandlungen für den Kauf eines tollen, fast neuen Einfamilienhaus, Baujahr 2021/2022 auf Hang gebaut durch Aufschüttung ohne Keller und in 2 Ebenen mit Stützmauern aus Beton (ca1.60m jeweils) gesichert.
Nun sieht es toll aus (Von der Straße kommt man zum Haus, hinten ist ca. 5m breite Terrasse, die mit erster Reihe von Stützmauern endet.
Unten den Stützmauern ist da ein Streifen Erde, ca. 1.5m breit und dann wieder ca. 1,6m hohe zweite Reihe Stützmauer. Es entsteht quasi eine Terrasse (im Sinne von Terrasse wie zB. am Weinberg).
Schön!
Was ich noch am prüfen bin, wie es da mit Entwässerung/Drainage steht, hab von Verkäuferseite noch keine Abschließende Info und versuche einzuordnen wie tief/detailliert ich diesen Punkt prüfen sollte.
Fakt ist: Es wurde bei einem entsprechenden rel. steilen Hang mit Schotter eine gerade Fläche angelegt, entsprechend sehr gut verdichtet (Lastplattendruckversuch hatte sehr gute Ergebnisse (60-71MN/m2 bei Forderung im Baugrundgutachten min 40 MN/m2 zu haben), und dann auf 2 Ebenen mit besagten Stützwänden noch gesichert.
Auf der geraden Schotterfläche dann das Haus auf Bodenplatte ohne Keller gebaut.
Die Stützwände sehen gut aus, keine Risse, stehen gerade (außer einem Element an der Ecke was kleines bisschen geneigt zu sein scheint, keine Wasserspuren sichtbar.
Nun, wie ich verstehe sind mehr oder weniger ausgeklügelte Entwässerungssysteme/Drainagen nicht immer nötig, Thema Hydrostatischer Druck hinter den Stützwänden. Sollte man sich verlassen drauf, dass es schon passt wo schlussendlich das Haus ja gebaut wurde und abgenommen ohne Beanstandungen?
Danke
Wir sind gerade in Verhandlungen für den Kauf eines tollen, fast neuen Einfamilienhaus, Baujahr 2021/2022 auf Hang gebaut durch Aufschüttung ohne Keller und in 2 Ebenen mit Stützmauern aus Beton (ca1.60m jeweils) gesichert.
Nun sieht es toll aus (Von der Straße kommt man zum Haus, hinten ist ca. 5m breite Terrasse, die mit erster Reihe von Stützmauern endet.
Unten den Stützmauern ist da ein Streifen Erde, ca. 1.5m breit und dann wieder ca. 1,6m hohe zweite Reihe Stützmauer. Es entsteht quasi eine Terrasse (im Sinne von Terrasse wie zB. am Weinberg).
Schön!
Was ich noch am prüfen bin, wie es da mit Entwässerung/Drainage steht, hab von Verkäuferseite noch keine Abschließende Info und versuche einzuordnen wie tief/detailliert ich diesen Punkt prüfen sollte.
Fakt ist: Es wurde bei einem entsprechenden rel. steilen Hang mit Schotter eine gerade Fläche angelegt, entsprechend sehr gut verdichtet (Lastplattendruckversuch hatte sehr gute Ergebnisse (60-71MN/m2 bei Forderung im Baugrundgutachten min 40 MN/m2 zu haben), und dann auf 2 Ebenen mit besagten Stützwänden noch gesichert.
Auf der geraden Schotterfläche dann das Haus auf Bodenplatte ohne Keller gebaut.
Die Stützwände sehen gut aus, keine Risse, stehen gerade (außer einem Element an der Ecke was kleines bisschen geneigt zu sein scheint, keine Wasserspuren sichtbar.
Nun, wie ich verstehe sind mehr oder weniger ausgeklügelte Entwässerungssysteme/Drainagen nicht immer nötig, Thema Hydrostatischer Druck hinter den Stützwänden. Sollte man sich verlassen drauf, dass es schon passt wo schlussendlich das Haus ja gebaut wurde und abgenommen ohne Beanstandungen?
Danke
Schlaumeier86 schrieb:
Wir sind gerade in Verhandlungen für den Kauf eines tollen, fast neuen Einfamilienhaus, Baujahr 2021/2022Tja, was soll man dazu sagen: ein Haus gebaut von vor zwei Jahren, da werden evtl. Gründe zu Besorgnissen noch nicht dramatisch evident sein können - andererseits war das keine Vergangenheit, in der man blauäugig Gefahren übersehen hat, die heute jedes Kind kennt. Noch dazu als bildloser Text, ohne Glaskugel und auch nicht als Bauschadensachverständiger.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Schlaumeier86 schrieb:
Sollte man sich verlassen drauf, dass es schon passt wo schlussendlich das Haus ja gebaut wurde und abgenommen ohne Beanstandungen?Keine Ahnung. Nichts von gesehen. Die Abnahme betrifft nur das Haus, nicht die Gartenanlage oder Sonstiges.Meine Glaskugel ist bei solchen Fragen sehr trüb . .
H
hanghaus202323.11.24 07:49Bilder sagen mehr als 1000 Worte.
S
Schlaumeier8623.11.24 11:06Mehr als das habe ich gerade nicht.

Ein Bachsachverständiger hat sich das Haus angeschaut, mit Schwerpunkt eben - das eigentliche Haus.
Zu dieser Terrasierung hat er sich nur etwas geärgert, dass man hier viel besser mit einem Keller dran wäre - aber naja, das hat was man hat.
Ansonsten meine er sieht OK aus oberflächlich.
Mit der Entwässerung und co. fragte ich damals nicht, ich kam später zum Thema Hydrostatischer Druck usw.
Klar, ich würde Gebäudeenergiegesetz. Bauunterlagen anfordern usw - möchte verstehen aber wie kritisch das sein kann, vielleicht mache ich dann zu viel Mühe für nichts.
Ein Bachsachverständiger hat sich das Haus angeschaut, mit Schwerpunkt eben - das eigentliche Haus.
Zu dieser Terrasierung hat er sich nur etwas geärgert, dass man hier viel besser mit einem Keller dran wäre - aber naja, das hat was man hat.
Ansonsten meine er sieht OK aus oberflächlich.
Mit der Entwässerung und co. fragte ich damals nicht, ich kam später zum Thema Hydrostatischer Druck usw.
Klar, ich würde Gebäudeenergiegesetz. Bauunterlagen anfordern usw - möchte verstehen aber wie kritisch das sein kann, vielleicht mache ich dann zu viel Mühe für nichts.
Drainage ist ja nicht zu sehen, aber es fragt auch keiner bei Hauskauf nach der Dämmung unter der BoPla. Insofern würde ich sagen, dass alles fachmännisch gemacht aussieht, kein Eigenbau. Warum sollte man jetzt die Drainage anzweifeln? Das Fallrohr für die Toi im Dachgeschoss zweifelt man ja auch nicht an.
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