Hallo zusammen,
wir haben gerade ein Grundstück in NRW gekauft. Die Vorbesitzer hatten bereits einen Architekten beauftragt, der den Bau in Massivbauweise komplett begleiten sollte und schon über 50k€ für die Phasen 1-6 bezahlt. Es gibt bereits eine Baugenehmigung und man könnte quasi sofort mit dem Bau starten.
Wir haben allerdings vorgehabt in Fertigbauweise zu bauen und fragen uns jetzt wie wir am besten vorgehen. Die Vorbesitzer haben uns angeboten ihnen die Planung abzukaufen. So oder so müssten wir diese (abgesehen von den Außenmaßen) noch an unsere Wünsche anpassen.
Das Grundstück liegt am Hang und es gibt jetzt auch nicht viele Möglichkeiten diesen zu bebauen, daher würde es so oder so auf einen ähnlichen Entwurf hinauslaufen.
Ergibt es Sinn den Vorbesitzern die Planungen abzukaufen und dann mit dem Architekten Änderungen einzuarbeiten und damit dann zu Fertighausanbietern zu gehen? Oder kann man mit den Grundrissen aufgrund anderer Bauweise eh nicht viel anfangen und es macht mehr Sinn nochmal selbst einen anderen Architekten für eine Entwurfsplanung zu beauftragen?
Und falls ihr das abkaufen würdet - wie viel würdet ihr bezahlen (eine gute Verhandlungsbasis haben sie ja nicht grade...)?
Wir stehen komplett am Anfang unserer Hausbau-Reise daher entschuldige ich mich schonmal, falls die Frage total dumm ist... Wir wissen einfach nicht recht wie wir jetzt am besten starten sollen.
wir haben gerade ein Grundstück in NRW gekauft. Die Vorbesitzer hatten bereits einen Architekten beauftragt, der den Bau in Massivbauweise komplett begleiten sollte und schon über 50k€ für die Phasen 1-6 bezahlt. Es gibt bereits eine Baugenehmigung und man könnte quasi sofort mit dem Bau starten.
Wir haben allerdings vorgehabt in Fertigbauweise zu bauen und fragen uns jetzt wie wir am besten vorgehen. Die Vorbesitzer haben uns angeboten ihnen die Planung abzukaufen. So oder so müssten wir diese (abgesehen von den Außenmaßen) noch an unsere Wünsche anpassen.
Das Grundstück liegt am Hang und es gibt jetzt auch nicht viele Möglichkeiten diesen zu bebauen, daher würde es so oder so auf einen ähnlichen Entwurf hinauslaufen.
Ergibt es Sinn den Vorbesitzern die Planungen abzukaufen und dann mit dem Architekten Änderungen einzuarbeiten und damit dann zu Fertighausanbietern zu gehen? Oder kann man mit den Grundrissen aufgrund anderer Bauweise eh nicht viel anfangen und es macht mehr Sinn nochmal selbst einen anderen Architekten für eine Entwurfsplanung zu beauftragen?
Und falls ihr das abkaufen würdet - wie viel würdet ihr bezahlen (eine gute Verhandlungsbasis haben sie ja nicht grade...)?
Wir stehen komplett am Anfang unserer Hausbau-Reise daher entschuldige ich mich schonmal, falls die Frage total dumm ist... Wir wissen einfach nicht recht wie wir jetzt am besten starten sollen.
MachsSelbst schrieb:
Aber ich arbeite seit 15 Jahren im Sondermaschinenbau und da ist das so... [...] Weil wir, Überraschung, mischkalkulieren. Die Grundfunktionen verkaufen wir günstig, Optionales aus dem Katalog teurer... Sonderlocken werden richtig teuer, weil wir da nach Stundensatz und Aufwand verrechnen. [...] So kalkulieren.die. Und das weiß auch der Architekt... Und das weiß auch der 11ant...Ich will meine Leser hier und anderswo griffig informieren und nicht zu Bachelors der Baukalkulation habilitieren. Deshalb finde ich - solange stets betont wird, daß das ein Durchschnitts- und Querschnittswert ist - die Nennpauschale von 3k je qm geeigneter als den Fragestellern zu erklären, daß eine Formel mit sieben Dimensionen plus Haken und Ösen präziser wäre.Im Übrigen ist auch der Eigenheimbau ein Sondermaschinenbau, wenn auch material- und fertigungstechnisch bedingt mit größeren Toleranzen. Und die Flankensteilheit zwischen Grundfunktionen, gängigen Optionen und individuellen Sonderlocken ist sehr unterschiedlich ausgeprägt, pauschal gesagt bei den Billigheimern am heftigsten.
