ᐅ Grundriss Einfamilienhaus, 2 Vollgeschosse ca. 180qm, 600qm Grundstück
Erstellt am: 06.10.21 00:29
M
Masterle25
Hallo liebe Mitglieder,
wie die meisten Anderen habe auch ich eine ganze Weile still und heimlich mitgelesen. Es gibt hier viele tolle Ratschläge.
Der Bauantrag ist eingereicht und Außenmaße sowie Fenster-Anzahl fix. Positionierung geht in Absprache noch, allerdings auch nur in begrenztem Maße. Innen haben wir eigentlich noch fast alle Möglichkeiten. GU ist ein ortsnaher Familienbetrieb und seit über 20 Jahren tätig. In den umliegenden Neubaugebieten findet man ihn sowie zwei weitere GUs durchgehend und der Ruf ist durchaus bemerkenswert. (Tatsächlich haben wir eine ganze Zeit lang die neu eingezogenen Bauherren um uns herum interviewt... *g*) Ein GU schied aufgrund der Bauweise aus (ausschließlich Kfw 40+) und der andere nach Angebotsunterbreitung. Der Prozess bisher hat ca. 10 Monate gedauert, angefangen mit Millimeterpapier, Heiztechnik, notwendige Zimmer, Hauspositionierung und und und. Tolle Leitfäden gibt es hierzu im Forum!
So, ich hoffe die Worte waren einladend genug den Fragenkatalog durchzulesen. Sollte ich etwas vergessen haben, bitte mich darauf aufmerksam machen. Ich freue mich über Rückmeldung eurerseits. Gerne auch kritisch!
Bebauungsplan/Einschränkungen
kein Bebauungsplan
Größe des Grundstücks – 598 qm
Hang - nein
Grundflächenzahl – 0,3
Baufenster, Baulinie und -grenze – 3 m Abstand zu allen Seiten
weitere Vorgaben – Orientierung an Nachbarbebauung
Bauvorhaben, inkl. Unterlagen sind vom zuständigen Bauamt bereits für okay befunden worden.
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp - Satteldach/ 30° Neigung à Südseite mit 10KWp Photovoltaikanlage, KfW 55 EE
Keller, Geschosse – Bodenplatte, 2 Vollgeschosse, Speicher kalt
Anzahl der Personen, Alter – momentan 3 Personen, geplant 4; 38, 35, 1
Raumbedarf im EG, OG - EG: Wohnen/Essen, geschlossene Küche, Arbeits-/Gästezimmer, WC/Bad, Hauswirtschaftsraum/Technikraum, Gäste-WC inkl. Dusche OG: Schlafzimmer, Ankleidezimmer (Notfallzimmer falls 3. Kind ), 2 Kinderzimmer, Badezimmer
Büro: 2 Homeoffice Plätze
Schlafgäste pro Jahr: max. 5, wenn man betrunkene Freundschaften nicht dazurechnet, da reicht ja meist die Couch *g*
offene oder geschlossene Architektur: eher geschlossene Architektur
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: geschlossene Küche, Insel lediglich als Arbeitsfläche
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: nein
Musik/Stereowand: TV-Wand
Balkon, Dachterrasse: keine
Garage, Carport: Garage + Carportüberdachung
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Planer eines Bauunternehmens, Grundlage war Grundrissvorschlag unsererseits
Was gefällt besonders? Warum? Alle notwendigen Räume in ausreichender Größe vorhanden
Was gefällt nicht? Warum? Eingang Büro schwer nutzbar, Platzmangel aufgrund Gäste-WC + Wohnzimmerverbreiterung
Festpreis: ca. 450.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 550.000€
favorisierte Heiztechnik: Luft-Wasser-Wärmepumpe + Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Größe Ankleidezimmer
-könnt Ihr nicht verzichten: Büro/ zwei Kinderzimmer
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Planer umgesetzt?
-Küche haben wir bereits geplant und in Auftrag gegeben, Grundriss dahingehend (Änderungen aber sicher möglich)
Haben lange gehadert ob offene Küche oder geschlossene, nach Entscheidung lange gehadert ob Speisekammer hinter Küchenfront oder nicht, jetzt ist Speis hinter verschiebbaren Elementen auf der rechten Seite (s. Anhang)
-Stauraum unter Treppe
-Schlafzimmerfenster gen Osten aufgrund Schlafzimmer-Schranks gestrichen
- Wohnzimmer aufgrund TV-Wand und Raumgewinn verbreitert
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
Alle Räume alltagsfest und späteres Wohnen im EG mit wenig Umbauten möglich
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Sind die einzelnen Räume ausreichend belichtet? Hier habe ich überhaupt kein Gefühl. Grobe Schnitzer erkennbar?
