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ᐅ Baut der Nachbar rechtmäßig und wie finde ich das heraus?


Erstellt am: 12.04.22 19:57

Sauerlandkind12.04.22 19:57
Hallo Forum,

auf meinem Nachbargrundstück soll ein zusätzliches Haus gebaut werden und ich frage mich, ob es hier mit rechten Dingen zugeht. Folgender Sachverhalt:

- Bestandsgebiet in NRW - alle Häuser sind mindestens 30 Jahre alt, es gibt aber auch einige Altbauten, die über 100 Jahre alt sind. Durchweg stehen hier Einfamilienhaus mit Satteldach.
- Das Nachbargrundstück ist bereits bebaut. Nun soll ein zweites Haus auf dem Grundstück errichtet werden. Damit hätte ich (und die komplette Nachbarschaft) aufgrund der Größe des Grundstücks und der Lage des Bestandshauses auf dem Grundstück nie gerechnet. Ich bin mir nicht sicher, ob aufgrund der Höhe des Hauses ein größerer Abstand als 3m zu mir nötig wären. Das Haus soll ein Pultdach bekommen: 9,5m höchster Punkt, 4,6m tiefster Punkt. Von unserem Grundstück würde man seitlich auf das Pultdach gucken.
- Ich kenne den Bauplan nicht. Gerne würde ich diesen einsehen (Grundflächenzahl, Abstandsflächen,...), weiß aber nicht so recht, wie ich das hier "auf dem Dorf" machen soll, ohne direkt in einen Konflikt zu kommen. Kann man den Bauplan einfach bei der Behörde anonym anfordern oder muss man sich mit Begründung, warum man denn Einblick haben möchte, ausweisen?

Ich bin ein friedliebender Mensch und möchte eigentlich keinen Nachbarschaftsstreit vom Zaun brechen. Allerdings mutet mir die Situation doch suspekt an und wenn das Haus einmal steht, dann steht es dort halt auch für immer. Ob es rechtens war oder nicht...

Danke für alle Antworten!
NatureSys12.04.22 20:19
Viele Bebauungspläne findet man online. Um welche Stadt oder Gemeinde geht es denn?
Benutzer20012.04.22 20:19
Der Bebauungsplan (sofern vorhanden) steht meistens online. Falls nicht, einfach zum Amt gehen und reinschauen. Dafür braucht es keinen Grund, Anträge oder sonst was. Bist dann auch anonym ;-)

Davon abgesehen braucht der Nachbar eine Baugenehmigung. Schwarzbau, der schnell erkannt wird, wird auch schnell wieder abgerissen.
11ant12.04.22 20:31
Deine Beschreibung des Gebietes klingt nach Nachverdichtung (eventuell sogar eines §34-Gebietes). Mit einem Katasterauszug oder Luftbild (nicht winzig oder mit irgendwelchem Anonymisierungskasperkram, sonst bin ich raus) könnte man schon etwas einschätzen. Ohne Nachverdichtungs-Bebauungsplan und ohne Bebauungsplan für den Bestand gibt es in Sachen Grundflächenzahl/Geschossflächenzahl nur den übergeordneten Rahmen.
Sauerlandkind schrieb:

Das Haus soll ein Pultdach bekommen: 9,5m höchster Punkt, 4,6m tiefster Punkt.
Zum einen weißt Du da schon erstaunlich viel dafür, die Pläne noch nicht zu kennen. Und zum anderen läßt sich daraus ableiten, daß der Abstand höher wird ausfallen müssen.
Sauerlandkind schrieb:

und wenn das Haus einmal steht, dann steht es dort halt auch für immer. Ob es rechtens war oder nicht...
Das ist Quatsch, ungenehmigt oder genehmigungswidrig errichtet wäre das Haus ein Abrißkandidat.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
ypg12.04.22 20:48
Sauerlandkind schrieb:

Ich kenne den Bauplan nicht. Gerne würde ich diesen einsehen (Grundflächenzahl, Abstandsflächen,...), weiß aber nicht so recht, wie ich das hier "auf dem Dorf" machen soll, ohne direkt in einen Konflikt zu kommen.
Wie oben schon gesagt: der Bebauungsplan ist oft auf den Gemeinde-Seiten im Netz eingestellt. Wenn nicht, einfach beim Bauamt anrufen. Du wohnst selbst dort und hast schon deshalb begründetes Interesse. Ob Du ein Problem mit Nachbarn hast, interessiert erstmal nicht. Wenn Du beurteilen kannst, dass da etwas nicht stimmt, frag beim 2. Telefonat einfach nach.
Bauen kann heutzutage allerdings nur mit Genehmigung, das bedeutet, dass alles legitim verläuft.
Oftmals ist man schockiert, dass man eine nette Lücke neben sich nicht mehr haben wird, weil man nie über mögliche Veränderungen nachgedacht hat.
Woher weißt Du die Höhe des Hauses?
Kann es vielleicht sein, dass später das alte Haus abgerissen wird?
gutentag13.04.22 10:07
Dein Ansprechpartner sollte Dein Nachbar sein. Bei einem Bier lässt sich doch besser plaudern als anonym.

Ansonsten ist Dein Ansprechpartner das Bauamt.

Normalerweise sollten die direkten Nachbarn den Genehmigungsplan unterschreiben. Dann hast ja Alle Informationen.

Außer der Nachbar sagt Du willst nicht unterschreiben, dann geht es auch ohne Deine Unterschrift. Dauert halt nur etwas länger.

Wenn Du hier mehr Informationen lieferst, dann kann hier bestimmt auch Jemand beurteilen ob das Vorhaben genehmigungsfähig sein kann.
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