Aus der ITK kenne ich das ebenso: Standardbedieneroberflächen linear stückzahlskalierbar und hoch rabattierbar, mit andererseits Ingenieurbelästigungszuschlägen an der Grenze zur Sittenwidrigkeit. Und Lösungen sind auf einen Schlag doppelt so teuer, wenn sie Solutions geschompfen werden. Der Siemens Lufthaken hat Tagesgoldpreise.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
H
hanghaus202326.09.24 09:09Wurde vom Vorbesitzer der Bauantrag bereits gestellt? Der Architekt sollte auch den Vermessungsplan haben. Den kann der Vorbesitzer von Ihm verlangen.
Hast Du eventuell Fotos vom Grundstück damit man sich die Neigung etwas besser vorstellen kann?
Hast Du schon mal im Geoportal nach dem Grundstück geschaut?
Hast Du eventuell Fotos vom Grundstück damit man sich die Neigung etwas besser vorstellen kann?
Hast Du schon mal im Geoportal nach dem Grundstück geschaut?
H
hanghaus202326.09.24 09:23MachsSelbst schrieb:
Nein, bringt es nicht.
Weil die 3.000 EUR/m² eine Mischkalkulation sind, aus teuren Zimmer und günstigen Zimmern. Wenn der Unternehmer eine korrekte Kalkulation erstellt, dann kann da etwas Anderes herauskommen. Ich sag mal so. Wenn due 30 m2 mehr Wohnfläche baust, kostet das mind. die 3k pro m2. Wenn Du dagegen 30 m2 weniger bauen möchtest gebe ich Dir Recht. Da kommen dann nur 1k pro m2 raus.
Ich habe 30 Jahre Baukalkulation und Nachtragsmanagement betrieben. Ich kann Dir genau sagen wie das funktioniert.
Ein Architekt hingegen hat damals noch mit m3 Umbauter Raum gerechnet. Heute mit m2 Wohnfläche oder Geschossfläche.
In der Angebotsphase wird von kleinen Bauunternehmen heute noch mit Erfahrungswerten aus dem Vorjahr aus den m2 Kosten gerechnet.
Nun aber genug OT.
hanghaus2023 schrieb:
Wurde vom Vorbesitzer der Bauantrag bereits gestellt? Der Architekt sollte auch den Vermessungsplan haben. Den kann der Vorbesitzer von Ihm verlangen.
Hast Du eventuell Fotos vom Grundstück damit man sich die Neigung etwas besser vorstellen kann?
Hast Du schon mal im Geoportal nach dem Grundstück geschaut?Ja es gibt eine Baugenehmigung. Aber wie gesagt die Vorbesitzer wollen uns ihre Planungen ja gerne verkaufen. Das Bodengutachten und die Genehmigung wurden uns im Kaufprozess schon übermittelt. Die anderen Unterlagen müsste ich jetzt vergüten. Mit dem Geoportal komm ich leider nicht zurecht. Das ist das einzige was ich damit zustande gebracht habe, vielleicht hilft es ja für die Vorstellungskraft.
H
hanghaus202326.09.24 10:53Danke.
Wem gehört denn das Grundstück 744?
Im Bayernatlas kann man mit einem Messwerkzeug Längen messen und dann zeigt das System den Höhenverlauf mit an.
Wem gehört denn das Grundstück 744?
Im Bayernatlas kann man mit einem Messwerkzeug Längen messen und dann zeigt das System den Höhenverlauf mit an.
H
hanghaus202326.09.24 11:08Ähnliche Themen