PS: Norden ist auf dem Lageplan sowie den beiden Grundrissen jeweils oben!






wie die meisten Anderen habe auch ich eine ganze Weile still und heimlich mitgelesen. Es gibt hier viele tolle Ratschläge.
Der Bauantrag ist eingereicht und Außenmaße sowie Fenster-Anzahl fix. Positionierung geht in Absprache noch, allerdings auch nur in begrenztem Maße. Innen haben wir eigentlich noch fast alle Möglichkeiten. GU ist ein ortsnaher Familienbetrieb und seit über 20 Jahren tätig. In den umliegenden Neubaugebieten findet man ihn sowie zwei weitere GUs durchgehend und der Ruf ist durchaus bemerkenswert. (Tatsächlich haben wir eine ganze Zeit lang die neu eingezogenen Bauherren um uns herum interviewt... *g*) Ein GU schied aufgrund der Bauweise aus (ausschließlich Kfw 40+) und der andere nach Angebotsunterbreitung. Der Prozess bisher hat ca. 10 Monate gedauert, angefangen mit Millimeterpapier, Heiztechnik, notwendige Zimmer, Hauspositionierung und und und. Tolle Leitfäden gibt es hierzu im Forum!
So, ich hoffe die Worte waren einladend genug den Fragenkatalog durchzulesen. Sollte ich etwas vergessen haben, bitte mich darauf aufmerksam machen. Ich freue mich über Rückmeldung eurerseits. Gerne auch kritisch!
Bebauungsplan/Einschränkungen
kein Bebauungsplan
Größe des Grundstücks – 598 qm
Hang - nein
Grundflächenzahl – 0,3
Baufenster, Baulinie und -grenze – 3 m Abstand zu allen Seiten
weitere Vorgaben – Orientierung an Nachbarbebauung
Bauvorhaben, inkl. Unterlagen sind vom zuständigen Bauamt bereits für okay befunden worden.
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp - Satteldach/ 30° Neigung à Südseite mit 10KWp Photovoltaikanlage, KfW 55 EE
Keller, Geschosse – Bodenplatte, 2 Vollgeschosse, Speicher kalt
Anzahl der Personen, Alter – momentan 3 Personen, geplant 4; 38, 35, 1
Raumbedarf im EG, OG - EG: Wohnen/Essen, geschlossene Küche, Arbeits-/Gästezimmer, WC/Bad, Hauswirtschaftsraum/Technikraum, Gäste-WC inkl. Dusche OG: Schlafzimmer, Ankleidezimmer (Notfallzimmer falls 3. Kind ), 2 Kinderzimmer, Badezimmer
Büro: 2 Homeoffice Plätze
Schlafgäste pro Jahr: max. 5, wenn man betrunkene Freundschaften nicht dazurechnet, da reicht ja meist die Couch *g*
offene oder geschlossene Architektur: eher geschlossene Architektur
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: geschlossene Küche, Insel lediglich als Arbeitsfläche
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: nein
Musik/Stereowand: TV-Wand
Balkon, Dachterrasse: keine
Garage, Carport: Garage + Carportüberdachung
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Planer eines Bauunternehmens, Grundlage war Grundrissvorschlag unsererseits
Was gefällt besonders? Warum? Alle notwendigen Räume in ausreichender Größe vorhanden
Was gefällt nicht? Warum? Eingang Büro schwer nutzbar, Platzmangel aufgrund Gäste-WC + Wohnzimmerverbreiterung
Festpreis: ca. 450.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 550.000€
favorisierte Heiztechnik: Luft-Wasser-Wärmepumpe + Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Größe Ankleidezimmer
-könnt Ihr nicht verzichten: Büro/ zwei Kinderzimmer
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Planer umgesetzt?
