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ᐅ Angebotsvergleich und Liquiditätsplanung für Neubau Erfahrungen?


Erstellt am: 04.11.24 10:41

nordanney04.11.24 14:35
ErsterHausbau schrieb:

Initial hatte ich mit einem Text angefragt, mit der Grundfläche und Anzahl Zimmer und den Bauunterlagen vom Amt. Die Anbieter wollten dann aber idealerweise Grundrisse (ich dachte anfangs, dass sie diese mit uns direkt erstellen würden). Wir haben dann die Grundrisse grob gezeichnet und dazu Folgende Sonderwünsche angegeben:
...
Also eine absolut unkonkrete Anfrage, die man als Anbieter mit genügend Puffer beantwortet, da man sich nicht zu viel Arbeit machen möchte.
Die Preise, die Du bekommen hast, sind mit extrem wenig Aussagekraft verbunden.

Bitte zurück auf Anfang: Entweder Haus von der Stange oder die ersten Stufen mit einem Architekten gehen. Danach Angebote einholen.
ErsterHausbau schrieb:

Damit es vergleichbar ist,
brauchst Du eine Grundlage für die Vergleichbarkeit. Also absolut identischer Grundriss und eine Ausschreibung mit allen Positionen (Mengen und Qualitäten). Das macht ein Architekt z.B. für ein Einfamilienhaus auf etwa 80 Seiten.
ErsterHausbau04.11.24 15:01
Nein, das stimmt so nicht. Wir hatten nach dem ersten Mal direkt den Grundriss. Dieser war für alle die selbe Angebotsgrundlage. So Punkte wie die Anzahl von Fenstern ist natürlich auch überall gleich vorgegeben.
Daher sind ja vermutlich auch alle Angebote im selben Preissegment.
Einen Architekten wollten wir erst beauftragen wenn wir wissen ob wir überhaupt bauen können.
Wie ist denn das normale Vorgehen um sich ansonsten zu erkundigen? Die Preise aus dem Internet haben wir lange durchsucht und diese unterscheiden sich extrem in den letzten Jahren und auch extrem nach Region und Anforderungen. Daher wollte ich direkt unverbindliche Angebote einholen um zu wissen mit was wir rechnen müssen.
mich hatte aber eigentlich erhofft, dass sich die Anbieter stärker preislich unterscheiden.
Wie schon gesagt sind wir Laien und tasten uns gerade erst an das Thema ran. Daher sind wir dankbar über alle Hilfen und nicht nur dem klassischen „Alles-ist-falsch“.

Edit: Deine Antworten sind sehr hilfreich - daher nicht falsch verstehen. Wir sind nur aktuell noch bei dem Punkt welches Grundstück wir kaufen (können) und welchen Haustyp wir bauen (können). Je nachdem wie teuer so was wird, geht halt doch nur das Reihenhaus auf kleinstem Grundstück oder halt das Einzelhaus auf größerem Grundstück.
nordanney04.11.24 15:18
ErsterHausbau schrieb:

Wie ist denn das normale Vorgehen um sich ansonsten zu erkundigen?
Katalogpreis sind ein Anhaltspunkt. Aber mehr auch nicht. Es gibt kein Vorgehen außer einer ganz konkreten und fein in alle Einzelteile zerlegten Anfrage - Ausschreibung über einen Architekten.
Um sich zu überlegen, ob man bauen kann oder nicht, reichen die einschlägig bekannten üblichen Baukosten von +/- 3.000€/qm Wohnfläche zzgl. Nebenkosten, Außenanlagen, Keller, Garage usw.
Wohnst Du in einer teuren Gegend, rechnest Du eben mit 3.200€/qm. Soll es dann noch eine gute Ausstattung werden, kommen eben noch mal ein paar € oben drauf. Mehr kannst Du leider nicht machen.
ErsterHausbau schrieb:

Einen Architekten wollten wir erst beauftragen wenn wir wissen ob wir überhaupt bauen können.
Das Können geht also schnell. Das WAS kannst Du mit einem Architekten recht schnell umsetzen. Dieser hat unterschiedlichste Leistungsphasen. Da reichen auch schon die ersten beiden Leistungsphasen. Vielleicht merkst Du dann, dass gut geplante 180qm genauso gut sind, aber am Ende 60-80k günstiger sind?
ErsterHausbau schrieb:

mich hatte aber eigentlich erhofft, dass sich die Anbieter stärker preislich unterscheiden.
Das ist überall mehr oder weniger gleich. Die E-Klasse, der A6 und der 5er BMW sind vergleichbar und haben einen ähnlichen Preis. Willst Du billiger werden, muss es der Passat sein. Nimmst Du ein vergleichbares gutes Handy der üblichen Anbieter (hierbei Apple mal ausgenommen, da die iPhones überteuert sind), hast Du überall einen ähnlichen Preis. Usw.
Ja, die Anbieter unterscheiden sich preislich z.T. deutlich. Aber dann auch die Leistung. Vergleichbares Material (Anzahl und Qualität Steine, die gleiche Heizungsanlage, die gleiche Heizung, die gleichen Toiletten, die gleichen Bodenbeläge kosten im Geschäft denselben Preis - egal, wer der Einkäufer ist) kostet vergleichbar. Handwerkerstunden sind auch recht vergleichbar. Vorteile haben standardisierte Häuser - abgeschlossene Planungen und ggf. Vorproduktion (bei Fertighäusern).
Fene190704.11.24 15:26
ErsterHausbau schrieb:


Photovoltaik + Speicher (10kWp + 5kWh)


Warum denn bitte Photovoltaik mit Speicher? Das macht doch keinen Sinn die 6000Euro kannst dir sparen
ErsterHausbau04.11.24 15:29
Danke dir. Das stimmt mich aber prinzipiell optimistisch, dass wir uns schon mehr leisten könnten bzw. Die realen Baupreise dann doch nochmal günstiger werden.
Bei uns dürfte es von Vorteil sein, dass wir so wenig Expertise mitbringen und dadurch auch wenig Anforderungen haben. Der billige „Chinese“ unter den Häusern ist völlig ausreichend.
Dann würden wir vermutlich das teure, große Grundstück nehmen und anschließend über einen Architekten die Details ausarbeiten.
Jetzt aber noch eine Frage welche mich verwirrt: Die Fertighausanbieter haben selbst ihre gängigen Kontakte zu Architekten in der Region und auch wenn ich diesen separat bezahle, haben diese es so als Standard Vorgehen dargestellt. Erzählen die Fertighausanbieter das nur so, damit erst gar keine Konkurrenz angefragt wird?
ErsterHausbau04.11.24 15:31
Fene1907 schrieb:

Warum denn bitte Photovoltaik mit Speicher? Das macht doch keinen Sinn die 6000Euro kannst dir sparen

Die Photovoltaik ist Pflicht hier und wir würden mit dem Haus ein E-Auto anschaffen. Ob die Photovoltaik und Speicher wirklich so groß dafür sein muss ist eine andere Frage. Aber mit den aktuellen Berechnungen aus Internetseiten bin ich mit unserem derzeitigen Verbrauch auf die Werte gekommen.
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