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ᐅ Sanierung 60er-Jahre Haus: Fragwürdige Gutachter-Empfehlungen?


Erstellt am: 01.05.21 12:16

schwalbe23.08.21 12:53
Hallo zusammen,

wir saßen letzte Woche bei unserer bevorzugten Baufirma. Eigentlich hatten wir die Erwartung, dass zumindest eine grobe Kostenschätzung erfolgt, was uns die Sanierung kosten wird. (Die Firma hat den Grundriss, war einmal ausgiebig vor Ort, hat eigene Bilder gemacht und außerdem im Nachgang noch Bilder von uns bekommen, die z.B. den offenen Boden o.ä. zeigen...)
Da es jedoch zu unserem Haus nur die in den vorangegangenen Posts angehängten Grundrisse gibt, wurde uns ein Angebot über die Erstellung eines Aufmaßes vorgelegt. Für die Datenaufnahme und sämtlicher Zeichner-Stunden, die bis zu einem Bauantrag fällig würden, werden 4.500€ verlangt, inkl. Kosten Bauantrag. Hinzu kommt die statische Prüfung für 700€. Macht in Summe 5.200€ netto.

Ist so etwas gerechtfertigt? Grundsätzlich wären meines Erachtens die wichtigsten Maße ja auch aus dem Grundriss abzulesen und bspw. Bauteilaufbauten auch durch die Herstellung entsprechender Öffnungen prüfbar. Zumindest so, dass eine Kostenschätzung von z.B. 250k +/- 20k möglich ist.
Oder sind das Sowieso-Kosten, die zur Vorbereitung einer Ausführung einfach notwendig sind.

Wir drehen uns jetzt etwas im Kreis. Der Energieberater wartet auf die Entscheidung, ob es KfW85 oder 100 werden soll und wir können das nicht entscheiden, weil wir noch nicht den Hauch einer Ahnung haben, was die Baufirma für den gesamten Umbau haben will bzw. wie hoch die Differenz zwischen beiden Varianten ist...

Zeitlich wäre der echte Planungsbeginn dann im November, der Umbau ab Mitte kommenden Jahres.

Wir haben Mitte September noch zwei weitere Firmen vor Ort. Wenn auch die bei Adam&Eva anfangen, zieht sich die ganze Geschichte ja bis in die Unendlichkeit. Was sind denn generell übliche Zeiträume zwischen der Entscheidung "ja, wir sanieren" bis "Handwerker rücken an"?

Danke und Grüße
11ant23.08.21 13:43
schwalbe schrieb:

Da es jedoch zu unserem Haus nur die in den vorangegangenen Posts angehängten Grundrisse gibt, wurde uns ein Angebot über die Erstellung eines Aufmaßes vorgelegt.
Du meinst die aus den Beiträgen #55 und #57 ? - die sind doch allermeist ausreichend, um darauf aufzubauen und relevante Punkte für einzelne Ist-Nachmessungen auszuwählen. Wenn sie aus der Genehmigungs-Bauakte stammen, würde ich ihre damalige Wahrhaftigkeit nicht in Zweifel ziehen. Wo was verändert würde, läßt sich damit auch gut nachprüfen. Ich halte den Aufwand für Unfug (also nicht nur Luxus). Statik-Unterlagen wären noch hilfreich - wo man darin überhaupt eingreifen wollte, versteht sich. Also Tee trinken, aber nicht abwarten ;-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Tassimat23.08.21 14:04
schwalbe schrieb:

Ist so etwas gerechtfertigt? Grundsätzlich wären meines Erachtens die wichtigsten Maße ja auch aus dem Grundriss abzulesen und bspw. Bauteilaufbauten auch durch die Herstellung entsprechender Öffnungen prüfbar. Zumindest so, dass eine Kostenschätzung von z.B. 250k +/- 20k möglich ist.
Oder sind das Sowieso-Kosten, die zur Vorbereitung einer Ausführung einfach notwendig sind.
Also für den Bauantrag muss definitiv jemand gescheite Pläne zeichnen, vor Ort gewesen sein usw. Da sind die Kosten vermutlich gerechtfertigt bzw. in der Gesamtsumme eingepreist.