-Küche haben wir bereits geplant und in Auftrag gegeben, Grundriss dahingehend (Änderungen aber sicher möglich)
Haben lange gehadert ob offene Küche oder geschlossene, nach Entscheidung lange gehadert ob Speisekammer hinter Küchenfront oder nicht, jetzt ist Speis hinter verschiebbaren Elementen auf der rechten Seite (s. Anhang)
-Stauraum unter Treppe
-Schlafzimmerfenster gen Osten aufgrund Schlafzimmer-Schranks gestrichen
- Wohnzimmer aufgrund TV-Wand und Raumgewinn verbreitert
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
Alle Räume alltagsfest und späteres Wohnen im EG mit wenig Umbauten möglich
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Sind die einzelnen Räume ausreichend belichtet? Hier habe ich überhaupt kein Gefühl. Grobe Schnitzer erkennbar?
PS: Norden ist auf dem Lageplan sowie den beiden Grundrissen jeweils oben!
Masterle25 schrieb:
Das hier vorliegende ist das Ergebnis unserer Vorplanung und den Ratschlägen Verbesserungen des Bauzeichners/Vertrieblers des GU. Mittlerweile arbeiten wir mit einer Architektin des GU zusammen, die auch unseren Bauantrag bearbeitet.Die Pfuschertaschen sind nicht genehmigungsschädlich, die Architektin wird sie nicht mehr ausmerzen. Auffallen sollten sie ihr, aber sie wegzulektorieren ist nicht ihr Job, genug zu tun haben wird sie auch ohnedem, also werden sie vermutlich bis in die Werkpläne überleben.Masterle25 schrieb:
Kannst du mir mal die Konsequenzen der "Pfuschertaschen" erläutern? Noch steht ja nichts,Die Bemaßung ist nicht ausführlich genug, daß ich die Pfuschertaschen schon genau einkreisen könnte; aktuell kann ich sie noch nicht einmal zählen. Es kann also durchaus sein, daß sich ihre Zahl in Grenzen hält. Beispielsweise an der Wand hinter dem Herd: 36,5 + 390 + 17,5 + x ergeben 444 + x cm. Wenn der Türanschlag "x" = 6 cm sind, geht es auf ganze Steine auf. "Noch steht ja nichts" nützt leider nichts, da die Pfuschertaschen ein Planer- und kein Maurerpfusch sind. Dem Maurer bleibt garnichts anderes übrig, als bei der Ausführung zu improvisieren: Pest oder Cholera, eines von beidem muß er dann wählen. Aber mache Dir darum keinen Kopf, das Haus wird davon nicht dramatisch schadhaft, im Ergebnis wirst Du davon nichts sehen. Als Maurer würde ich hier allerdings über meine Kollegen Sesselpupser fluchen.Dennoch beantworte ich gerne Deine Frage nach den Konsequenzen, damit Du Dir etwas darunter vorstellen kannst: wenn ein Maurer eine Wand erstellt, dann arbeitet er jeweils von zwei Fixpunkten aufeinander zu. Also z.B. von einer Hausecke auf eine Laibung (im obigen Beispiel: die der Haustür). Also zuerst erster Stein, zweiter Stein, dritter Stein, letzter Stein, vorletzter Stein, vorvorletzter Stein, immer rationell mit ganzen Steinen raboti raboti. In der Mitte der Strecke wird es dann knifflig, wenn die Lücke keine ganze Steinlänge hat. 51 cm sind kein Problem, das kann er moderieren, dafür hat die Stoßfuge genug Spiel im Verzahnungsprofil. 52 cm sind auch keines, dann moderiert er zweimal. 49 cm sind ganz doof, dann muß er flexen. 48 cm sind noch doofer, zum Flexen zu viel und zum Sägen zu wenig. Also sägt er ein bißchen mehr und füllt die Lücke dann mit Mörtel. Du kannst Dir sicher vorstellen, daß er nun nicht für diese eine Fuge extra Dämmörtel anmischt, da wird der Fugenmörtel reingeschmiert. Das führt nicht gleich zu einem Riss oder Schimmelherd, da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Ich will hier jetzt nicht alle Kombinationen durchdeklinieren, aber es gibt auch "unglückliche Wandmaße" in Größenordnungen, die mit Reststücken "geflickt" werden, und dabei entstehen regelmäßig Verletzungen der fachgerechten Überbindemaße (so heißt die Differenz, wie weit zwei Stoßfugen benachbarter Lagen eben gerade nicht übereinanderstehen, um einen stabilen Mauerverband zu erhalten). Fazit: kleiner Pfusch, kein Weltuntergang, aber bei von mir beratend begleiteten Bauten wird derlei dennoch vermieden.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
M
Masterle2509.10.21 17:2411ant schrieb:
Aber mache Dir darum keinen Kopf, das Haus wird davon nicht dramatisch schadhaft, im Ergebnis wirst Du davon nichts sehen. Als Maurer würde ich hier allerdings über meine Kollegen Sesselpupser fluchen.
Fazit: kleiner Pfusch, kein Weltuntergang, aber bei von mir beratend begleiteten Bauten wird derlei dennoch vermieden.Danke für die wirklich ausführliche Belehrung und auch für die Zeit die du für so einen lehrhaften Post investierst. Ich hab das Gefühl, dass man eigentlich zweimal bauen müsste, um dann im zweiten Durchgang halbwegs fehlerfrei zu bleiben. Immerhin weiß ich nun, dass es die richtige Entscheidung war, dass wir schlüsselfertig bauen und ich das Handwerk denen überlasse, die etwas davon verstehen. Hätte ich gewusst, dass man dich für ne Bauberatung buchen kann, hätte ich mich sicherlich früher gemeldet! 😉 Falls du sonst noch kritische Gedanken bezgl. anderer Dinge hast, dann gerne her damit! 🙂Masterle25 schrieb:
Danke für die wirklich ausführliche Belehrung und auch für die Zeit die du für so einen lehrhaften Post investierst. Ich hab das Gefühl, dass man eigentlich zweimal bauen müsste, um dann im zweiten Durchgang halbwegs fehlerfrei zu bleiben.Nichts zu danken, ich höre mich gerne schreiben ;-)Man soll sprichwortgemäß nicht zweimal, sondern dreimal bauen (für einen Feind, einen Freund und erst dann für sich selbst). Die Mehrheit der hier vertretenen Bauherrn (bis 40) werden zweimal bauen, nämlich einmal an der Schwelle zur Vollfamilie und das zweite Mal, wenn sie wieder zum Paar geworden sind und das Rightsizen ihres Hauses damit verbinden wollen, viel Wohnerfahrung in eine Planung einfließen zu lassen.
Masterle25 schrieb:
Hätte ich gewusst, dass man dich für ne Bauberatung buchen kann, hätte ich mich sicherlich früher gemeldet! 😉 Falls du sonst noch kritische Gedanken bezgl. anderer Dinge hast, dann gerne her damit!Du kannst Dich gerne immer noch melden, siehe "Informationen" in meinem Profil. Gerne auch mit Kleinkram, wie z.B. wenn Du genauere Pläne hast, die Pfuschertaschen-Verdachtsstellen für Deinen Sachverständigen "anzukreuzen".https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Frage an die Grundriss-Experten: Würde es sich nicht anbieten die Tür vom Flur zum Wohnzimmer zu entfernen? Ich sehe hier den Vorteil, dass das Wohnzimmer besser möblierbar ist, da die TV-Bank nicht so sehr am Rand gequetscht ist und außerdem sollte es doch gemütlicher wirken, wenn das Wohnzimmer kein Durchgangszimmer ist? Oder ist dann der Laufweg sofa -> WC zu lang?
Schön, dass Du nachfragen magst 🙂
miriam85 schrieb:
Frage an die Grundriss-Experten: Würde es sich nicht anbieten die Tür vom Flur zum Wohnzimmer zu entfernen? Ich sehe hier den Vorteil, dass das Wohnzimmer besser möblierbar ist,
miriam85 schrieb:Das ist in meiner Sicht nach persönlichem Nutzen und Gewohnheit geknüpft. Für einen Hauptdurchgang sehe ich die Küchentür nicht präsent genug, WZ-Tür kann man auch geschlossen halten und hier soll die Küche wohl auch nicht als Durchgang dienen.
wenn das Wohnzimmer kein Durchgangszimmer ist?
miriam85 schrieb:Sofa / WC Weg sehe ich grundsätzlich nicht als Punkt, den man nachgehen müsste - es handelt sich ja um ein griffiges Einfamilienhaus, da wird man einige Schritte durch seine Räume gehen können. Weg Bett / Toi wäre vom Grundsatz, also im Allgemeinen, eher ein Aspekt.
Oder ist dann der Laufweg Sofa -> WC zu lang?
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