Aber ich sehe das wie du, dass man zumindest mal eine sehr grobe Zahl hätte besprechen können. Steht denn schon genau fest, was gemacht werden soll? Ob die dann angegebene Zahl realistisch ist und ob überhaupt blind +/- 20k oder eher +/- 50k rauskommt hängt von zuvielen Faktoren ab.

Aber am einfachsten ist, du stellst genau deine Fragen auch an deine bevorzugte Baufirma. Was sagen die dazu?
Für den nächsten Termin nimm eine Liste mit konkreten Fragen mit. Vielleicht warst du einfach "zu passiv" im Termin und hättest nur fragen brauchen 😉
schwalbe23.08.21 14:14
: Ja, die Beiträge meinte ich. Ich habe eben eine Anfrage beim zuständigen Staatsarchiv gestellt, ob dort noch weitere Unterlagen vorliegen. Danke für deine Einschätzung. Ich sehe es ähnlich. Ob eine Mauer nun 10cm länger oder kürzer ist, sollte jetzt nicht die irre Auswirkung haben.

: Ja, der Umfang steht prinzipiell fest, über Details wurde noch nicht gesprochen. Wir waren wohl etwas defensiv, da hast du Recht. Da die Firma prinzipiell einen Festpreis ausweisen wird, hatten wir nicht für Kosten für die Voraufnahme gerechnet und waren zugegebenermaßen etwas überrumpelt. Und der gute Mann ist halt Oberpfälzer und sagt nicht mehr als notwendig 😉 Und wir scheuen uns auch etwas, jetzt unser Budget zu nennen, um dann ein Angebot zu erhalten, dass zufällig nur drei Mark davon abweicht. Ich werde schon nochmal bei der Firma nachhaken, wollte zuvor aber ein Gefühl dafür bekommen, wie ihr das so seht...
11ant23.08.21 14:37
schwalbe schrieb:

Ob eine Mauer nun 10cm länger oder kürzer ist,
... erwarte ich hier vor allem nicht im geringsten, und ist für alle relevanten Stellen auch rasch ausmeßbar. Nach meiner Erwartung ist das Haus wie geplant und genehmigt gebaut, mit gegenüber heute weniger Toleranzen im Winkel (da gewissenhaftere Maurer) aber dafür mehr im Lot bzw. in der Ebenheit (da damals noch kleinere Steinformate und keine Plansteine).
schwalbe schrieb:

Da die Firma prinzipiell einen Festpreis ausweisen wird, hatten wir nicht für Kosten für die Voraufnahme gerechnet
Äh doch nein ja, Festpreis und Aufmaß / gesicherte Plankongruenz gehören zusammen. Andererseits: wo taugliche Pläne vorhanden sind, kann man doch auch klassische Massen- und Mengenangebote machen, wozu dann Festpreis ?
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Ysop***23.08.21 15:17
Hallo :-)

Der Bauantrag mit Unterlagen ist bei uns auch in der Größenordnung. On top kam noch die Vermessung, weil der Dame vom Bauamt die Unterlagen des Architekten nicht reichten, sondern ein Vermesser noch bildlichen und schriftlichen Teil des Lageplans machen musste 🙄 (völlig egal, dass die alles wesentliche bereits hatte...)

Ansonsten zieht es sich bei uns auch ewig. Wir dachten ursprünglich, eine Firma zu nehmen, die inkl. Bauantrag (wegen Anbau) alles macht, haben aber letztlich den Architekt entkoppelt, um in die Pötte zu kommen. Denn der braucht auch seine Zeit und ist noch nicht durch.

Ebenso haben wir die Kfw-Entscheidung bereits gefällt. Nur die Angebote der Baufirmen sind gerade extrem schwierig. Eine Firma will warten, bis der Bauantrag durch ist, eine weitere tut sich teilweise sehr schwer, da die Preise gerade so volatil sind. Und wenn man ein detailliertes Angebot erhält (für das tlw. Geld vorab verlangt wird) fällt man vom Stuhl, wie a...teuer das ist.

Ich fühle also mit dir 😀
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